Oliver Drechsel konzertiert in Haus Eller


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Interpret/inn/en der Konzerte in Haus Eller

wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um Spieler/innen von Tasteninstrumenten. Cellist/inn/en, die (auch) Mitwirkende der Cello Solo Sommer Festivals sind, sind mit einem * gekennzeichnet.

Viten


Die in Japan geborene Geigerin Chiharu Abe studierte zunächst moderne Geige in Tokio an der Musashino Musikhochschule und Stuttgarter Musikhochschule bei Susanne Lautenbacher. 1994 bis 2000 folgte eine Spezialisierung auf Barockvioline. Zu ihren Lehrern an der Trossinger Musikhochschule zählten Giorgio Fava, François Fernandez, Enrico Gatti und John Holloway. Ihre weitere Ausbildung erhielt sie in Köln (Kammermusik – Alte Musik) und an der Schola Cantorum Basiliensis, wo sie neben der Barockvioline auch Viola d´amore zu spielen begann.

1999 erhielt sie einen Förderpreis der Deutschen Wirtschaft BDI. Im Jahre 2003 gewann sie als Mitglied eines Ensembles den 1. Preis bei den Göttinger Händel-Festspielen. Neben dem Barockvioline-Studium wirkte sie bei den verschiedenen Ensembles, wie Wiener Akademie (Ltg. Martin Haselböck), Ars Antiqua Austria (Ltg. Gunar Letzbor), Armonico Tributo Austria (Ltg. Lorenz Duftschmied), mit. In 2000 wurde sie Mitglied von Capriccio Basel, mit Ensemble Vocal de Lausenne konzertierte sie als Konzertmeisterin. Im gleichen Jahr begann sie bei Concerto Köln mitzuspielen, wo sie gelegentlich auch als Stimmführerin, Konzertmeisterin und als Viola-d´amore-Solistin teilnimmt.

Seit 2006 lebt sie in Köln. Im Jahr 2006 war sie bei der letzter Tournee von Musica Antiqua Köln, bei der nachfolger Gruppe „ Alte Musik Köln“ wirkte sie als Geigerin mit. Neben der Tätigkeit in Europa gibt sie regelmäßig Solo-Konzerte und Vorträge in Japan.


Vanda Albota wurde in Timisoara (Rumänien) geboren. Den ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sechs Jahren an der Spezialschule für Musik in ihrer Heimatstadt. Schon während der Schulzeit gewann sie Preise an nationalen Schülerwettbewerben und gab Soloabende in Rumänien und im Ausland. Das Orchesterdebüt erfolgte 1998. Nach dem Abitur studierte sie an der dortigen Hochschule für Musik. Sie gab regelmäßig Konzerte mit Orchestern und Kammermusikensembles. Seit 2000 nahm sie an internationalen Wettbewerben teil. So gewann sie im Jahr 2000 beim „Nueva Acropolis“ in Madrid einen dritten Preis und beim „Carl Filtsch“ in Sibiu/Hermannstadt-Rumänien einen ersten Preis. 2002 folgte ein dritter Preis beim „Jeunesses Musicales“ in Bukarest, 2004 beim „AMA Calabria“ in Lamezia Terme ein dritter Preis und 2006 der erste Preis beim Internationalen „Ella Phillipp“ Wettbewerb für Klavier und Orchester.  2002 kam sie mit einem Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, wo sie ihr Studium in der Klasse von Prof. Gerlinde Otto fortsetzte. 2004 bis 2006 studierte sie an der gleichen Hochschule mit einem Stipendium des DAAD und schloss 2008 ihr Aufbaustudium B mit Konzertexamen ab. 2008 begann Vanda Albota das Studium historischer Tasteninstrumente an der UdK Berlin in der Klasse von Prof. Mitzi Meyerson, das sie momentan im Aufbaustudium weiterführt. Seit 2004 ist sie auch als Lehrbeauftragte für Werkstudium an der HfM in Weimar tätig und begleitet regelmäßig Meisterkurse u.a. bei den Emsbürener Musiktagen, bei den Weimarer Meisterkursen, im Forum Artium in Georgsmarienhütte.


Aus dem argentinischen Tucumán ist Marisa Aramayo vor 25 Jahren nach Deutschland gekommen, um ihre musikalische Ausbildung fortzusetzen. Mit seinem lebendigen und vielfältigen Musikleben ist Köln ihr eine zweite Heimat geworden, von wo aus sie zahlreiche Reisen durch das In- und Ausland unternommen hat, um dort gemeinsam mit renommierten Künstlern und Orchestern zu musizieren. Marisa Aramayo spielt auf einer Originalvioline von Eugen Gärtner, gebaut 1923. Konzerte, Tourneen und CD-Aufnahmen u.a. mit dem Clara Schumann Orchester, mit Modern Strings, mit der Sinfonietta Köln, mit dem Neuen Rheinischen Kammerorchester, mit dem Gürzenich Sinfonieorchester und mit der Kölner Dommusik. Als studierte Kulturmanagerin nutzt sie die zahlreichen Kontakte, die sie über Jahrzehnte knüpfen konnte, um ihre Kunden professionell und menschlich bei der Verwirklichung ihrer Ziele zu unterstützen.


Herausragende Erfolge bei Internationalen Wettbewerben wie dem Mozartwettbewerb in Salzburg oder dem Concours Clara Haskil sowie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen wie der Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden 1995 trugen zu Sheila Arnolds ausgedehnter Konzerttätigkeit bei. So spielt sie außer in Europa regelmäßig in den USA, dem Nahen und Fernen Osten. Sie wird zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen und spielt mit namhaften Orchestern.

Geboren in Tiruchirapalli, Süd-Indien, wuchs Sheila Arnold in Deutschland auf. Ihre Lehrer waren Prof. Heidi Köhler und Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Musikalische Vorstellungen resultieren zudem aus ihrer Arbeit mit unterschiedlichen Pianisten wie Imogen Cooper, Elisabeth Leonskaja, Ferenc Rados oder Lev Naumow.

Ihre kammermusikalischen Begegnungen mit den Geigerinnen Latica Honda-Rosenberg, Isabelle Faust, den Klarinettisten Nina Janssen und Ralph Manno, dem Fagottisten Sergio Azzolini, dem Hornisten Wilhelm Bruns, dem Cellisten Guido Schiefen, dem Schauspieler Bernt Hahn oder dem Gitarristen Alexander-Sergei Ramirez sind ihr menschlich wie musikalisch bereichernde Inspiration.

Seit vielen Jahren befasst sich Sheila Arnold zusätzlich mit historischen Tasteninstrumenten, besonders mit Fortepianos von 1790 bis heute. So war sie in Kempen 2006 als „Artist in Residence“ in verschiedenen Besetzungen am Fortepiano sowie solistisch am modernen Konzertflügel zu hören. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Repertoires liegt bei den Werken W. A. Mozarts.

Ihre CDs sind bei den Labels Ram, Master Arts Records und CAvi-Music erschienen. Auch ihre beiden neuesten Einspielungen für CAvi-Music mit Werken von Johannes Brahms und Robert Schumann, letzteres mit dem Schauspieler Bernt Hahn, erlangten begeisterte Rezensionen in der internationalen Fachpresse.

Wenn es ihre Zeit erlaubt, beteiligt sie sich am von Lars Vogt initiierten internationalen Projekt www.rhapsody-in-school.de, das weltbekannte Musiker in die Schulen führt. Mit großer Freude schafft es Sheila Arnold, auch Kinder für die klassische Musik zu begeistern. Ihr erfolgreiches Kinder-Musik-Theaterstück „Wolferl auf Reisen“, mit der Schauspielerin Anush Manukian als Mozarts Hund Pimperl und ihr selbst als „beste Freundin“ dieses Hundes an Cembalo und Hammerklavier, wendet sich explizit an Grundschulkinder. 2006 wurde sie zur Professorin an die Musikhochschule Köln berufen. Sie wird als Jurorin zu verschiedenen Wettbewerben eingeladen und gibt regelmäßig Meisterkurse.


Leidenschaft – Innigkeit – Temperament: Dies sind nur einige Attribute, mit denen die Auftritte von Lydia Maria Bader von der Presse bedacht werden.

Von Focus online als „Superstar im Klassikhimmel“ bezeichnet, ist die junge Pianistin mit ihren thematisch konzipierten Programmen (z. B. “Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt” oder “Sonaten und Folklore”) ein gern gesehener Gast in vielen Ländern Europas und Asien.

Lydia Maria Bader begann ihre musikalische Karriere im Alter von vier Jahren. 1981 in eine musikalische Familie in Trostberg/Bayern geboren, wurde sie die ersten Jahre von ihrem Vater unterrichtet. Bereits nach zwei Jahren gewann sie den 1. Preis bei Jugend musiziert, wo sie in den folgenden Jahren insgesamt dreizehn erste Preise erhielt. Wichtige Auszeichnungen erhielt sie als Preisträgerin im Internationalen Klavierwettbewerb Flame 2005 in Paris und als 1. Preisträgerin im Podium-Kammermusik-Wettbewerb Langen sowie im Glière-Wettbewerb 2008.

Bereits mit 15 Jahren wurde sie an der Musikhochschule München aufgenommen, wo sie bei Prof. K.-H. Mrongovius und nach dem Abitur bei Prof. Michael Schäfer studierte. Zusätzlich zur solistischen Ausbildung belegte sie Liedbegleitung und Kammermusik. 2006 legte sie das Künstlerische Diplom ab und beendete 2008 ihre Ausbildung mit dem Konzertexamen. Darüber hinaus absolvierte sie ein postgraduales Studium an der Kunstuniversität Graz in der Klasse von Prof. Markus Schirmer.

Einen wichtigen Einfluss auf ihre künstlerische Entwicklung und Affinität zum französischen Impressionismus hatte ein Studienjahr am renommierten Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in der Klasse von Michel Beroff. Zusätzliche künstlerische Anregungen erhielt sie in Meisterkursen bei András Schiff, Jacques Rouvier, Joaquin Soriano, Philippe Entremont, Mikhail Vosskressenky, Pascal Devoyon, Bernard Ringeissen und Ludwig Hofmann

Lydia Maria Bader war Stipendiatin der Jürgen Ponto-Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und von Giesecke&Devrient, verbunden mit einer CD Produktion mit Werken von Liszt und Kurtag. 2006 wirkte sie mit in der CD Produktion der Münchner Musikhochschule „Junge Deutsche Pianistinnen“.

Sie ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie „Musique au coeur des Barronies“ in Frankreich oder „Festwochen Gmunden“, wo sie 2002 das 1. Klavierkonzert von Liszt und 2007 das 2. Klavierkonzert von Rachmaninov spielte. 2010 und 2011 spielte sie Recitals in Russland im Rahmen der "Deutschen Tagen" in Cheboksary und Blagoveshensk. Im Sommer 2009 führte sie eine Konzert-Tournee erstmals nach China. Von großer Medienaufmerksamkeit begleitet, spielte sie fünf Solokonzerte in den Provinzen Yunan, Guangxi und Hunan. Im Rahmen dieser Tournee hielt sie auch Meisterkurse in Hengyang und Chenzhou.

Ihre intensive Beschäftigung mit Fremdsprachen und anderen Kulturen spiegelt sich auch in ihren Konzertprogrammen wieder: „Sonaten und Folklore“, „Musik des Nordens“, oder „Mit Debussy um die Welt“.


Dian Baker, in Kalifornien geboren, war zusammen mit dem Cellisten Roger Drinkall mehr als elf Jahre “Artistic Ambassador for the United States“ mit mehr als 900 Konzerten in über 30 Ländern. Ihrem Spiel aus technischer Brillianz, Musikalität, Leidenschaft und Sensibilität verdankt sie ihre internationale Reputation, von Publikum und Kritikern begeistert gefeiert.

Dian Baker und Eckart Sellheim, seit 1998 verheiratet, haben sich ihre Erfahrungen aus vieljähriger künstlerischer Tätigkeit zu Nutzen gemacht und in das „perfekte“ Medium – das Klavierduo – eingebracht. Neben den häufiger gespielten, werden vor allem die weniger bekannten Werke des vierhändigen Repertoires erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.


Das Ensemble Les Barbares Baroques (Moers) musiziert in der Besetzung Barockvioline (Natascha Lenhartz), Barockvioloncello (Jacques Neureuter) und Cembalo (Alessio Nocita). Les Barbares Baroques erwecken Barockmusik auf historischen Instrumenten mit einem radikalen, "unerhörten" Ansatz zu neuem Leben. Ziel des Ensembles ist es, im Geiste des Musikers der Barockzeit zu musizieren. Deswegen nimmt sich das Ensemble bewusst ausgiebig Freiheit zu verzieren, zu improvisieren, umzuarrangieren, umzukomponieren und durch eigene Kreativität, Spontaneität und Gefühle neu zu interpretieren. Einer vermeintlich "historischen" Auffühungspraxis ziehen die drei Musiker kompromisslos vor, das Publikum durch spannende, kurzweilige Konzerte zu erreichen und der "Alten Musik" die kommunikative Kraft und den schöpferischen Geist zurück zu geben, den sie zu jener Zeit hatte.


Christian Bauschke, geboren 1954 in Nordhausen/Thüringen als Sohn eines Kirchenmusikers, studierte zunächst an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. Bernhard Roderburg und ab 1976 an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Gilbert Schuchter. 1981 absolvierte er mit dem Konzertdiplom in Klavier und ergänzte seine Ausbildung im Rahmen der „Wiener Meisterkurse“ bei dem russischen Pianisten Oleg Maisenberg.

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führte ihn schon während seiner Studienzeit nach Kanada und Skandinavien. Später war er mehrfach Solist in der Düsseldorfer Tonhalle u.a. mit dem Düsseldorfer Kammerorchester und der Philharmonia Hungarica. Er gab Klavierabende u.a. in München, Wien, Baden-Baden, Frankfurt.

Konzertreisen unternahm er mit Kammermusik nach Südamerika und solistisch nach Südafrika.

Er trat bei Festivals in Prag, Spanien und Polen auf und wirkt seit vielen Jahren ständig in verschiedenen Salzburger Konzertreihen mit. 2006 erhielt er anlässlich des solistischen Auftritts mit Orchester den Solistenpreis der „Internationalen Musiktage Gmunden“ in Oberösterreich.

Christian Bauschke widmet sich seit einigen Jahren auch dem Spiel auf historischen Tasteninstrumenten und gab zahlreiche Konzerte auf dem Hammerklavier. Dazu zählen u.a. zwei Recitale auf dem Original-Hammerflügel von Wolfgang Amadeus Mozart in seinem Geburtshaus in der Salzburger Getreidegasse, die Eröffnung der großen Salzburger Mozart-Ausstellung „Viva!Mozart“ im Mozart-Jahr 2006 und die jährliche Mitwirkung bei der vom ORF österreichweit veranstalteten „Langen Nacht der Museen“. 2008 gestaltete er im Rahmen des „Salzburg Museum“ eine Konzertreihe mit Salzburger Klaviermusik des 18. Jahrhunderts. 2008, 2009 und 2010 konzertierte er anlässlich des Eröffnungsfestes der Salzburger Festspiele auf dem Hammerklavier. Im Sommer 2010 spielte Christian Bauschke im Salzburger „Museum Historische Musikinstrumente“ auf dem Hammerflügel von Michael Haydn einen vierteiligen Konzertzyklus unter dem Titel „Mozart und seine Zeit“.

Christian Bauschke interpretiert auch immer wieder vergessene Salzburger Klaviermusik. So erschien 2010 ein Buch über den Salzburger Komponisten August Brunetti-Pisano (1870-1943), welches eine von Christian Bauschke bespielte CD mit Werken dieses Autors enthält. Weitere CD-Einspielungen und Rundfunkproduktionen u.a. beim ORF und SWF vervollständigen seine künstlerischen Aktivitäten.

Seit 1982 leitet Christian Bauschke eine Klavierklasse am Salzburger Musikum und war zusätzlich von 1983-1988 Lehrbeauftragter für Klavier am Mozarteum.


Klaus-Aymar de la Beaujardière wurde 1960 geboren. Er entstammt einer deutsch-französischen Familie. Nachdem er in der Kindheit mit dem Klavierspiel begonnen hatte, nahm er Unterricht am Badischen Konservatorium in Karlsruhe bei dem Komponisten Reinhold Weber in den Fächern Tonsatz und Klavier.

1984 begann er sein Studium an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf in den Fächern Komposition bei Professor Günther Becker und Cembalo bei Prof. Dr. Werner Smigelski. Er schloss das Studium 1988/89 mit dem Staatsexamen und dem Diplom im Fach Cembalo ab. Seitdem ist er freiberuflicher Cembalist und konzertierte als Solist in zahlreichen deutschen Städten und in Frankreich. Seit 1995 ist er regelmäßiger Gast der Aton-Konzerte in Düsseldorf. Er spielt öffentliche Konzerte in einem kammermusikalischen Rahmen und ferner zu feierlichen privaten Anlässen.

Zwei CDs sind bisher erschienen, die erste mit Werken von Balbastre und Scarlatti, die zweite mit Werken von Scarlatti, Couperin und Mozart.


Spätestens seit seinem Debüt in der Carnegie Hall New York im April 2008, zählt das Beethoven Duo, zwei Solisten, die sich zur Aufgabe gemacht haben eine kammermusikalische Einheit zu präsentieren, zu den Kammermusikensembles der Spitzenliga und wird von der Presse und vom Publikum als „Glamour-Paar der Klassik“ gefeiert! Wer einmal ein 1000-Volt-Konzert des Duos erlebt hat, ist überzeugt: „Das Beethoven Duo kreiert eine magische Atmosphäre“ (Zitat von Maestro Marcello Abbado, der das Duo für eines der besten hält, das er je gehört hat).

In der Tat geht es bei den aus der Ukraine und Russland stammenden Jungstars Alina Kabanova (Piano) und Fjodor Elesin (Violoncello), die seit 2006 als Beethoven Duo konzertieren, einzig um die Musik; und zwar mit solcher Hochspannung, dass es vom Podium her knistert! Das blinde musikalische und auch emotionale Verständnis der beiden Musik-Partner füreinander, bewirkt eine intensive und ganz selbstverständliche Verschmelzung von Cello und Klavier. Die besondere künstlerische Ausdruckskraft und die einzigartige Ausstrahlung der beiden jungen Musiker übertragen sich in jedem Konzert – schon bei den ersten erklingenden Tonen – „subito“ auf das Publikum, welches das besondere Konzerterlebnis fast immer mit „standing ovations“ dankt!


René Berman ist seit 1994 Solocellist des Philharmonischen Orchesters Arnheim und unterrichtet das Fach Violoncello an der Hochschule für Musik in Arnheim. René Berman spielt zudem die Viola da Gamba und das Barockcello.Häufig wird er auch angesprochen, um Kammermusikkurse zu lehren.

Sein Studium absolvierte Bermann bei Ben de Ligt und William Pleeth. Regelmäßig tritt er als Solist auf und gibt Recitals in den Niederlanden, gewöhnlich mit dem Pianisten Kees Wieringa. Das Duo hat für Radio und Fernsehen gespielt und zahlreiche CDs eingespielt, die hervorragend bei Kritik und Publikum angenommen worden sind. Sie haben Konzerttourneen in verschiedenen europäischen Ländern, den Vereinigten Staaten und Indonensien gegeben.

In Indonesien hat René Berman auch für ein Jahr am Yogyakarta Konservatorium unterrichtet.

Mit führenden Ensembles wie dem Conjinto Iberico, dem Combattimento Consort und dem Königlichen Concertgebouw Orchester arbeitet er sehr gerne zusammen. Rene Berman ist „Cellist in Residence“ der Gesellschaft „RrOOD“, einem Zusammenschluss von Philosophen, Autoren, Dichtern, Wissenschaftlern und Musikern.


Eike Thomas Block, geb. 1986 in Bonn, Abitur 2005 in Bonn, 2005 bis 2008 Ausbildung zum Verlagskaufmann, u.a. im Verlag Dohr Köln; seit 2008 BWL-Studium an der FH Bonn-Rhein/Sieg, St. Augustin. Eike Block hat das Klavierspiel als Hobby.


Albrecht Bode (*1942 in Drübeck/Harz) studierte Oboe bei Kurt Keßler an der Hochschule für Musik Hannover und bei Lothar Koch (Berliner Philharmoniker) und hat außerdem eine Ausbildung zum Orgelbauer absolviert. Er wurde 1969 stellvertretender Solo-Oboist im Saarländischen Staatsorchester Saarbrücken, bevor er 1972 zum Gürzenich-Orchester Köln kam, zunächst als stellvertretender Solo-Oboist und ab 1986 als Solo-Englischhornist.                                                                                                      

Seit 2005 widmet er sich intensiv dem Heckelphon, dem Bariton-Instrument der Oboenfamilie, mit dem er in zahlreichen Orchestern international gefragter Gast ist, so im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Kent Nagano, im Budapest Festival-Orchester unter Iván Fischer beim Menuhin-Festival Gstaad, Rheingau-Festival,  Edinburgh-Festival und den London-Proms, an der Berliner Staatsoper, Hamburgischen Staatsoper, Münchener Staatsoper, dem Saarländischen Rundfunk, dem Gran Teatro del Liceu in Barcelona und der Philharmonie Lemberg/Ukraine. Im Juni 2010 längeres Gastspiel mit der „Salome“ an der Oper in Valencia unter Zubin Mehta.

Sein herausragendes Interesse gilt der Kammermusik für Heckelphon, insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Pianisten Roland Vossebrecker sowie der Kölner Organistin Iris Rieg.


Monika Böhmer lebt und arbeitet in Köln. Nach einer privaten Kirchenorgelausbildung absolvierte sie ein klassisches Klavierstudium an der Musikhochschule Köln und korrepetierte dort die Chansonklasse von Doris Bierrett. Die rege Konzerttätigkeit im Bereich Chanson/Musical sowie die musikalische Leitung und Betreuung von freien Theatergruppen führte sie auf Theaterbühnen in Deutschland, Schweiz und Italien. Nach intensiver Auseinandersetzung mit Neuer und Elektronischer Musik in Darmstadt stehen ihre Unterrichtstätigkeit als private Klavierpädagogin in Köln und die Schwerpunktverlagerung auf klassische Kammermusik derzeit im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Betätigung. In "Haus Eller" konzertiert sie als Pianistin des Hahnentor Trio Köln.


Martin Burkhardt studierte bei Prof. Kurt Herzbruch sowie bei Prof. Claus Kanngiesser an der Kölner Musikhochschule. Seit 1986 beschäftigt er sich intensiv mit der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts – durch Kurse bei Christophe Coin und Anner Bylsma sowie durch Kammermusikunterricht bei Prof. Günther Höller und Konrad Junghänel. J. S. Bachs Cellosuiten interpretiert er seit etlichen Jahren in ganz Deutschland; 2000 erschien seine Gesamteinspielung dieses Werks.

Auch mit der Neuen Musik beschäftigt er sich intensiv: Kompositionen von D. Glanert, Martin Lennartz, Stefan Thomas, R. Soiron und Christoph MariaWagner wurden vom ihm uraufgeführt. Seit Beendigung seines Studiums 1991 ist Martin Burkhardt als freischaffender Cellist tätig und konzertiert als Kammermusiker im In- und Ausland. So ist er Mitglied des „ensemble d´ accord Köln“ (Streicher-Bläser-gemischte Kammermusik), des Barockensembles „Le Parnasse Musical“ (Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts), des „Duo Romantique“ (Duo Cello & Klavier) sowie des Neuen Rheinischen Kammerorchesters, bei dessen Gründung er 1993 mit federführend beteiligt war. Seit 1996 ist er Dozent für Violoncello an der Universität zu Köln. 


Dorothee Broichhausen studierte zuerst an der Musikhochschule Köln, später dann in Zürich an der Hochschule der Künste in der Meisterklasse von  Prof. Homero Francesch. Sie besuchte Meisterkurse bei Stanislav Neuhaus, Bruno Leonardo Gelber und Vitaly Margulis.

Seit 1980 ist sie selbst als Dozentin an der Musikhochschule Köln tätig: Sie leitet dort eine eigene Klavierklasse und unterrichtet Methodik und Didaktik. Neben dem Unterrichten führt  ihre  Konzerttätigkeit sie von Südamerika bis nach China und Korea.  In all diesen Ländern ist sie zudem  gefragt als Dozentin verschiedenster Interpretationskurse und didaktischer Seminare .

Einen  Schwerpunkt ihrer pianistischen Arbeit bildet die Zusammenarbeit mit der argentinischen Pianistin Adriana Sanchez: Das  Klavierduo piano dos widmet sich neben dem gängigen Repertoire der zeitgenössischen Literatur für das vierhändige Genre und bringt regelmäßig eigens für sie komponierte  Werke zur Uraufführung.

Die große künstlerische Vielfalt von Dorothee Broichhausen spiegelt sich darüberhinaus in zahlreichen Radio- und Fernsehproduktionen u.a. für WDR, HR, SBRF; RADIO HILVERSUM, RADIO NACIONAL ARG wieder.


Nadja Bulatovic wurde 1972 in Osijek (Kroatien) als Tochter einer aus Deutschland stammenden Jüdin geboren. Ihr Studium an der Hochschule für Musik in Novi Sad in der Klasse von Prof. Arbo Valdma beendete sie in ungewöhnlich kurzer Zeit mit Auszeichnung als beste Studentin des Jahres.

Die erfolgreiche Teilnahme an mehreren nationalen Wettbewerben ermöglichte ihr schon mit elf Jahren Solokonzerte in Jugoslawien, Deutschland, Russland und Italien zu geben. 1991 erhielt sie den 1. Preis beim „Concorso Pianistico Internazionale“ in Rom sowie den Publikumspreis im internationalen Klavierwettbewerb „Fausto Torrefranco“ in Vibo Valentia.

Während ihres Aufbaustudiums an der Musikhochschule Köln arbeitete sie mit mehreren Klavierprofessoren, darunter Pierre-Laurent Aimard, Alexander Lonquich, Alexander Rabinovitch und Leonard Hokanson. Es folgte ein Studium in der Kammermusikklasse des Alban Berg Quartetts. Als Begleiterin hat sie viel Erfahrung gesammelt, u.a. arbeitete sie mit der Sopranistin Anja Harteros.


Der Bariton Andreas Cantow wurde in Gelsenkirchen geboren. Nach dem Abitur in Freiburg absolvierte er ein Studium der Klavierpädagogik bei Prof. Herbert Drechsel am Robert-Schumann-Institut Düsseldorf. Es folgte ein künstlerisches Studium im Fach Gesang bei den Professoren Claudio Nicolai, Dietger Jacob und Franz Müller-Heuser, welches er 1990 abschloss.

Als Liedsänger arbeitete er mehrere Jahre mit Pianisten der Liedklasse von Prof. Hartmut Höll. Nach dem Gesangsstudium gastierte er im Bereich der zeitgenössischen Musiktheaters (u. a. P. M. Davies „The Lighthouse“, W. Rihm „Jacob Lenz“ Titelpartie) wandte sich dann aber verstärkt der geistlichen Musik zu, in der er sich ein breites Repertoire erarbeitet hat. In den letzten Jahren wendet er sich zudem wieder verstärkt dem Lied zu. Seit 2003 Stimmarbeit mit Frau Prof. Edith Ostendorf. Die Zusammenarbeit mit der Pianistin Nadja Bulatovic besteht seit dem Jahr 2007.


Pietro David Caramia, Violine, Bologna / geboren in Martina Franca/Italien / 1999 künstlerisches Diplom bei M° Anna D´Andria, Liceo Musicale Parreggiato „G. Paisiello“, Tarent / Kammermusikstudium beim Trio di Trieste, bei V. Globokar, bei der Europäischen Quartettakademie (u. a. bei N. Brainin, P. Farulli, H. Beyerle), bei der European Chamber Music Academy (u. a. bei a. Bylsma) / seit 1999 Konzerte mit Ensembles wie der musikFabrik/Köln, dem Ensemble Resonanz/Hamburg, dem Orchestra B. Maderna/Forlí, dem Orchestra Strumentale Cittá di Prato / seit 2001 Konzerte mit dem Quartetto Alkman in Italien (u. a. Liveübertragung des RAI), Österreich, der Schweiz, Slowenien und Amerika / Zusammenarbeit u. a. mit R. Muti, K.-H. Steffens, L. Quandt, B. Canino, C. M. Giulini / seit 2005 feste Stelle im Orchestra Teatro Comunale di Bologna / seit 2007 feste Aushilfe im Gürzenich-Orchester/Köln


Gegründet 2007, hat sich das Cuvilliés Trio München von Beginn an das Ziel gesetzt, Werke der Zeit ab 1750 auf historischen Instrumenten, der klassischen Flöte (Marjorie Pfister), dem Violoncello (Angelika Hörtler) und dem Hammerklavier (Varvara Manukyan), zu spielen.

Als eines der wenigen Ensembles dieser Formation, das sich auf die historische Aufführungspraxis der klassischen und romantischen Zeit spezialisiert, sehen es die drei jungen Musikerinnen als ihre Aufgabe, besondere Aufmerksamkeit der Suche nach Werken unentdeckter bzw. vergessener Komponisten zu widmen. Dazu gehört natürlich auch intensive Recherche in Bibliotheken.

Seit ihrem Debüt bei den Barocktagen München konzertierte das Trio in Städten wie Wien, Zürich, Amsterdam, Salzburg und Basel. Auch in Museen mit umfangreichen Hammerklaviersammlungen wie etwa im Deutschen Museum München, im Musikinstrumentenmuseum Kremsegg und bei den Schlossfestspielen Bad Krozingen waren die drei Musikerinnen schon zu Gast. Weiters waren sie ausgewählt, mehrere Konzerte im Festival Antiqva in Barcelona und Córdoba zu spielen und als Fabulous Fringe Ensemble beim Oude Muziek Festival Utrecht 2009 zu konzertieren. Ausserdem leitete das Ensemble einen Workshop für historische Aufführungspraxis bei den Oberbayerischen Kulturtagen 2009. Beim Wettbewerb IYAP (International Young Artists Presentation) 2009 wurde das Cuvilliés Trio mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Unzählige Anregungen erhielt das Trio von Christine Schornsheim, Stanley Hoogland, Pedro Memelsdorff, Bart van Oort, Michael Schmidt-Casdorff und Andreas Staier.

Die Klangwelt dieser Zeit möglichst authentisch auf historischen Instrumenten wieder aufleben zu lassen und dem Publikum näher zu bringen, ist dem Cuvilliés Trio ein besonderes Anliegen.


Charlotte Dentan wuchs in einer Musikerfamilie in Bern auf. Sie nahm bis zu ihrem Klavierstudium Unterricht bei Agathe Rytz-Jaggi am Konservatorium in Bern. Als sie mit 16 Jahren den Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb gewann, hatte sich ihr Wunsch, Musik zum Beruf zu machen, bereits gefestigt. Am Concours d'Exécution Musicale in Saint Imier gewann sie den ersten Preis.

Anfang 1997 wurde sie in die Berufsklasse von Tomasz Herbut an der Hochschule für Musik in Bern aufgenommen. Sie erlangte 2001 das Lehrdiplom mit der Höchstnote im Hauptfach und 2002 das Konzertdiplom mit Auszeichnung. Sie vervollständigte ihre Studien an der Musikhochschule Köln bei Frau Prof. Roswitha Gediga und schloss im Februar 2005 ab. Sie gewann Stipendien und Studienpreise der Stiftung Migros Kulturprozent, der Hans-Schaeuble-Stiftung, der Lukas-Emch-Stiftung, der Friedl-Wald-Stiftung sowie der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.

Meisterkurse u.a. bei Malcolm Bilson, Homero Francesch, Paul Badura-Skoda und Lazar Berman ergänzten ihr musikalisches Wissen.

1998 gab Charlotte Dentan ihren ersten Klavierabend in Deutschland. Im selben Jahr machte sie mit einem Klaviertrio eine Tournée durch Mexiko und trat solistisch mit dem dortigen Sinfonieorchester auf. Im Jahr 2000 spielte sie in Thun Saint-Saëns' 2. Klavierkonzert, welches sie kurz darauf auch in Italien aufführte. Dies gab die Initialzündung für ihre Karriere.

In der Saison 2001/2002 trat sie unter anderem als Solistin mit dem Luzerner Sinfonieorchester im KKL Luzern und mit dem Berner Sinfonieorchester im Casino Bern auf. Letzteres Konzert wurde von Radio DRS 2 ausgestrahlt. Am Internationalen Wettbewerb in Rom gewann sie 2002 den zweiten Preis, ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Charlotte Dentan trat in verschiedenen namhaften Festivals auf z.B. im Rahmen des Internationalen Musikfestivals "Young Artists in Concert" in Davos und an den Interlakner Festwochen "Podium junger Künstler". Nach Beendigung ihres Studiums an der Musikhochschule Köln machte sie eine Kammermusiktournée in Griechenland und setzte danach ihr Studium am Conservatoire Royal de Bruxelles bei Prof. Alexandar Madzar fort.

In diesem Jahr wird Charlotte Dentan mit diversen Klavierkonzerten mit Orchester sowie Rezitals in der Schweiz und in Deutschland auftreten.

Julia Diedrich ist in Saratov, Russland geboren und aufwachsen. Sie begann ihr Klavierstudium im Alter von fünfzehn Jahren am Staatlichen Musik-Kolleg in Wolgograd (Abschluss mit Auszeichnung). Anschließend studierte sie von 1995 bis 2000 am Staatlichen Konservatorium in Saratov, wo sie ebenfalls mit Auszeichnung abschloss. Neben ihrer solistischen Unterweisung erhielt sie auch eine pädagogische Ausbildung (1993 bis 1995).

Während ihres Studiums nahm sie an verschiedenen Wettbewerben in Russland und Europa teil, wobei sie mehrfach unter den FinalistInnen war. Von 1996 bis 1998 war sie Studienleiterin in einem Kindertheater und in einem Kindergarten für begabte Kinder sowie 1996 bis 2000 Studienleiterin und Korrepitorin im Staatlichen Theater für Kinder und Jugendliche in Saratov.

Nach ihrer Heirat in Deutschland und der Geburt ihrer Zwillingstöchter ließ sie sich zur Musikgartenleiterin ausbilden, deren Kurse für musikalische Früherziehung (Musikgarten) sie seitdem leitet. Auch besucht sie Kurse für Deutsche Literatur an der Volkshochschule Köln.

Seit 2006 arbeitet sie als selbständige Musikpädagogin und Klavierpädagogin. Des weiteren hat sie seit 2008 die Projektleitung in der Reihe „Kultur und Schule“ an der Michael-Ende-Schule in Elsdorf-Berrendorf inne. Weitere Projekte dieser Art werden in 2010 folgen.

Neben Ihrer pädagogischen Arbeit gibt Julia Diedrich Klavierkonzerte. Sie begleitet InstrumentalistInnen und SängerInnen bei Konzerten und kümmert sich liebevoll um ihre achtjährigen Zwillinge.


Emily Dilewski wohnt in Elsdorf/Rheinland und ist Gesangsschülerin von Prof. Ziethen (Frechen-Königsdorf). Beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" 2009 wurde sie für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.


Klaus Peter Diller studierte in der Meisterklasse von Prof. Tibor Varga an der NWD-Musikakademie in Detmold. Anschließend legte er das künstlerische Examen an der Musikakademie in Wien ab.

Nach dreijähriger Tätigkeit im Philharmonischen Orchester Dortmund unter Wilhelm Schüchter wurde er Konzertmeister der Niederrheinischen Sinfoniker Krefeld/Mönchengladbach. 1977 gründete er das Ensemble Rheinisches Bach-Collegium. Als vielseitiger Solist und Kammermusiker hat Klaus Peter Diller über achtzig Kompositionen (Violinkonzerte, Solosonaten und Kammermusikwerke) zur Uraufführung gebracht; von allen deutschen Rundfunkanstalten ist er regelmäßig zu Aufnahmen eingeladen worden. 1987 wurde ihm im Mannheimer Schloss der Wenzel-Stamitz-Preis für Interpreten verliehen.


Prof. Eva Dörnenburg, in Stuttgart geboren, studierte in der Meisterklasse von Tibor Varga an der Musikhochschule Detmold und in Den Haag bei Rostislav Dubinsky. Während ihres Studiums gründete sie das "Detmolder Trio", ein Klaviertrio, mit welchem sie nach der Aufnahme in die "Bundesauswahl der Konzerte Junger Künstler" über zehn Jahre im In- und Ausland konzertierte und zahlreiche Komponisten zu Werken für diese Besetzung anregte. Sie war ebenfalls in der Kategorie Violine-Klavier-Duo Teilnehmerin dieser durch den Deutschen Musikrat geförderten „Bundesauswahl“

Als Solistin konzertierte sie u. a. mit den Nürnberger Sinfonikern, der Badischen Staatskapelle, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der Südwestdeutschen Philharmonie. Sie ist Mitglied des „Rheinischen Bach-Collegiums“, eines Ensembles, das sich auf die Gegenüberstellung von Alter und Neuer Musik spezialisiert hat, und ebenfalls Mitglied des 1989 von ihr gegründeten „Lombardini-Trios“ in der Besetzung Violine, Viola, Violoncello. Seit 1980 leitet Prof. Eva Dörnenburg eine Violinklasse an der Hochschule für Musik Köln, Standort Aachen.

Mit Alan Speer verbindet sie eine jahrzehntelange musikalische Partnerschaft. Nach gemeinsamen Studienjahren in Detmold konzertierten sie jahrelang mit großem Erfolg als Mitglieder des "Detmolder Trios". In letzter Zeit widmen sie sich vorzugsweise der Literatur von Violine und Klavier. Ihr Repertoire umfasst die großen Werke der Klassik und Romantik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts. 


Christoph Dohr, 1964 in Krefeld geboren, erhielt umfassenden Unterricht in Orgel und Musiktheorie durch KMD Reinhold Birk und studierte nach dem altsprachlich-humanistischen Abitur (Krefeld 1983) von 1983 bis 1989 Musikwissenschaft, Mittlere und Neue Geschichte sowie Ethnologie an der Universität Köln. Abschluss als Magister Artium. 1989 Stipendiat der Fritz-Thyssen-Stiftung. 1989 bis 1991 Tätigkeit im Historischen Archiv der Stadt Köln (Bestand Jacques Offenbach).

1985-2011 Tätigkeit als Musikrezensent (Rheinische Post, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger u.a., ca. 1.900 Artikel); 1990 Begründung des Verlages Dohr Köln (Noten, Fachbücher, Zeitschriften, seit 1998 auch Tonträger); 1991 bis 1999 Chefredakteur und Verleger der kath. Verbandszeitschrift „Im Dienst der Kirche“; 1991-2011 Chefredakteur und Verleger des Rheinischen Musikmagazins „fermate“; Schwerpunkte: Alte Musik (WDR Köln, Musica Antiqua Köln/Reinhard Goebel, La Stagione Frankfurt u.a.), Neue Musik, Wiederentdeckungen des 19. Jahrhunderts; Buch-, Aufsatz-, Lexikonartikelveröffentlichungen; Aufbau einer Sammlung historischer Tasteninstrumente. Organisator von Musikfesten und Konzertreihen; zahlreiche Auszeichnungen, darunter Sonderpreis des Deutschen Musikeditionspreises 2004 für außergewöhnliche verlegerische Leistungen.

18 Jahre lang, 1980 bis 1997 sowie studien- und berufsbegleitend, Tätigkeit als Kirchenmusiker im Nebenamt (Organist, Kinder-, Jugend-, Kirchenchor-, Kammerorchesterleiter in Krefeld und Köln); seit 1998 Spieler historischer Tasteninstrumente; Schwerpunkt Benefizkonzerte, z.B. 2004 bis 2007 Aktion "Rettet St. Anna" [Tetenbüll/Eiderstedt]: fünf Konzerte auf Spinett, Clavichord, Tafelklavier, Hammerflügel, Orgel; zudem Pflege der Hausmusik und des Pianoduospiels; 2005 Gründung des privaten "Pianomuseums Haus Eller" in Bergheim und Organisator der seitdem dort stattfindenden Konzertreihe mit über 200 Veranstaltungen.


" Oliver Drechsel versteht die Kunst, auf dem Klavier etwas zu erzählen.“ (Isolde Braun, NMZ 3/2004)

Für einen Pianisten seines Jahrgangs hat Oliver Drechsel trotz kriselnden Marktes eine erstaunliche Anzahl an CDs veröffentlicht, die neben dem großen Anklang in der Fachpresse auch mit Preisen ausgezeichnet wurden (FonoForum Stern des Monats 6/2003, Deutscher Musikeditionspreis „Best Edition“ 2004). Die Bandbreite seiner Einspielungen, die größtenteils Welterstaufnahmen sind, reicht dabei von klassischer und romantischer Klaviermusik bis hin zum 1918 geborenen Komponisten Jürg Baur, mit dessen Gesamtwerk für Klavier Oliver Drechsel 1998 sein CD-Debut gab.

Oliver Drechsel studierte nach anfänglichem Unterricht bei seiner Mutter und frühen Wettbewerbserfolgen an der Hochschule für Musik Köln bei Roswitha Gediga-Glombitza und Pavel Gililov. Meisterkurse, unter anderem bei Peter Feuchtwanger, Karl-Heinz Kämmerling und dem Alban-Berg-Quartett, ergänzten diese Ausbildung, die er 1998 mit dem Konzertexamen (über das der zuständige Dekan Klaus Oldemeyer schrieb: „Das Konzertexamen des Pianisten Oliver Drechsel hat sich mir unauslöschlich eingeprägt: gehörte es doch nach meiner Einschätzung zu den künstlerisch eigenständigsten, niveauvollsten und überzeugendsten Veranstaltungen dieser Art an unserer Hochschule überhaupt“) abschloss. Im gleichen Jahr erhielt den Förderpreis des Rheinischen Kulturpreises.

Oliver Drechsel widmet sich seit einigen Jahren der Wiedergabe von Klaviermusik des 18. und 19. Jahrhunderts auf historischen Originalinstrumenten. So entsteht zur Zeit die siebenteilige Gesamtaufnahmen des Klavierwerks von Friedrich Kiel auf einem ober-schlägigen Hammerflügel von Theodor Stöcker, wie ihn Kiel selbst besaß. Ein weiteres herausragendes Projekt ist die Wiederbelebung des Klavierwerks von Johann Wilhelm Wilms, das Oliver Drechsel im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für rheinische Musikgeschichte als wissenschaftliche Notenedition im Rahmen der renommierten Reihe „Denkmäler rheinischer Musik“ herausgibt und auf einem Instrument dieser Zeit, einem Hammerflügel von Christian Erdmann Rancke (Riga, ca. 1825) der Sammlung Dohr (Köln) auf CD bereits teilweise eingespielt hat.

Neben zahlreichen solistischen Auftritten im In- und Ausland (unter anderem in der Elite-Reihe „Best of NRW“), Rundfunk-Mitschnitten (Westdeutscher Rundfunk, Radio Suisse Romande) und CD-Produktionen sowie Jury- und Kompositions-Tätigkeit liegt ein weiterer Schwerpunkt seines pianistischen Schaffens auf dem Bereich der Kammermusik, in dem er u. a. regelmäßig mit der Solocellistin der Weimarer Staatskapelle Dagmar Spengler konzertiert.

Oliver Drechsel unterrichtet Klavier an der Hochschule für Musik Köln, hält Seminare wie „Klaviermusik aus vier Jahrhunderten“ in der Karl-Rahner-Akademie Köln („So sind seine Seminare eine ´Schule des Hörens´ im allerbesten Sinne“, Rainer Nellessen – Karl-Rahner-Akademie) und ist künstlerischer Leiter der Klavierreihen des C. Bechstein-Centrums Köln.


Frank Drensler wirkt seit 1993 als Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Kerpen-Sindorf.


Claudia Eisenreich vertiefte ihr starkes Interesse an der Literatur durch ein Magisterstudium in den Fächern Anglistik und Romanistik mit Schwerpunkt Literaturwissenschaften an der Universität Köln. Es folgten Berufsjahre als Pressereferentin und redaktionelle Arbeit für eine Fachzeitschrift. Heute widmet sich Claudia Eisenreich freiberuflich gelegentlichen Lektorats- und Übersetzungsaufgaben. Sie setzt sich darüber hinaus intensiv für die Leseförderung von Kindern ein, um ihr Interesse für das geschriebene Wort auch beim Nachwuchs zu wecken. Durch die Teilnahme an Literaturkreisen und ihr ehrenamtliches Engagement in der örtlichen Bücherei begibt sie sich regelmäßig in die Welt der Literatur.


Fjodor Elesin, 1983 in St. Petersburg geboren, erhielt mit 5 Jahren seinen ersten Cellounterricht. Nach der Teilnahme an der ersten Masterclass bei Maestro Mstislav Rostropovich im Jahr 1989 entschied er sich der Sechsjährige, den Werdegang eines Berufsmusikers einzuschlagen.

Bereits während seiner Schulzeit von 1989 bis 1998 gab Fjodor Elesin erste öffentliche Konzerte, u. a. spielte er 1996 im Auftrag des Russischen Fernsehen („Erster Kanal“) das Schostakowitsch-Cellokonzert Nr. 1 mit dem Staatlichen Petersburger Symphonie-Orchester. Als Student der Hochschule für Musik und Theater Hamburg hatte er das Glück, bis zu seinem Diplom 2006 bei dem wunderbaren Musiker, Cellisten und Lehrer - Prof. Wolfgang Mehlhorn zu studieren.

In dieser Zeit errang Fjodor Elesin zahlreiche Siege bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Neben sechs ersten Preisen und vielen weiteren Auszeichnungen waren jedoch ganz entscheidend die Verleihung eines Gand-Cellos der Deutschen Stiftung "Musikleben" und der letzte Grand Prize der IBLA-Foundation in Italien. Im Jahr 2006, unter der künstlerischen Leitung von Maestro Marcello Abbado, entstand mit der Pianistin Alina Kabanova, das Beethoven Duo, das spätestens seit seinem Debüt in der Carnegie Hall New York im April 2008, zu den Kammermusikensembles der Spitzenliga zählt.


Natalia Fehling ist in Russland geboren und hat in Saratov an der Wolga ihre Kindheit und Jugend verbracht. Obwohl sie erst mit neun Jahren vom Ballett zum Klavier kam, nahm sie den Unterricht an der besten Musikschule von Saratov auf und absolvierte sofort die ersten drei Klassen innerhalb des ersten Jahres. Nach dem Abitur begann sie ihr Klavierstudium im Alter von siebzehn Jahren am Staatlichen Musik-Kolleg in Saratov (Abschluss mit Auszeichnung). Von 1995 bis 2000 setzte sie ihre Ausbildung im Rahmen des Studiums zur Konzertpianistin und Musikpädagogin am Staatlichen Konservatorium in Saratov fort und absolvierte die Abschlussprüfung ebenfalls mit Auszeichnung.  

Während der gesamten Zeit der Ausbildung und des Studiums leitete sie Klavierklassen an der Musikschule Saratov, und ihre Schüler wie auch sie selbst nahmen regelmäßig erfolgreich an regionalen Klavierwettbewerben teil.

Im Jahr 2003 zog sie nach Moskau und war dort unter anderem für die Musicals Cats und Mama Mia bei Stage Entertainment tätig. Natalia Fehling ist Mutter von zwei Söhnen, lebt und arbeitet heute in Köln und unterrichtet Klavier.


Die Pianistin Marie-Charline Foccroulle studierte am Conservatoire de Hull (Quebec/Kanada) bei Marlene Finn und an der Hochschule für Musik in Köln bei Vassily Lobanov und Karin Merle. Sie besuchte Meisterkurse in Frankreich, Österreich, Russland, Israel, U.S.A. und Kanada u.a. bei P. Rogé, J.-P. Collard, J. Kalichstein und L. Naumov. Im September 2007 wurde sie von der Willhelm-Kempff-Stiftung eingeladen, um im Sommerhaus des Pianisten, an der Amalfiküste in Italien das  Klavierwerk des Komponisten Ludwig van Beethoven zu studieren. Konzertreisen führten sie nach Italien, Schweden, Frankreich, Irland Belgien, U.S.A. und Kanada.

Während ihres Studiums erhielt die Pianistin mehrere Stipendien und Förderpreise. Von der französischen und österreichischen Botschaft in Kanada, vom kanadischen Außenministerium, von  „Conseil des Arts et des Lettres du Québec“ und „Conseil des Arts du Canada“. 1999 zog sie nach Köln und gewann im selben Jahr den europäischen John-Newmark-Preis in Montreal. Neben ihren Konzerten als Solistin tritt sie auch regelmäßig als Liedbegleiterin auf.


Hartmut Frank (Viola) studierte in der Meisterklasse von Prof.Tibor Varga an der NWD Musikakademie Detmold. Bereits während der Studienzeit war er Mitglied des Kammerorchesters Tibor Varga; im Anschluss an das Studium war er Mitglied im Stuttgarter Kammerorchester unter Karl Münchinger.

Seit 1970 konzertierte er als  Mitglied des WDR-Sinfonieorchester Köln mit großen Dirigenten und Musikern weltweit. Seine zahlreichen Rundfunk- und Plattenproduktionen zeigen ihn als hervorragenden Solisten und Kammermusikpartner. 2007 gründete er mit dem Gitarristen Peter Korbel das Duo Chapaqueada, dessen Repertoire von der Klassik bis zur zeitgenössischen spanischen Literatur reicht. Er ist Mitglied des Rheinischen Bach-Collegiums, des Lombardini-Trios und des Agrippina-Streichquartetts.


Nageeb Gardizi wurde 1978 in Gardez/Afghanistan geboren und unternahm die ersten Schritte in der Musik als Autodidakt. Bereits im frühen Alter von etwa drei Jahren begann er, sich für die volkstümliche Musik seiner Heimat  zu interessieren und spielte die "Harmonia", ein folkloristisches Tasteninstrument Afghanistans, dem europäischen "Harmonium" ähnlich, ausschließlich nach Gehör.

1981 verließ er mit einem Teil seiner Familie Afghanistan in den Kriegswirren, um zunächst ohne den Vater, welcher nach Deutschland vorausgereist war, für sechs Monate in Indien zu leben. 1982 schließlich ließ sich die Familie in Köln nieder. Im Alter von sechs Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht am "Humboldt-Musik-Gymnasium" Köln. 1997 debütierte er als Solist in Rachmaninows 2. Klavierkonzert, op. 18  in der Kölner Musikhochschule.

Im gleichen Jahr trat er in die Klavierklasse von Prof. Roberto Szidon an der „Robert-Schumann“- Hochschule Düsseldorf ein und besuchte die freie Kompositionsklasse Bojidar Dimovs. Musikalische Anregungen erhielt Gardizi zudem von namhaften Musikern wie Matthias Goerne, Alexandre Rabinovitch und  Leonard Hokanson.

2002 erfolgte der Abschluß als Konzertpianist mit Auszeichnung. In den folgenden Jahren schlossen sich zahlreiche Wettbewerbs- und Konzerterfolge im In- und Ausland, so u.a. in der Tonhalle Düsseldorf, der Kölner Philharmonie und dem Concertgebouw und dem Grachtenfestival in Amsterdam, an.

Im Oktober 2005 bestritt er die Deutsche Erstaufführung des Klavierzyklus’ "Nachtschattengewächse" des Bonner Komponisten Michael Denhoff. Im September 2006 gründete er die Konzertreihe der Kölner "Neumarkt-Konzerte", in welchem er bis heute als Künstlerischer Leiter und Pianist wirkt. Im Februar 2008 spielte Gardizi zu Eröffnung des "2. Afghanistan-Filmfestivals" im Kölner Filmhaus, welche eine hohe Resonanz, vor allem in den afghanischen Medien fand. Seit August 2009 hat er das Konzertprojekt „Concerto Monumentale“ konzipiert, in welchem er dem großartigen musikalischen Vermächtnis Klassisch-Abendländischer Musiktradition ein konzertantes Monument setzen will. Den Anfang bildete eine Reihe von Konzerten im Rhein-Erft-Kreis in der zweiten Jahreshälfte 2009 mit "Concerto Monumentale – Tod und Auferstehung in der Musik", mit durchweg positiver Presseresonanz.

Im Sommer des Jahres spielte er einen „Klaviermarathon“ anläßlich des KunstMusikFestivals von HA Schult im Bürgerhaus "Bergischer Löwe", Bergisch-Gladbach. Im September schließlich erfolgte eine Dokumentation des Fernsehsenders BBC (London), in welchem er als Pianist mitwirkte.


Javier Huerta Gimeno (Violoncello) wurde 1990 in Valencia (Spanien) geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er am Konservatorium Musikunterricht zu nehmen. Dort studierte er Klavier, Schlagzeug, Horn und Violoncello (seit dem 13. Lebensjahr) und gewann den Klavierwettbewerb. Danach wechselte Gimeno an die Musikhochschule von Valencia und studierte dort Cello und Dirigieren. Weitere künstlerische Impulse erhielt er auf Meisterkursen im Fach Violoncello bei Miguel Jiminéz, Ángel Luìs Quintana, David Apellàniz, Mihai Dancila, Arto Noras, Emil Rovner und Wenn-Sinn Yang, im Fach Dirigieren bei George Pehlivanian und Yaron Traub. Darüber hinaus besuchte Javier Kammermusikkurse bei Josep Colom, Emmanuel Ferrer, Jesse Levine und Marta Gulyás.

Javier gewann erste Preise beim “Juventudes Musicales” de Vinaroz, beim “Enrique De La Hoz” de la Fundación Actilibre de Madrid, beim “Ximén d´Urrea” de Alcora und beim “Iª Trobada Internacional” de Ribarroja. In dieser Zeit war er auch Solocellist des Valencia Jugendorchesters.

Als Kammermusiker war Javier in verschiedenen Ensembles erfolgreich: So nahm die "Sociedas Filarmónicas de Castellón y de Valencia" ihn als Cellist des Hermes Quartetts in der Saison 2009/2010 unter Vertrag, und er hatte eine Konzert-Tournee beim Juventudes Musicales de España mit dem Ares Trio. Mit dem “Miramar Duo” spielte er auf dem “Festival Bernaola de Vitoria” und auf dem “Festival de Música de Cámara de León”.

Nachdem er sein Bachelor-Studium bei Prof. Asier Polo beendet hat, ist Javier nun Master-Student bei Prof. Maria Kliegel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Gimeno war mittlerweile bei mehreren CD-Produktionen beteiligt. Weitere Interessen liegen bei Kammermusik und Orchester-Dirigat. So arbeitet er derzeit in fünf Kammermusikgruppen, nimmt Kammermusikunterricht bei  Prof. Cristian Beldi, Prof. Anthony Spirri und Prof. Harald Schoneweg und  studiert Orchester-Dirigat bei Prof. Reiner Schuhenn an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.


Friedrich Gauwerky (Violoncello), geboren 1951 in Hamburg, gab sein öffentliches Debüt im Alter von 12 Jahren. Mit 17 gewann er erstmals den Preis des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. Es folgten viele weitere Auszeichnungen wie u.a. der Preis des Mendelssohn-Wettbewerbes.

Seine Aktivitäten umfassen weltweite Konzerttätigkeiten als Solist und Kammermusiker, Rundfunk- und Fernsehproduktionen, LP- und CD-Aufnahmen z.B. für die Deutsche Grammophon, Ricordi und Bauer, Lehraufträge an verschiedenen Musikhochschulen (Royal Academy of Music London, University of California, University of Adelaide, Musikhochschule Köln etc.) und ein regelmäßiges Engagement als Dozent bei internationalen Meisterkursen in Europa, in den USA und den CIS-Ländern.

Den Schwerpunkt seiner Arbeit bilden Interpretationen zeitgenössischer Musik, wobei er sich keinesfalls auf diese beschränkt, sondern ebenfalls viele Werke des Barock, der Klassik und der Romantik in seinem Repertoire aufgenommen hat: "Bach, Beethoven, Mendelssohn and Brahms ( ...) And when he travels it is not Ferneyhough and Fox, Holliger and Henze, Stockhausen and Schnittke that he takes with him, but the score of Ludwig van Beethoven's cello sonatas." (Manfred Karallus).


Dmitry Gladkov, geboren 1985, erhielt 2002 den 1. Preis bei den „5. Skrjabin-Festspielen“ in Moskau, 2003 beim Wettbewerb „Südrussische Wettspiele jugendlicher Studenten von Musikberufsschulen und Kunstschulen“ und 2004 bei den „8. Wettspielen der Liedbegleiter aus Musikfachschulen im Gebiet Rostow und Nordkaukasus“. Von 2004 bis 2006 studierte er am Konservatorium in Rostov am Don. Bei Professorin Arnold an der Musikhochschule Köln absolvierte er von 2006 bis 2010 ein Studium in „Instrumentalpädagogik Fachbereich Klavier“. Seit 2010 gibt er regelmäßig Solokonzerte und Kammermusikabende in Deutschland und Frankreich.


Dorothee Grüneberg begann ihr Klavierstudium bei Gregor Weichert in Münster und vervollkommnete die Ausbildung bei Conrad Hansen (Hamburg) und Klaus Schilde (München). Eine rege Konzerttätigkeit mit Soloprogrammen sowie in Kammermusikensembles auf Einladungen in verschiedene Konzertreihen, wie z.B. zum Klavierfestival neuer Musik in Salzburg, führten sie in einige Musikmetropolen Europas. In Schwäbisch-Hall gründete sie eine eigene Kammerkonzertreihe um ihre musikalischen Überzeugungen in einem eher unkonventionellen Rahmen einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Neben dem eigenen Musizieren widmet sich die Künstlerin auch der musikpädagogischen Arbeit und versucht ihre musikalische Begeisterung ihren meist jungen Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.


Shengzhi Guo wurde 1983 in der chinesischen Provinz Hunan geboren. Ab 1995 begann er sein Studium an der Zentralen Musikhochschule in Beijing, das er 2001 abschloss. In den Jahren von 1997 bis 1999 nahm er an den "Music Bridge"-Sommerkursen des Mount Royal College in Calgary (Canada) teil. Desweiteren besuchte er Meisterklassen bei Mstislav Rostropovich, Natalya Shakhovskaya, Laurence Lesser, Janos Starker, Gent von Bülow, Mischa Maisky und Maria Kliegel.

Shengzhi Guo ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe; so gewann er unter anderem 1997 beim Nationalen Cello-Wettbewerb Chinas in der Altersgruppe für Kinder einen 2. Preis und im darauf folgenden Jahr in der Altersgruppe für Jugendliche ebenfalls einen 2. Preis. Es folgen der 1. Preis beim Lions Club-Wettbewerb 2004 und der 1. Preis beim Hochschulwettbewerb in Köln 2006.

Shengzhi Guo kann bereits auf wichtige Konzertauftritte und CD-Produktionen zurückblicken, darunter der Auftritt als Solist mit dem Jugend-Symphonieorchester Chinas 1998, die Einladung von Herrn Albert Roman zu einem Konzertauftritt beim internationalen Musikfest 1999 in der Schweiz und die Aufnahme der "Music Bridge" CD 1999 in Calgary.

Seit 2001 studiert Shengzhi Guo an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Prof. Maria Kliegel. Im selben Jahr wurde er Stipendiat der Stiftung "Live Music Now" und seit 2007 ist er Stipendiat der Stiftung "Villa Musica". Seit 2009 ist Shengzhi Guo der Assistent der Klasse von Prof. Maria Kliegel.


Eun-ah Hahn wurde in Busan (Korea) geboren; ihr Vater ist Dirigent und ihre Mutter ist Pianistin, bei der sie mit fünf Jahren Klavierunterricht bekam. 1981 gewann Hahn den ersten Preis im Musikwettbewerb der Tageszeitung Seoul. Fünf Jahre später trat sie mit dem Städtischen Sinfonieorchester Busan auf. Eun-ah Hahn studierte an der National Universität bei Prof. Hye-ryung Kwon und bildete sich im Klavierspiel fort an der Musikhochschule Aachen bei Dorothee Broichhausen; anschließend ging sie an das Konservatorium nach Rotterdam zu Prof. Grajewska und absolvierte nach drei Jahren ihr Examen als Konzertpianistin. Eun-ah Hahn trat in zahlreichen Solo- und Kammermusikkonzerten in Deutschland, den Niederlanden und in Korea auf; sie konzertierte u.a. mit dem Städtischen Sinfonieorchester Busan, dem Symphonieorchester Savaria (Ungarn), dem Italienischen Kammer-orchester und dem Janacek-Streichquartett. Heute lehrt sie als Dozentin für das Fach Klavier an den Universität Dong-eui, Inje und Kyoungseong.


Das Hahnentor Trio KölnUlrike Warnecke (Klarinette), Beate Starken (Violoncello) und Monika Böhmer (Klavier) – gründete sich in der Absicht, die außergewöhnliche Tradition des Klaviertrios dieser speziellen Besetzung lebendig zu halten und zugleich mit der Geschichte des Rheinlandes zu verbinden.

Erinnerungen an die Vergangenheit, Wieder- und Neuentdeckungen werden vom Hahnentor Trio Köln gleichermaßen bewahrt und weitergeführt. Das Ensemble überschreitet dabei durchaus die Grenzen klassischer Kammermusik. Entsprechend dem Anlass wartet das Trio sowohl mit dem gängigen Repertoire wie auch mit eigenen einfallsreichen Arrangements auf.

Der Name des Trios ist in diesem Zusammenhang Programm: Das Hahnentor ist eines der ältesten und auffälligsten Kölner Stadttore. Wegen seiner historischen Bedeutung vom Abriss der gesamten Stadtbefestigung ausgenommen, symbolisiert das geschichtsträchtige Portal die Pflege der spezifisch rheinischen (Musik-)Kultur.

Mit langjähriger Konzerterfahrung in verschiedensten Kammermusikformationen ausgestattet, spielen die drei gebürtigen Rheinländerinnen Kammer- und Schlosskonzerte, begleiten Empfänge und Vernissagen und gestalten Matineen und Soireen mit Werken zum Beispiel von Beethoven, Offenbach und Schumann. Es ist dem Hahnentor Trio Köln stets ein besonderes Bedürfnis ihren Auftritten über erfrischende Moderationen eine augenzwinkernde und hintergründige Note zugeben.

Durch seine fantasievolle und kontrastreiche Programmgestaltung hat sich das Trio große Akzeptanz gleichsam beim Publikum als auch bei der Fachwelt erworben.


Der Geiger Johannes Heidt, geboren 1965 in Karlsruhe, studierte dort Schulmusik bei Wolfgang Hock (Violine) und Inge Wiechmann (Klavier); er absolvierte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Köln bei Berta Volmer und an der Folkwang Hochschule in Duisburg bei Jacek Klimkiewicz. Bereits früh war er Mitglied diverser Kammermusikensembles, mit denen er im In- und Ausland auftrat. Er ist erster Preisträger des Wettbewerbs der Köhler-Osbahr Stiftung und besuchte Meisterkurse bei Hansheinz Schneeberger und Wolfgang Marschner. Ab 1996 war er im Sinfonieorchester Wuppertal engagiert, bevor er 1998 zu den Duisburger Philharmonikern wechselte, wo er heute als Vorspieler der zweiten Geigen tätig ist. Seit dieser Zeit ist er ebenfalls Mitglied des Draganov-Quartetts, mit dem er einer intensiven Konzerttätigkeit nachgeht.

Johannes Heidt tritt auch als Liedbegleiter am Pianoforte auf.


Susanne Leinert-Heidt (Mezzosopran), geboren in Kiel, erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei Erhard Egidi in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover. Später studierte sie bei Irmgard Gums, Evelyn Dalberg und Gwendolyn Killebrew. 2007 nahm sie an der Memphis Opera & Song Academy teil. Besonders verbunden fühlt sie sich derzeit den Kunstliedern der Klassik und Romantik. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Lieder und Duette von Louis Spohr, Myrten, Liederkreis op. 39 sowie Frauenliebe und Leben (Schumann), die Wesendoncklieder (Wagner), das Stabat Mater (Vivaldi und Pergolesi), Songs von Henry Purcell und Arien von Bach und Händel.


Barbara Hennig bekam seit ihrem 6. Lebensjahr Instrumentalunterricht in der Musikschule Krefeld und kam mit 13 Jahren zum Bachchor Krefeld. Seither spielt sie Blockflöte und nahm im Rahmen der Musikschule Krefeld erfolgreich an vielen Konzerten und Wettbewerben teil. Beruflich entschied sie sich für ein Chemiestudium in Duisburg und ist heute als Diplom-Chemikerin tätig. Als musikalischen Ausgleich war sie lange Jahre Mitglied der Salvatorkantorei und wirkte in vielen Chorprojekten (u.a. im Niederrheinischen Vokalensemble Duisburg) mit. Seit 2008 nimmt sie bei Gabriele Hegemann Gesangsunterricht und singt im Kammerchor der Musikschule Neukirchen-Vluyn, mit dem sie schon einige Auftritte gestaltet hat.


Rolf Hennig-Scheifes (Duisburg) erhielt bereits in jungen Jahren privaten Musikunterricht an der Musikschule Krefeld. Zu seinen Lehrern im Hauptfach Klavier zählten Yoko Fujimoto, Ferdinand Bruckmann und Wilfried Maria Danner. Nach dem Abitur studierte er in Duisburg und Dortmund Musik, Germanistik und Geographie für das Lehramt. Zu seinen Hochschullehrern im Fach Klavier zählten Peter Novitzki und Elisabeth Wittmann. Seine Studien in Musiktheorie, Musikgeschichte und Komposition wurden durch Brunnhilde Sonntag, Martin Geck und Willi Gundlach vervollständigt. Über neun Jahre war er Organist an der Markus-Kirche in Krefeld, seit 1998 ist er im Schuldienst und unterrichtet derzeit die Fächer Deutsch und Musik an einem Duisburger Gymnasium. Verschiedene Konzertprojekte führten ihn bislang durch ganz Deutschland, nach Belgien, Israel, Palästina und Italien. Seit 2009 betreut er die Kirchenmusik in der Pauluskirche in Krefeld. Für die Krefelder Hospiz-Stiftung und die Christiane-Herzog-Stiftung nahm er jeweils eine CD auf.


Die aus Hamburg stammende Jule Hinrichsen studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und an der Universität der Künste bei Prof. Jens Peter Maintz und schloss mit dem Orchesterdiplom ab. 2007 begann sie mit dem Barockcellostudium bei Phoebe Carrai und Markus Möllenbeck und qualifizierte sich im Januar dieses Jahres für den Masterstudiengang Instrumentalsolist Alte Musik. Musikalisch bewegt sie sich in vielen Bereichen. Während ihrer Studienzeit war sie Praktikantin bei den Hamburger Philharmonikern und hatte Zeitverträge bei den Bremer Philharmonikern und dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin. Sie spielt regelmäßig Projekte mit den Deutschen Kammervirtuosen Berlin , dem Windsbacher Knabenchor und verschiedenen Kammermusikgruppen. Außerdem war sie Mitglied im Musikkabarettensemle „Salut Salon“ und widmet sich mit dem Ensemble „Aquilo“ vermehrt auch der neuen Musik auf historischen Instrumenten. Seit diesem Jahr ist sie außerdem Mitglied im Ensemble „Musica Sequenza“.


Philipp Hoferichter wurde in Essen geboren und studierte zunächst Jura, bevor er im Jahre 2001 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Köln in der Klasse von Prof. Arthur Janzen begann, welches er 2007 mit dem Diplom abschloss. Er belegte Meisterkurse u. a. bei Peter Schreier, Michael Hampe, Alberto Rinaldi und Ingeborg Danz und ist seit 2007 Schüler von KS Irmgard Boas. Bereits während des Studiums konnte er sich in diversen Produktionen (u. a. in Köln, Wuppertal, Solingen, Nürnberg, Fürth und Montepulciano) verschiedene Partien erarbeiten. So war er u. a. bereits als Conte Almaviva ("Il barbiere di Siviglia" von Paisiello), Gafforio ("Il Re Theodoro in Venezia" von Paisiello/Henze), 1. Priester und Geharnischter ("Die Zauberflöte"), Basilio ("Die Hochzeit des Figaro"), Brighella ("Ariadne auf Naxos"), 4. Jude ("Salome"), Bursche ("Der Heidenkönig" von S. Wagner), Geck ("Der Kobold" von S. Wagner), Gustl ("Das Land des Lächelns"), Robert ("Hin und zurück" von Hindemith), Er ("Die Witwe von Ephesus" aus K. A. Hartmanns "Wachsfigurenkabinett"), sowie als Scapin ("Scherz, List und Rache" von Max Bruch) zu erleben. Darüber hinaus sang er die "Brettl-Lieder" von Arnold Schönberg und war als Evangelist und Arientenor in Bachs Johannes- und Matthäus-Passion u. a. in Essen, Rom und Paris und wirkte bei mehreren CD-, DVD- und Rundfunkproduktionen mit. In der Spielzeit 2008/09 ist Hoferichter n Chemnitz engagiert; hier singt er u.a. den Tamino in "Die Zauberflöte".


Angelika Hörtler stammt aus Österreich. Sie studierte am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg Violoncello und Instrumentalpädagogik.

Nach Abschluss dieser Studien führte sie ihr Interesse für die historische Aufführungspraxis zuerst an die Hochschule für Theater und Musik München, wo sie bei Kristin von der Goltz im Aufbaustudium Barockvioloncello studierte, und anschließend an das Koninklijk Conservatorium Den Haag zu Jaap ter Linden.

Angelika Hörtler erweiterte ihre Studien u. a. durch Unterricht bei Lidewij Scheifers, Viola de Hoog, Rubén Dubrovky, Barbara Kernig, dem Freiburger Barockorchester und dem Venice Baroque Orchestra. Ihre musikalische Tätigkeit mit dem modernen und dem Barockvioloncello brachte sie auf zahlreiche Konzertreisen quer durch Europa und auch nach Asien. Sie konzertierte bei verschiedenen internationalen Festivals z. B. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Donaufestwochen Strudengau (unter der Leitung von Michi Gaigg) und Ensembles wie dem Göttinger Barockorchester, der Neuen Potsdamer Hofkapelle und dem Ensemble 1800. Außerdem ergänzt sie ihre musikalischen Studien durch das Studium der Sprachwissenschaft, in dessen Rahmen sie sich besonders mit dem Verhältnis von Musik und Sprache auseinandersetzt. In Haus Eller konzertiert sie als Mitglied des Cuvilliés-Trios München.


Helmut Jäger war bis zu seiner Pensionierung (2014) Musiklgymnasiallehrer am Erft-Gymnasium in Bergheim.


Thomas Jung, geb. 1966 in Köln, studierte Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule u.a. bei Wolfgang Stockmeier (Orgel) und Pi Hsien Chen (Klavier). Konzerte und Publikationen. Seit 2005 war er Kantor an der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Köln-Junkersdorf, seit 2012 in selber Funktion an der ev. Kirche Wesseling.


Tina Jungemann kam jung zur Musikschule Neukirchen-Vluyn und später zum Blockflötenunterricht bei Gabriele Hegemann. Unter ihrer Anleitung nahm sie erfolgreich an vielen Musikschulkonzerten und Wettbewerben (u.a. „Jugend musiziert“) teil. Mit dem Übergang ins Berufsleben einer Systemadministratorin wurden die musikalischen Aktivitäten weniger, aber seit 2005 mit Gesangsunterricht bei Gabriele Hegemann und durch den Kammerchor der Musikschule wieder umfangreicher und vielseitig. Heute wirkt sie neben ihrer musikalischen Aktivität auch bei der Gestaltung von Konzerten und Aufführungen mit.


Alina Kabanova, 1982 im ukrainischen Sewastopol geboren, begann ihre musikalische Ausbildung bei Natalia Pereferkovitsch. Ihr erstes öffentliches Konzert gab sie im Alter von sechs Jahren. Mit neun Jahren erhielt sie bereits Preise und Auszeichnungen, war mehrfach Solistin mit Beethovens fünftem Klavierkonzert und erhielt den Sonderpreis für junge Künstler des Moskauer Konservatoriums.

Es folgten zahlreiche internationale Preise: u. a. Klavierwettbewerb in Senigallia (1995, Italien), Wladimir-Krainjew-Wettbewerb (1996, Charkow), Londoner Klavierwettbewerb (1998), Internationaler Poulenc-Wettbewerb (1999, Deutschland). Renommierte Orchester wie die Krimer Staatsphilharmonie, Orchestre Symphonique de Lyon und die Kölner Sinfonietta verpflichteten sie als Solistin. Seit 1995 spielt sie regelmäßig Tourneen in Russland, USA und Europa, allein in Deutschland gab sie seit 1999 mehr als 1.000 Konzerte.

2001 gewann sie den Förderpreis Musik der „Gesellschaft zur Förderung Westfalischer Kulturarbeit“ und wurde 2004 Stipendiatin der Rubinstein-Akademie Düsseldorf. Alina Kabanova studierte u. a. an der Musikhochschule Münster und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie ihr Studium 2005 abschloss.

Es folgten verschiedene CD-Einspielungen bei oehms classic und beim Dohr-Verlag. Zusammen mit dem Cellisten Fjodor Elesin gründete sie 2006 unter der künstlerischen Leitung von Maestro Marcello Abbado das Beethoven Duo, das 2008 sein Debüt in der Carnegie Hall New York gab und seitdem zu den Kammermusikensembles der Spitzenliga zählt.


Die junge Sopranistin Jenny Kalbfleisch erhielt ihren ersten Gesangsunterricht von Monika Eder. Ihr Talent zum Singen entdeckte sie während ihrer Ausbildung zur Kirchenmusikerin. Bereits vor dem Studium trat sie regelmäßig in ihrer hessischen Heimat auf. Zur Zeit studiert sie bei Prof. Gundula Schneider an der HfMT Hamburg. In Hamburg war sie unter anderem als "Spring"  in "Fairy Queen" von Purcell, mit altitalienischen Liedern und der Kantate "Was gleicht dem Adel wahrer Christen" (Telemann) zu hören. Sandmännchen in "Hänsel und Gretel" von Humperdinck interpretierte sie in Kiel.


Barbara Klinkhammer (Wesseling) studierte an der Universität zu Köln Musik und an der Musikhochschule Aachen Cembalo (Reifeprüfung, Konzertexamen). Weiterbildung in Ferienkursen und privaten Studien bei Johann Sonnleitner, Zürich. Zurzeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit dem Clavierwerk Johann Sebastian Bachs. CD-Einspielungen: Goldberg-Variationen (2000), Wohltemperiertes Klavier Teil 1 (2003) und Teil 2 (2006/07).


Der deutsch-französische Pianist Heribert Koch erhielt seine Ausbildung zunächst an den Musikhochschulen Köln und Karlsruhe und besuchte darüber hinaus Meisterkurse u. a. bei Tatjana Nikolajewa und Mieczyslaw Horszowski. Besonders prägend wurde schließlich die Begegnung mit Peter Feuchtwanger, bei dem er in London seine Studien fortsetzte und dem er in der Folge wiederholt bei seinen Meisterkursen assistierte.

Als Pianist setzt er sich neben der Pflege des Standardrepertoires immer wieder für seltener gespielte Werke ein, die er oftmals in Form moderierter Konzertprogramme präsentiert. Mit seinen Lecture Recitals gastiert er nicht nur im Rahmen renommierter Konzertreihen sondern ist regelmäßiger Gast internationaler Fachkongresse, unter anderem der EPTA (European Piano Teachers Association).

Im Rahmen seines Einsatzes für vernachlässigte Werke und Komponisten betätigt er sich auch als Herausgeber. So legte er im Mozart-Jahr 2006 eine Neuausgabe von Carl Reineckes Schrift Zur Wiederbelebung der Mozart'schen Clavier-Concerte vor und machte damit eine der aufschlussreichsten Quellen zur Mozart-Interpretation im 19. Jahrhundert wieder zugänglich (Reinecke Musikverlag Leipzig). Weitere Reinecke-Neuausgaben folgten.

Besondere Beachtung fand in der Fachwelt die Wiederentdeckung des verschollen geglaubten Frühwerks Souvenirs d'Aix-la-Chapelle von César Franck, das Koch 2006 im Rahmenprogramm der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen (Aix-la-Chapelle) erstmals seit Lebzeiten des Komponisten zur Aufführung brachte. 2007 folgte eine ausführlich kommentierte Neuausgabe (Verlag Dohr Köln) und 2008 ein vielbeachtetes Lecture Recital zur Eröffnung des Internationalen César-Franck-Festivals in der Essener Philharmonie. Weitere Franck-Erstveröffentlichungen in der Edition Dohr sind in Vorbereitung.

Heribert Koch ist Mitglied des Präsidiums der EPTA Deutschland (European Piano Teachers Association), Juror internationaler Wettbewerbe, gibt Meisterkurse und hält Vorträge zu klavierpädagogischen Themen.


Darko Kostovski wurde 1978 in Skopje, Mazedonien als Sohn eines Malers geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren von Prof. Aida Islam. Nach der Aufnahme auf das renommierte Musikgymnasium „Ilija Nikolovski-Luj“ erhielt er zunächst Unterricht bei Prof. Boris Romanow und später bei Prof. Maria Pisinova.

Im Alter von fünfzehn Jahren wurde Darko Kostovski als Jungstudent an der Musikhochschule Köln in die Klasse von Prof. Dr. h.c. Arbo Valdma aufgenommen. Nachdem er im Jahr 2000 sein Diplom als Konzertpianist mit Auszeichnung erhalten hatte, schloss er sein Studium 2004 mit dem höchstmöglichen Abschluss - dem Konzertexamen - ab. Weitere musikalische Impulse erhielt Darko Kostovski auf Meisterkursen u.a. bei Alexander Lonquich, Anthony Spiri, Henri Sigfridsson, Rita Kinka, Kemal Gekić, Evgeni Koroliov und György Kurtág.

Weitere Auszeichnungen sind unter anderem der dritte Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Usti nad Labem, Tschechien (1993), der erste Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Taranto, Italien (1995) und der „Yamaha-Preis“ in Weimar, Deutschland (1996). Während seines Studiums wurde er mit dem Preis für den besten ausländischen Studenten in Deutschland vom DAAD geehrt. Als gefragter Solist konzertierte Darko Kostovski seitdem in zahlreichen Ländern - u.a. Frankreich, Österreich, Italien, Belgien, Estland, Finnland, Ägypten und Deutschland.

Er war Gast auf zahlreichen nationalen und internationalen Festivals (u.a. Klangbogenfestival Wien, Euregio Musikfestival und Sommerfestival Ohrid). Neben Auftritten in renommierten Konzerthäusern Europas, wie der Kölner Philhamonie, der Philhamonie Tallinn oder der Philharmonie Skopje spielte er auch an ausgefallenen Orten wie dem Schloss Versailles in Paris, dem Geburtshaus Franz Schuberts in Wien, dem ehemaligen Bundestag in Bonn, dem Opernhaus in Kairo und auf der EXPO 2000 in Hannover. Darko Kostovski spielte mit Orchestern wie Jeunesse Musicale, Sinfonieorchester Belgrad, Philharmonie Mazedonien, Rundfunk-Kammerorchester Mazedonien und Zagreb Soloists. Seine Begeisterung für die Kammermusik führte 2010 zu der Gründung des Duo Dali zusammen mit der Violinistin Lisa Maria Schumann.

Zahlreiche Aufnahmen machte Darko Kostovski für das mazedonische Radio und Fernsehen sowie für Radio Berlin-Brandenburg (RBB). Sein Repertoire reicht von Bach über Mozart, Haydn, Beethoven, Chopin, Tschaikowsky, Prokofjew bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts.


Die Ausbildung von Svetlana Kounetsova (geboren am 27. April1983 in Tscheljabinsk/Russland) umfasst eine Hochbegabtenförderung (1992-1998) in Tchelyabinsk sowie das Studium an der zentralen Musikschule für Hochbegabte, die an das staatliche Konservatorium "P. I. Tchaikovski" in Moskau angeschlossen ist. (Abschlussklasse 2001) Von 2002 bis 2006 studierte Frau Kouznetsova Musikerziehung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dass sie erfolgreich mit einem Diplom in Musikerziehung 2006 abschloss. Von 2006 bis 2009 folgte die künstlerische Ausbildung, ebenfalls an der HMTM Hannover, dass sie 2009 mit einem Diplom beendete. 2010-2012 Studiengang „Soloklasse“, den Frau Svetlana Kuznetsova beim renommierten Pianisten und Klavierpädagogen Prof. A. Ugorski an der Hochschule für Musik in Detmold mit Erfolg beendet hat.

Zu ihren Leistungen zählen: 1999 Nationaler Klavierwettbewerb in Pyatigorsk, Russland, 4. Preis; 2010 Internationaler Klavierwettbewerb in Faro, Portugal, 2. Preis; 2011 Internationaler Klavierwettbewerb in Barcelona, Spanien, 3. Preis.


Die Cellistin Nora Krahl konzertierte in ganz Europa, in den USA und der Türkei bei internationalen Festivals wie Ruhrtriennale, Münchener Biennale, Bang on a Can Summer Festival (USA), ISEA2010 und in renommierten Häusern wie Jordan Hall (Boston), Kölner Philharmonie, Pinakothek der Moderne München, Essener Philharmonie und Alte Oper Frankfurt. Ihre Leidenschaft gehört der zeitgenössischen Musik und sie ist bei Neue Musik Festivals wie Ferienkurse für neue Musik Darmstadt, SICPP2011 (Summer Institut for Contemporary Performance Practice Boston, Next Generation des ZKM Karlsruhe und Feldstärke (pact Zollverein NRW) aufgetreten, wo sie mit den Musikern wie Lukas Fels (Arditti Quartett), Rohan de Saram, Nickolas Photinos, Steve Drury und Vicky Ray arbeitete. Darüber hinaus arbeitete Nora Krahl mit Komponisten wie Tristan Murail, Helmut Lachenmann, Martin Bresnick, Johannes Kalitzke und Michael Gordon.

Nora Krahl erhielt zahlreiche Stipendien. So etwa des DAAD, Ensemble Modern, Allianz Kulturstiftung, des Landes Niedersachsen und der Paul Sacher Stiftung Basel. Ende 2010 bis Anfang 2011 arbeitete sie als Artist in Residence, gefördert durch die Kunststiftung NRW, in Istanbul. Nora Krahl studierte an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Alexander Hülshoff. Meisterkurse bei Steven Isserlis, Ralph Kirschbaum, Christoph Richter, Valentin Erben und Enrico Dindo vervollständigten ihre musikalische Ausbildung.

Nora Krahl ist Mitbegründerin des Trios Antares Project (Chelsea Czuchra Flöten, Nora Krahl Violoncello, Barbara Lieurance, Klavier), einem deutsch-amerikanischen Ensemble, das zeitgenössische Musik aller Kontinente zur Aufführung bringt, und das sich darauf konzentriert Kompositionsaufträge für diese Besetzung zu vergeben. So etwa spielte das Ensemble die Uraufführung von Sonorence von Junghae Lee in der Schweiz 2010 und ein Neues Werk von Gordon Kampe im Herbst 2011.

Ein besonderer Focus in ihrer Arbeit liegt auf der akustischen und elektronischen Improvisation. Sie ist Mitglied des Improvisations-Ensembles Multiple Joyce Orchestra (Köln) und arbeitet mit dem elektronischen Komponisten Johannes Schmidt und der Istanbuler bildenden Künstlerin in verschiedenen Projekten an der Grenze zwischen Komposition und Improvisation. Daneben konzertiert sie in variierenden Besetzungen mit Musikern wie Mark Stewart, Oguz Büyükberber und Tobias Klein.

Als Musikwissenschaftlerin arbeitet sie zurzeit an ihrer Promotion im Bereich der frühen Elektronischen Musik (Folkwang Universität Essen) und hielt Vorträge zu diesem Thema in Basel, Rom und Ankara.

Seit 2009 unterrichtet sie an der Folkwang Universität der Künste Essen. Und gibt Workshops und Meisterkurse zum Thema „Das Cello im 20. und 21. Jahrhundert“. So zum Beispiel in der Schweiz (Diving into New Music) und am MIAM dem graduierten Institut der ITÜ Istanbul.

Nora Krahl spielt ein Cello von Ragnar Hayn.


Philipp Kronbichler wurde am 4. Oktober 1980 in St. Pölten, Österreich, geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er im Alter von vier Jahren von seinem Vater, danach an der Musikschule in St. Pölten bei Irmgard Blazej und Sara Cox-Bryans.

1990 wurde er in die Vorbereitungsklasse von Prof. Imola Joo an der Hochschule für Musik in Wien aufgenommen, 1994-1997 setzte er sein Klavierstudium bei Prof. Anton Czjzek am Mozarteum in Salzburg fort. 1997-2003 studierte der Musiker Konzertfach Klavier bei Prof. Noel Flores an der Universität für Musik in Wien. Im Herbst 2003 wechselte Kronbichler an die Hochschule für Musik in Köln zu Prof. Klaus Oldemeyer, wo er im Sommer 2006 sein Klavierstudium abschloss. 2004 bis 2008 studierte er außerdem Tonsatz als Zweitstudium bei Prof. Friedrich Jaecker (ebenfalls in Köln).

Seit Herbst 2008 unterrichtet der Musiker in Köln, das seine Wahlheimat geworden ist, Theorie und Korrepetition an der dortigen Musikhochschule sowie Klavier an der Musikakademie RMC Richert.

Philipp Kronbichler beteiligte sich erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben: 1990 gewann er den Petroff-Wettbewerb, zwischen 1991 und 1996 war er wiederholt Preisträger beim österreichischen Landes- und Bundeswettbewerb "Prima la Musica", 1999 schließlich errang er den 1. Preis bei "Gradus ad Parnassum", dem österreichischen Wettbewerb für Nachwuchsmusiker. Und im September 2005 gewann Kronbichler den Förderpreis der Max-Reger-Tage in Weiden in der Oberpfalz. 2002 wurde ihm an der Universität für Musik in Wien der Gonda-Weiner-Preis für junge Pianisten verliehen. Im Juni 2003 ehrte Kronbichlers Heimatstadt St. Pölten ihn mit dem "Youngster of Art"-Preis der Stadt St. Pölten.

Damit verbunden waren seit 1991 auch laufend öffentliche Konzertauftritte, v.a. in Wien, Salzburg, Linz und Köln. Als Solist musizierte der Pianist gemeinsam mit dem Wiener Kammerorchester, dem ORF-Symphonieorchester und dem Bruckner-Orchester Linz. Seit dem Jahr 2009 arbeitet Kronbichler mit der Pianistin Jovita Zähl zusammen. Schließlich gründeten die beiden Musiker 2011 das pianoduo elaeis.


Sein Klavierstudium absolvierte Michael Krücker an den Musikhochschulen von Rotterdam und Düsseldorf mit Auszeichnung. Neben dem modernen Konzertflügel galt hierbei sein besonderes Interesse historischen Tasteninstrumenten vom Fortepiano bis Pianoforte.

Meisterkurse und vertiefende Musikstudien folgten bei Tamas Vasary, György Sandor, Homero Francesch, Daniel Wayenberg, Paul Badura-Skoda und Bruno Canino.

Als Gewinner und Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe führte ihn seine Konzerttätigkeit im Laufe der Jahre durch nahezu ganz Europa, nach Asien, Australien, Südamerika und die Vereinigten Staaten.

Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen spielte Michael Krücker zahlreiche CDs für die Labels Koch Schwann, BMG, Berlin Classics, NCA und NM Classics ein. Er ist Juror in nationalen und internationalen Musikwettbewerben, gibt Kurse im In- und Ausland und hält Vorträge. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist das Herausgeben von Klavierwerken. Für den Friedrich Hofmeister Musikverlag (Leipzig) ediert er eine Reihe solcher Musikwerke. 


Jessica Kuhn, Violoncello, München / geboren in Düsseldorf / Studium an den Musikhochschulen in Hamburg, New Jersey/USA und Stuttgart, u. a. bei W. Mehlhorn, Z. Nelsova, E. Issakadze / 2001 künstlerisches Diplom bei N. Gutman / Kammermusik- und Violoncellokurse bei F. Helmerson, D. Shafran, beim La Salle Quartett, Amadeus Quartett, Guarneri Quartett / solistische Auftritte u. a. mit der Philharmonia Hungarica und dem Kammerorchester des Orchestra Sinfonica di Napoli / Konzerttätigkeit in Europa, Israel, den USA, Argentinien / Konzerte mit Ensembles wie dem Bayerischen Kammerorchester, dem Ensemble Plus/Bregenz, der musikFabrik/Köln, dem Ensemble Resonanz/Hamburg / seit 1999 ebenfalls Beschäftigung mit der Musik des Tango: 2001 Gründung des Streichquintetts „Tango Infinito“, 2001–2005 Gründung und Leitung des ersten Tango-Interpretationskurses in München / CD-Einspielungen: 2004 Konzerttangos mit „Tango Infinito“ (ANTES) / 2005 Trilogia von G. Scelsi und Ask Havasi von F. Ali-Zadeh für Violoncello solo (TOROFON) / 1997–2004 Förderung durch die Stiftung „Kunst und Kultur“, Sparkasse Bielefeld


Timon Landen, geboren am 19. Juni 1993; erster Klavierunterricht mit fast elf Jahren im Mai 2004, zunächst in Elsdorf bei Franz Danino; seit August 2008 privater Unterricht bei Josef Anton Scherrer, Professor an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Besuch von zwei Meisterkursen in Moers und Worms unter der Leitung der Professoren Scherrer und Manfred Aust mit öffentlichen Auftritten. Besucht die Oberstufe des Silverberg-Gymnasiums Bedburg/Erft. Beim 8. Westfälischen van-Bremen-Wettbewerb (November 2010) für junge Pianist/inn/en errang Timon Landen in seiner Altersklasse den 3. Preis; sehr gute Erfolge erzielte Timon Landen beim jüngsten Jugend-musiziert-Wettbewerb 2010/11.


Nenad Lecic, geboren 1979 in Serbien, tritt als Konzertpianist seit seinem elften Lebensjahr auf. Er studierte bei Igor Lazko in Belgrad, Pierre-Laurent Aimard und Arbo Valdma in Köln und schloss sein Studium mit künstlerischem Diplom, Konzertexamen und einem Examen in Kammermusik mit Schwerpunkt auf Neuer Musik ab. Er erhielt u.a. die Auszeichnung "European Top Talent" und spielte als Solist u.a. mit den Bamberger Sinfonikern, dem Belgrader Rundfunkorchester und den Belgrader Philharmonikern. Rundfunk und Fernsehübertragungen im In- und Ausland, CD-Aufnahmen mit Werken von Scarlatti, Brahms u.a. Nenad Lecic ist Lehrbeauftragter an den Musikhochschulen in Köln und Detmold.  


Christoph Lehmann (*1947 in Peking) studierte Kirchenmusik in Berlin und Cembalo bei Hugo Ruf in Köln. Er war 12 Jahre Kantor in Düsseldorf (daneben Theatermusiker in Düsseldorf, Bochum, Bonn und Aachen) und musiziert seit 1985 freischaffend, vornehmlich als Continuoist in mehreren bekannten und einigen weniger bekannten Ensembles für alte Musik. Er freut sich an alten Manuskripten, tritt als Urtextfanatiker gern als Verteidiger längst verstorbener Komponisten auf, leidet unter schlechter Computer-Notengraphik und verweigert das Unterrichten. Er investiert Zeit in einen Verlag für kirchliche Medien und wundert sich, dass einige seiner Melodien aus alten Zeiten (siehe deutschen wiki-Artikel) immer noch gesungen werden.


Natascha Lenhartz ist Mitglied im Ensemble Les Barbares Baroques (Moers). Sie studierte Violine an der Folkwang-Hochschule bei Prof. J. Klimkiewicz und beendete 1996 ihr Studium mit dem Examen der künstlerischen Ausbildung. Nach ihrer Weiterbildung u.a. beim Alban Berg Quartett, Lucy van Dael, Anton Steck und H. Schmitt und einer Zeit als Orchestermusikerin (Duisburger Philharmoniker) ist sie heute als Geigerin und Instrumentalpädagogin mit Schwerpunkt Barockmusik. Konzertreisen, CD- und Rundfunkaufnahmen unternimmt sie mit verschiedenen Ensembles, u.a. Concerto Köln, J. C. Bach Akademie, Das Kleine Konzert.


Natalia Lentas wurde 1988 in Polen geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt sie mit sieben Jahren und ab dem Jahre 2000 besuchte sie die Obermusikschule bei Dr. Michał Szczepański, die sie mit Auszeichnung absolvierte. In 2011 bekam sie an der Musikhochschule in Wrocław ihr Magisterdiplom mit Auszeichnung und seit 2011 studiert sie an der Musikhochschule Köln bei Prof. Jacob Leuschner. Sie nahm an vielen nationalen und internationalen Klavierwettbewerbe teil und bekam folgende Preise und Auszeichnungen:

  • 7. Halina Czerny-Stefańska Nationaler Klavierwettbewerb – 2. Preis, Żagań 2002, Polen
  • 8. Und 9. “Chopin für den Jüngsten” Internationaler Klavierwettbewerb – Auszeichnung in 2002 und 2004, Antonin, Polen
  • Internationaler Klavierwettbewerb – Auszeichnung – Kosice 2003
  • 12. Internationaler Klavierwettbewerb von F. Chopin - Auszeichnung , Szafarnia 2004, Polen
  • Internationaler deutsch-polnische Klavierwettbewerb – 1. Preis, Grand Prix von Görlitz Stadt und der Sonderpreis für die beste Darstellung eines Werkes von J. S. Bach
  • 6. Internationaler Klavierwettbewerb von F. Chopin – Auszeichnung, Marianskie Lazne 2006
  • Internationaler Klavierwettbewerb – 1. Preis- Larnaca 2007, Zypern
  • 2. Miłosz –Magin-Klavierwettbewerb von F. Chopin – 3. Preis und der Sonderpreis für die beste Darstellung eines Werkes von Miłosz Magin, Łódź 2007, Polen
  • Internationaler Klavierwettbewrb „Arthur Rubinstein in memoriam“ – der Sonderpreis – Bydgoszcz 2009, Polen
  • Maria Cherogiorgou-Sigara Internationaler Klavierwettbewerb - der Sonderpreis für die beste Darstellung eines Werkes von Chopin- Athen 2010, Griechenland
  • Mozart-Wettbewerb Richard Laugs, Mannheim 2011 – 3. Preis

Natalia Lentas war Stipendiatin des polnischen Kulturministeriums in den Jahren 2008, 2009 und 2010. Fünf Mal erhielt sie das Stipendium der Wrocław Stadt für junge talentierte Künstler. In 2002 und 2004 war sie auch Stipendiatin des polnischen Ministerpräsident für herausragende Ergebnisse in der Wissenschaft. In 2004 erhielt Natalia Lentas zudem das Stipendium „Prof. Janina Butor in memoriam“.

Natalia Lentas gab bereits zahlreiche Klavierabende in den wichtigen Konzertsälen Polens. So trat sie als Solistin in der Philharmonie in Wrocław auf, spielte sowohl viele Soloabende als auch Kammermusikabende. Natalia Lentas nahm an verschiedenen Klaviermeisterkursen teil.


Jacob Leuschner, geboren am 23. Juli 1974, studierte in Freiburg und Lübeck. Seine wichtigsten Lehrer waren Helmut Barth, Michel Béroff, Konrad Elser und Leonard Hokanson.

Seit 1989 konzertiert er als Solist und gefragter Kammermusikpartner in vielen europäischen Ländern, Japan, China und den USA und ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals. Er war mehrfacher Teilnehmer des Förderungsprojekts „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats.

Zahlreiche Auszeichnungen bei bedeutenden Klavierwettbewerben bezeugen seinen künstlerischen Rang: Viotti (Vercelli), Beethoven (Wien), Schubert (Dortmund), Mozart (Salzburg), Leeds, Rina Sala Gallo (Monza), Deutscher Musikwettbewerb, Deutscher Hochschulwettbewerb – um nur die wichtigsten zu nennen.

Er ist ferner Träger des Possehl-Musikpreises, des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises und des Wiesbadener Mozartpreises.

Jacob Leuschner lehrte an der Musikhochschule Lübeck und hatte eine Gastprofessur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT inne. Seit 2008 war er Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, im Jahr 2014 folgte er einem Ruf an die Musikhochschule Detmold. In vielen europäischen Ländern, Japan, China und Korea gibt er regelmäßig Meisterkurse. Unter seinen Studenten sind Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe.

Sein Repertoire reicht von den Virginalisten bis in die Gegenwart; einen Schwerpunkt bilden die Meister der Wiener Klassik. Mehrfach führte er sämtliche Klaviersonaten von Beethoven, Schubert und Mozart in Konzertzyklen auf.


Né en 1985, François-Marie Lhuissier (violoncelliste) commence la musique au CNR de Rennes et obtient son DEM de violoncelle en 2006, en même temps que celui de musique de chambre à l'unanimité. De 2006 à 2008, il y poursuit ses études musicales en cycle de perfectionnement, ce qui lui permet notamment de rencontrer au cours de master classes Anne Gastinel, Gary Hoffman et Jean Deplace. Il travaille également avec de grands professeurs pendant des Académies d'été: Jean Deplace en 2004, Thomas Strahl en Pologne en 2006, Philippe Bary en 2008. Parallèlement à son cursus musical, François-Marie mène de front des études universitaires en Histoire et obtient en 2008 sa licence à Rennes. Il est le violoncelliste du quatuor Erell depuis sa création en 2005. Soucieux d'élargir encore sa connaissance du monde de la musique, il participe à des expériences très diverses : au festival des Tombées de la Nuit à Rennes dans la Symphonie Mécanique qui mêle machines et orchestre symphonique, mais également au sein d'un quatuor à cordes qui accompagne la jeune chanteuse de rock français Fannytastic. En 2008, il entre dans la classe d'Anne Gastinel au CNSMD de Lyon.


Polly Lohrer, gebürtige Amerikanerin, erhielt ihren ersten Cello-Unterricht im Alter von sechs Jahren. Ihr Studium absolvierte sie am renommierten Cleveland Institute of Music bei Nella Hunkins mit intensivem Orchester- und Kammermusikunterricht bei den Mitgliedern des Cleveland Orchesters. Nach ihrem Auslandsstudium in Berlin folgten weitere Studien an der Indiana University bei Janos Starker sowie an der Kölner Hochschule für Musik bei Erling Bengtsson und Daniel Cahen.

Polly Lohrer ist seit 1980 Gründungsmitglied des Manon-Quartetts, 1993 gründete sie mit der Flötistin Doris Wessa das Ensemble Animato Cologne. Orchestererfahrungen sammelte sie als Gast im Gürzenich-Orchester Köln und im WDR-Sinfonie­orchester. Das Unterrichten ist seither ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit: Von 1989 bis 2010 arbeitete Polly Lohrer als Cellolehrerin an der Freien Waldorfschule Bonn und war dort aktiv im Aufbau des Lehrerkollegiums für Instrumentalunterricht, Ensemblearbeit, Kammermusikfreizeiten und Vorspiele. Ebenso unterrichtet sie privat Schüler aller Leistungsstufen. Polly Lohrer spielt ein klangschönes Cello von des französischen Geigenbaumeisters Pierre Jean Henry Hel, Baujahr 1912.


Guadalupe López-Íñiguez (Valencia-Spain, 14/12/1983) holds a Bachelor of Cello Performance (Madrid Royal Conservatoire of Music), a Master in History and Sciences of Music, and a postgraduate diploma in Pedagogy (Madrid Autonomous University). López-Íñiguez is currently studying a Master of Classical Music Performance with historical and modern cellos (Sibelius Academy, Helsinki) under the guidance of Markku Luolajan-Mikkola and Martti Rousi.

López-Íñiguez is also completing her PhD on the field of Cognitive Psychology -of Music- (Madrid Autonomous University), being interested in the analysis of teachers’ and students’ conceptions of teaching, learning, and evaluation within the field of music performance, as well as the analysis of constructivist approaches to string playing. Related to her investigation, she attends regularly conferences worldwide, as well as publishes research articles in scientific journals.

Apart from being stablished as a professional modern cellist in her home country and having worked with artists from different fields in alternative performances, during the last years she has also been teaching and researching music psychology at the Madrid Autonomous University (Spain). However, her passion for the repertoire of the baroque and romantic periods, led her to specialize and dedicate completely to historical performance practice, so in 2012 applied to study at the Sibelius Academy and started her Master studies last September.

Since then, playing baroque and romantic cellos has been her main activity, she is cellist in the Finnish baroque ensemble Nylandia, won the auditions to play the obbligato cello parts in the Brandenburg concertos under the guidance of Reinhard Goebel in Finland in January 2013, played in the Concerto Grosso Festival organized by Finnish Baroque Orchestra and in the Café Barock Festival in Helsinki with her new baroque ensemble Bassissimo (which specializes to perform cello Italian music from the 17th and 18th centuries), and will play all Bach’s cello solo suites in the new art performance center in Helsinki in the autumn of 2013 with the visual artist Anna Rouhu.

López-Íñiguez has received awards and scholarships to support both of her professional roles, and plays a cello by Claude Pierray (Paris, 1725), kindly loaned to her.


Varvara Manukyan wurde in Yerevan, Armenien, geboren. Nach ihrem Umzug nach Moskau studierte sie am Moskauer Gnessin-Konservatorium Klavier bei Irina Naumova. Ihr zunehmendes Interesse an historischer Aufführungspraxis und historischen Musikinstrumenten führte sie an das Moskauer Tschaikovsky Konservatorium, wo sie ab 1998 bei Olga Martynova Konzertfach Cembalo und Hammerklavier studierte. Im Jahr 2003 schloss sie dieses Studium „mit Auszeichnung“ ab.

Anschließend begann Varvara Manukyan ein Aufbaustudium am Moskauer Tschaikovky Konservatorium, das sie ab 2005 an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christine Schornsheim fortsetzte und 2007 mit dem Meisterklassendiplom Cembalo abschloss.

Varvara Manukyan erweiterte ihre Studien zusätzlich durch Meisterkurse u. a. bei Davitt Moroney, Trevor Pinnock, Ton Koopman, Andreas Staier und Christopher Stembridge. Im Sommer 2007 war sie Finalistin des 3. Internationalen Solistenwettbewerbes in Schärding/Brunnenthal (Oberösterreich).

Ihre Konzertätigkeit am Cembalo und Hammerflügel führte Varvara Manukyan sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin durch Europa und Asien. Ihr Repertoire beinhaltet Werke aus Barock, Klassik und Romantik aber auch Werke von Komponisten der Moderne. In Haus Eller konzertiert sie als Mitglied des Cuvilliés-Trios München.


Isabel Martin, Violoncello, erhielt ihr Diplom an der Musikhochschule Mannheim bei Michael Flaksman und schloss ihr Konzertexamen 2001 bei Martin Ostertag in Karlsruhe ab. Als Fulbright-Stipendiatin studierte sie ein Studienjahr in Los Angeles, USA bei Eleonor Schoenfeld. Seither ist sie in verschiedenen Ensembles tätig gewesen als Kammermusikerin und in Orchestern - wie das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, SWR Rundfunkorchester Kaiserslautern, Orchestra Nazionale di Santa Cecilia Rom u.a.

Seit 2003 ist sie Cellistin im Philharmonischen Orchester Hagen und widmet sich nebenher verschiedenen Musikprojekten. 2008 unterrichtete sie als Teil einer Musiklehrerdelegation des Deutschen Musikrates einige Monate in verschiedenen Regionen Venezuelas für das bekannte Kinder- und Jugendorchestersystem „el sistema“.


Felicia Meric (Violoncello) wächst in Australien auf, wo sie mit sieben Jahren mit dem Klavierspiel beginnt. Bereits zwei Jahre später wird sie Jungstudentin an der Sydney Conservatorium of Music. Ihr Cellostudium beginnt sie 1991 an der Sydney Conservatorium of Music bei Georg Pedersen und geht danach nach Europa, um die Quelle der klassischen Musik kennenzulernen. Von 1997 bis 2000 studiert sie bei Johannes Goritzki an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und konzertiert seitdem in und außerhalb Europas. Ihre außerordentliche Vielfalt und Erfahrung haben sie zu einer gefragten Musikerpersönlichkeit gemacht. So ist sie außer ihrer Tätigkeit in diversen Kammerorchestern Mitglied des Elysium-Quartett, des Ensembles Tra i Tempi, des Quartett Melange und (als Pianistin) des Trio Koblenz.


Jacques Neureuter, 1976 Musikexamen (erster Preis im Fach Violoncello) am Konservatorium Toulouse, 1977-1982 Studium an der Hochschule für Musik Köln bei Boris Pergamenschikow (künstlerischer Abschluss mit Auszeichnung 1982), Meisterkurse im Barockcello bei Anner Bylsma, Konzerte und Aufnahmen im Kloster Michaelstein, musizierte u.a. beim Folia Quartett, den Duisburger Philharmonikern und der Camerata Vivaldi. Von 1988 bis 2006 übte er eine rege Konzerttätigkeit mit dem Ensemble Das Kölner Cello-Trio aus. Seit 2007 ist er Mitglied von Les Barbares Baroques. Außerdem ist er als Instrumentallehrer in Bonn und Mülheim/Ruhr tätig.


Alessio Nocita wurde 1976 in Crotone (Italien) geboren. Mit zehn Jahren erhielt er seine erste Klavierstunde. Seine Begeisterung für das Instrument führte ihn 1994 an das Conservatorio Statale (Musikhochschule) "G.Verdi" in Turin, wo er im Juli 1998 sein Klavierdiplom erwarb.

Bereits während seines Klavierstudiums nahm Alessio Nocita privaten Cembalounterricht. Nach seinem Klavierdiplom entschloss er sich, Cembalo in Deutschland zu studieren. Diese Absicht führte ihn 1998 zu Prof. Siegbert Rampe an die Folkwang-Hochschule in Essen. 2001 erhielt er dort sein Diplom mit "summa cum laude" im Fach Cembalo - Historische Tasteninstrumente.

Alessio Nocita reicherte seine Ausbildung mit Meisterkursen, Fortbildungen und Unterricht an, u.a. bei Marcella Crudeli (Klavier), Gerald Hambitzer (Generalbass), Robert Hill, Lars Ulrik Mortensen, Kenneth Gilbert, Bob von Asperen (Cembalo) Beatrice Massin, Veronique Daniels, Jürgen Schrape (Historischer Tanz), Alessandro Ruo Rui (Komposition), Willy Mertz (Orchesterleitung). 1995 erhielt er den ersten Preis im Klavierwettbewerb "Cittá di Crotone" und 2001 als Cembalist den ersten Preis im "Köhler-Osbahr-Wettbewerb". 2006 Abschluss im Fach Elektronische Tasteninstrumente (Bundesakademie Trossingen)

Alessio Nocita konzentriert sich mit seiner musikalischen Arbeit hauptsächlich auf den Schwerpunkt Alte Musik. Seine Tätigkeit als Solist und Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles und mit Musikern aus aller Welt führte ihn zu einer regen Konzerttätigkeit mit namhaften Formationen ins In- und Ausland.

Zur Zeit hat Alessio Nocita einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf inne. Außerdem interessieren und faszinieren Alessio Nocita die Möglichkeiten, die elektronische Tasteninstrumente bieten. Er unterrichtet Klavier und Keyboard an der städtischen Musikschule Leichlingen, ist Teamleiter und Dozent an der Moerser Musikschule und am Institut für Pianistik in Duisburg. Alessio Nocita ist Mitglied im Ensemble Les Barbares Baroques.


Alina Novik wurde in Donezk (Ukraine) geboren. Schon am Anfang ihres Werdeganges galt sie als Wunderkind. Ihren ersten Klavierkonzert gab Alina schon mit acht Jahren. Später hat die elfjährige mit Orchester das 2. Klavierkonzert von Beethoven auf die Bühne gebracht. Mit 16 Jahren hat sie das Studium an der Nationale P.-I.-Tschaikowski-Musikakademie der Ukraine angefangen und in 2006 erfolgreich abgeschlossen. Im Laufe ihrer Studentenzeit in Kiew kamen viele internationale Erfolge als Solopianistin, darunter Preise im II. Internationalen Anatoly Zatin Wettbewerb, im V. Internationalen Wettbewerb Vladimir Horovitz, im Internationalen Seiler Wettbewerb und im Internationalen Wettbewerb Vladimir Viardo. Ab Herbst 2006 war Alina Novik Studentin an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Ilja Scheps.


Friedemann Pardall kam, als bis zur Geburt unentdeckter Zwilling, fünf Minuten nach seinem Bruder in Frankenthal/Pfalz zur Welt. Zum Cello kam er eher zufällig, einfach weil er keine Geige spielen wollte und die Kreismusikschule Ludwigshafen nur noch Stunden für diese beiden Instrumente vergeben konnte. Zum ersten Mal freiwillig geübt hat Friedemann Pardall nach seinen ersten Erfahrungen im Jugendorchester. In der Zeit davor wurden die Instrumente lieber heimlich verstimmt, um eine Ausrede zu haben, warum die Zeit nutzbringender auf dem Fußballplatz verbracht werden musste.

Nach diversen Wettbewerbserfolgen sowie dem Zuspruch durch Familie und Freunde entschloss sich Friedemann Pardall entgegen seinem ursprünglichen Wunsch, Chemiker zu werden, doch zu einem Musikstudium, das er in Saarbrücken und Basel absolvierte und mit Auszeichnung abschloss. In dieser Zeit wurde er Solocellist des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado und Mitglied des Phoenix-Quartettes Frankfurt. Mit letzterem trat er im In- und Ausland auf und absolvierte Kurse bei Persönlichkeiten wie Sergiu Celibidache, Nicolaus Harnoncourt und Walter Levin.

Nach Stationen in Hamburg, Kiel und Bremen wurde er 1996 als erster Solo-Cellist der Duisburger Philharmoniker engagiert. Daneben konzertiert er weiterhin als Kammermusiker und Solist, u.a. mit Prokofjews Sinfonia concertante mit dem Warschauer Sinfonieorchester, und dem Dvorak-Konzert, das als Live-Mitschnitt mit den Duisburger Philharmonikern seit 2002 als CD vorliegt. In den letzten Jahren ergänzte er sein Wissen um die historisch informierte Aufführungspraxis u.a. durch Unterrichte bei Jaap ter Linden.

Seine Liebe zum Fußball pflegt er nach zwei Knieoperationen nur noch als gelegentlicher Tribünen-Gast beim MSV Duisburg.


Johanna Peiler (Violoncello) ist gebürtige Deutsche, wuchs jedoch in Belgien auf. Sie studierte am Koninklijk Conservatorium Brussel bei Jeroen Reuling sowie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Maria Kliegel. Im Jahre 2012 erhielt sie ihren Master of Music mit Auszeichnung.

Johanna nahm an zahlreichen Meisterkursen bei renommierten Cellisten und Pädagogen wie Gary Hoffmann oder François Guye teil, bei denen sie ihre Technik und ihren musikalischen Ausdruck verfeinern lernte. Sie spielte in vielen Orchestern wie z.B. dem Nationalorchester von Belgien (NOB), dem „Ensemble Orchestral de Bruxelles“ oder dem „Zomeropera“-Orchester Alden Biesen. Sie wirkte als Solocellistin bei dem Niederländischen Jugendorchester (NJO), dem MAKSi Akademieorchester sowie dem belgischen Orchester „Symphonia ASSAI“, bei dem sie noch stets ein festes Mitglied ist.

Das Ensemblespiel spielt eine wichtige Rolle für Johanna; so tritt sie regelmäßig mit dem Duo ChordAnimae (Violoncello-Klavier) sowie dem ASSAI Cello Quartet auf. Mitschnitte ihrer Konzerte wurden u.a. auf dem belgischen Klassiksender musiq3 übertragen.

Nebenbei ist sie eine begeisterte Sängerin; so ist sie ein jahrelanges Mitglied des Brussels Chamber Choir und sang in dem modernen A-Cappella-Ensemble „Pro Arte Nova“ sowie dem Pop- und Jazzchor der Hochschule für Musik und Tanz Köln, „Vocal Journey“.

Johanna ist auch außerhalb des Bereichs der klassischen Musik tätig; so spielt sie seit drei Jahren in dem Jazz-Trio „Just the 3 of us“, mit dem sie bereits eine erste CD-Aufnahme machte und regelmäßig Konzerte gibt.

Seit 2012 unterrichtet Johanna Peiler an der Jugendmusikschule Heinsberg und wirkt seit 2014 auch als Coach für das Maastrichter Jugendorchester Amikejo.


Violina Petrychenko kommt aus der Ukraine. Sie wurde in Saporoschje als Kind einer Musikerfamilie geboren , wo sie bereits mit sechs Jahren mit dem Klavierspiel begann. Am Musikgymnasium in Saporoschje studierte sie in den Hauptfächern Klavier und Musikwissenschaft. Dabei lag ihr anfänglicher Schwerpunkt mehr im wissenschaftlichen Bereich. In diesem Zusammenhang nahm sie an internationalen Konferenzen teil, aber auch an Klavierwettbewerben. Mit zwölf Jahren war sie Teilnehmerin am Internationalen Prokofiev Wettbewerb und mit 16 Jahren wurde ihre erste theoretische Arbeit herausgegeben. Beide Diplome bestand sie mit Auszeichnung. Trotzdem begann Violina ein Studium an der Nationalen Tschaikowsky-Musikakademie der Ukraine (Kiew) im Hauptfach Klavier. Seit 2007 studierte sie an die Hochschule für Musik „FRANZ LISZT“ Weimar und dann an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Jacob Leuschner weiterhin Klavier . Jetzt setzte sie ihren Fokus auf das Klavierspiel und nahm an Meisterkursen (bei Peter Nagy, Ferenz Rados, Jeffry Swann, Evgeny Skovorodnikov, Konrad Elser und Pierre-Laurent Aimard) und internationalen Wettbewerben teil. Zudem erhielt Violina Stipendien und Förderpreise, u.a. von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, der Neuen Liszt Stiftung Weimar, Anna-Ruths Stiftung und der Stadt Köln. Für besondere akademische und künstlerische Leistungen erhielt sie den DAAD-Preis, bei Rosario Marciano Wettbewerb wurde sie mit einem Diplom ausgezeichnet.

Violina befasst sich zusätzlich mit historischen Tasteninstrumenten. Im Stadtschloss Weimar spielte sie zahlreiche Konzerte an folgenden Instrumenten: Schenck Flügel 1798, John Broadwood and Son 1808, Böhm Flügel 1825, Sebastien Erard 1844, sowie Julius Blüthner 1864, zudem hatte sie auch die Möglichkeit Konzerte am Flügel von Franz Liszt in seinem Wohnhaus in Weimar zu spielen. Violina hat mehrmals für Deutschlandradio Kultur sowie Radio und Fernsehen des MDR Thüringen gespielt. Sie spielte beim Bayreuther Klavierfestival (2009), beim 8. Liquid Sound Festival Toskana Therme Bad Sulza (2009, Deutschland) und im Euro Music Festival (2010, Österreich). Einen großen Teil ihrer Konzerte spielt sie auch als Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin.


Schon während ihres Querflöten-Studiums, das Marjorie Pfister mit dem Konzertdiplom an der HMT Zürich (2006, mit Auszeichnung) und dem Lehrdiplom an der HEM Lausanne (2004) abschloss, beschäftigte sie sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis. Seit 2004 nahm sie an Meisterkursen mit Vincent Dumestre, Guy van Waas, Benoit Douchy und Frederick Haas teil. Unterricht in Travers- und klassischer Flöte erhielt sie bei Michael Schmidt-Casdorff an der HMT München (Konzertdiplom 2008), Jan de Winne, Barthold Kuijken und Rachel Brown.

Marjorie Pfister führt eine rege Konzerttätigkeit als Solistin, Kammermusikerin und im Orchester im In- und Ausland. Sie spielt z.B. in Le Parlement de Musique de Strasbourg, Les Agrémens (Belgique), Ensemble Baroque du Léman und im Capriccio Basel. 2005 war sie Preisträgerin beim Wettbewerb Kiwanis für Alte Musik und spielte als Solistin unter der Leitung von Werner Ehrhardt. Als erste Flöte war Marjorie Pfister mit der Academie Ambronay 2009 unter Leitung von Martin Gester auf Tournee.

Ihr Interesse für die Verbindung von Barocktanz und Musik verwirklicht sie in ihrer Arbeit mit dem Tänzer Alain Christen. Aber auch zeitgenössische Musik nimmt einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein. So spielt sie mit dem Zürcher Ensemble Opera Nova. Marjorie Pfister erhielt die Stipendien Irène Dénéréaz (06/08) und Nicati- De Luze (07/09). In Haus Eller konzertiert sie als Mitglied des Cuvilliés-Trios München.


piano dos: Rita Adriana Sanchez und Dorothee Broichhausen – ein argentinisch-deutsches Klavierduo, das sich seit langem der vierhändigen Klavierliteratur widmet. Das Duo fasziniert durch seine Vielseitigkeit und Unerschrockenheit: Es stellt sich immer wieder aufs Neue der Herausforderung eines homogenen Zusammenspiels zweier Pianistinnenseelen mit den dazugehörigen Händen und Füßen an eben nur einem Instrument. Zudem lässt die stilistische Vielfalt dieses Duos aufhorchen: Neben dem klassisch-romantischen Klavierrepertoire sowohl auf historischen Instrumenten als auch auf dem modernen Konzertflügel befassen sie sich mit zeitgenössischer Klaviermusik zu vier Händen und haben Komponisten und Komponistinnen angeregt, für Pianoduett zu schreiben.

Beide sind auch selbst kreativ: Bezug nehmend auf das Heimatland von Rita Adriana Sanchez bearbeiten sie traditionelle Tangos und Tänze aus Nordargentinien und stellen diese Musik der Klangfülle europäischer und amerikanischer Musik wie z. B. Ravel und Gershwin gegenüber. Beide Pianistinnen sind langjährige Dozentinnen an der Musikhochschule Köln. Den Sommer verbringen sie in der Regel in Südamerika, wo sie neben Konzerten und Produktionen für Radio und Fernsehen regelmäßig Kurse geben.


Das auf historischem Instrumentarium spielende Pleyel Quartett Köln wurde 2004 gegründet. Die vier Musiker (Ingeborg Scheerer und Verena Schoneweg, Violine; Andreas Gerhardus, Viola; Nicholas Selo, Violoncello) kennen sich jedoch schon länger aus ihrer Arbeit in führenden Positionen von Orchestern wie z.B. »La Stagione Frankfurt« oder »Concerto con Anima«.

Auch in verschiedenen Kammermusikgruppierungen wie »Camerata Köln« spielten sie regelmäßig zusammen. Aus dieser Arbeit heraus entstand der Wunsch, sich gemeinsam dem reichhaltigen Repertoire des Streichquartettes zu widmen.

Das tragende Element dabei ist die Freude, sich immer wieder zu viert auf die Reise zu begeben, in gemeinsamer Arbeit jedes einzelne Werk zu erlauschen, immer wieder zu fragen, was jedes einzelne Werk braucht, daß es in seiner Eigenart und seiner gesamten inhaltlichen Bandbreite hörbar wird.

Schon die Wahl des Namens zeigt die Richtung des Quartettes an, Ungehörtes, Unerhörtes, Vergessenes und Verkanntes wieder ins Leben zu bringen:

Ignaz Pleyel (1757-1831) war in seiner Zeit einer der am häufigsten gespielten Komponisten. Er stand in seiner Popularität Haydn und Mozart in nichts nach, ja er überbot diese sogar. Zu seinen Lebzeiten wurden über zweitausend Ausgaben seiner Werke von über fünfzig Verlagen in Europa und Nordamerika herausgebracht. In Veröffentlichungskatalogen von F. E. Leuckart für die Jahre 1787 bis 1792 liegt Pleyel einsam an der Spitze mit 481 Werken. Haydn kommt auf 134, Mozart auf 83 Veröffentlichungen. Heute kennt man Pleyel allenfalls noch als Komponisten von Anfängerliteratur für den Geigenunterricht, und man hat vielleicht einmal gehört, daß in Paris einer der berühmtesten Konzertsäle der Welt "Salle Pleyel" heißt.


Das Rhein-Quartett wurde Anfang 2009 gegründet und zeichnet sich seither durch seine außergewöhnlichen Interpretationen und eine besondere musikalische Sprache aus. Neben den menschlichen und musikalischen Berührungspunkten ist es auch der Rhein, der die vier Musiker miteinander verbindet: Hannah Weirich und Johannes Platz leben beide in Köln, David Caramia ist regelmäßiger Gast beim Kölner Gürzenich-Orchester, und Jessica Kuhn wurde in Düsseldorf geboren und ist dort aufgewachsen.


Iris Rieg, geboren in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg); Unterricht in Blockflöte, elektronischer Orgel, Querflöte, Klavier, Kirchenorgel; Studium der katholischen Kirchenmusik, der Schulmusik (Leistungsfach Orgel, 1. Staatsexamen) und zusätzlichem Nebenfach Cembalo an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (bei B. Ader, B. Haas, J. Laukvik, D. Kurz); Konzertreisen als Organistin in Beneluxländer, Südengland, Frankreich, Italien; Internationale Meisterkurse für Orgel, Improvisation und Chorleitung bei S. Szathmary, M. C. Alain, J. Boyer, H. O. Ericson, D. Roth, B. Foccroulle, M. Radulescu, W. Zerer, T. Escaich, E. Doll, T. Holland-Moritz, R. Schweizer, E. Ericson; Mitglied im Württembergischen Kammerchor Stuttgart bei Dieter Kurz, hierbei zahlreiche Konzerte, -reisen und CD-Produktionen bzw. Radioaufnahmen (z. B. Figures humaines von Poulenc, Chorwerke von H. Lachenmann etc.).

Studium der katholischen Kirchenmusik, A-Examen und Künstlerische Reifeprüfung (Diplom Orgel) an der Hochschule für Musik Detmold bei Gerhard Weinberger und Renate Zimmermann: Abschluss mit sehr gut, in Improvisation mit Auszeichnung; rege Konzerttätigkeit als Organistin und Cembalistin, Mitglied der Deutschen Bach-Vocalisten bei Gerhard Weinberger; Lehrassistenz für Orgelliteratur in Detmold; Betreuung der Orgelklasse von Prof. Weinberger; Studium in der Solistenklasse Orgel bei G. Weinberger; Abschluss mit sehr gut€œ (u. a. mit dem 2. Orgelkonzert von J. Langlais); Sokrates-Stipendium und DAAD-Stipendium am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris; Orgelunterricht bei Olivier Latry, Michel Bouvard; Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb für Kirchenmusik in Fürth; Lehrauftrag für Orgelimprovisation an der Musikhochschule Detmold; 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Laubach; Konzertreisen ins In- und Ausland; mit Prof. R. Zimmermann jährliche Leitung des Kurses für Orgelimprovisation in der kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern.

2003-2006 A-Stelle im Seelsorgebereich Mörsenbroich/Rath in Düsseldorf mit den Kirchen St. Franziskus-Xaverius, St. Josef und Zum Heiligen Kreuz; 2004: Preisträgerin beim Internationalen Orgelwettbewerb Anton Bruckner in Linz; Radio-Live-Übertragungen, Uraufführungen, CD-Aufnahmen (u. a. von Missa op. 61  von Th. D. Schlee beim Weltjugendtag 2007 in Düsseldorf); seit 2007 Kirchenmusikerin für den Seelsorgebereich Junkersdorf/Müngersdorf in Köln, Lehrtätigkeit in der C-Ausbildung im Erzbistum Köln.


Viacheslav Romaliischi (Viola) wurde 1971 in Cisinau, Moldavien geboren. Er begann bereits in jungen Jahren mit dem Bratschenspiel und gewann zahlreiche nationale Wettbewerbe,sowie den prestigeträchtigen internationalen Wettbewerb der Sowjetrepubliken. Er studierte in Moldawien und in Deutschland bei Prof. M. Muller. Konzertreisen führten ihn durch die ehemaligen Sowjetrepubliken, USA, Italien, Frankreich, China, die Schweiz und Deutschland. Seit 1997 ist er Mitglied der Duisburger Philharmoniker und seit 1998 Mitglied des Draganov Quartetts.


Rita Adriana Sanchez studierte in Argentinien bei Angel Damato und dem Bartók-Schüler Istvan Nadas. Danach setzte sie ihre Studien in den Niederlanden an der Musikhochschule in Maastricht bei Frédéric Meinders fort. Kurse bei Herbert Henck und Bruna Canino vervollständigten ihre Ausbildung. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie als Komponistin tätig; zudem ist sie eine versierte Jazzpianistin und gefragte Tangointerpretin. Zusammen mit der Pianistin Dorothee Broichhausen bildet sie das Klavierduo piano dos.


Andrea Scheifes wurde in eine musikalische Familie geboren und kam daher schon sehr früh zur klassischen Musik. Über Block- und Querflöte kam sie 1985 zum Violoncello und wirkte in verschiedenen Ensembles (Chor, sinfonisches Orchester, Kammerorchester, Streichquartett) mit. Während ihres Medizinstudiums (Promotion zum Dr. med.) und der Ausbildung zur Fachärztin für Anästhesie (in Aachen) war sie aktiv in Laienorchestern in Krefeld, Aachen und Köln tätig. Seit 2009 nimmt sie wieder Violoncellounterricht bei Anna Weirich in Köln und ist in verschiedensten Konzertprojekten unterwegs.


Guido Schiefen, geboren 1968 bei Bonn, studierte an der Musikhochschule Köln bei Prof. Alwin Bauer und erhielt prägende Anregungen von Maurice Gendron und Siegfried Palm. Nach frühen Wettbewerbserfolgen bereits in jungen Jahren (1. Bundespreis "Jugend musiziert") und dem Gewinn des Hochschulwettbewerbs Köln 1989 wurde Guido Schiefen als 22-Jähriger 1990 Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau. Der Stipendiat der "Studienstiftung des deutschen Volkes" wurde dazu noch 1993 mit dem begehrten Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstler ausgezeichnet.

Mit Kammermusikpartnern wie Ingolf Turban, Alfredo Perl, Olaf Dreßler, Günter Ludwig, Ralph Manno, Dieter Klöcker, Anette Maiburg, Henri Sigfridsson, dem "ensemble incanto" u.a.m. konzertiert Guido Schiefen auf nationalen wie internationalen Podien. Auch dort findet seine Bühnen- und Medienpräsenz aufmerksame und begeisterte Resonanz.

Seit seinem erfolgreichen Debüt mit den Solosuiten von J. S. Bach bei der Bachwoche Ansbach hat sich Guido Schiefen einen glänzenden Ruf als Interpret dieser Werke erworben, der sich auch in seiner CD-Einspielung der sechs Suiten widerspiegelt. Seine umfangreiche Diskographie beinhaltet wesentliche Werke der Cello-Literatur und der Kammermusik, wie die Cellokonzerte von Dvorak und Offenbach, die Solosonate von Zoltán Kodály, die Solosuiten von Max Reger, die Kompositionen für Cello von Franz Liszt und sämtliche Cello-Sonaten von Ludwig van Beethoven. Letztere Einspielungen wurden in der internationalen Fachpresse (The strad, Stereoplay, Klassik heute) enthusiastisch rezensiert, die Beethoven-Sonaten erhielten den begehrten „Stern“ der Fachzeitschrift FONOFORUM. Sein breites Repertoire beinhaltet ebenfalls Werke zeitgenössischer Komponisten, die ihm zum Teil auch gewidmet sind.

Seit 2000 ist es Guido Schiefen als Künstlerischem Leiter des „Rhein-Sieg Kammermusikfestivals“ rasch gelungen, mit diesem Kulturevent durch seine ambitionierten Programme Zuspruch und ein starkes Echo von Publikum und Presse im Großraum Köln-Bonn zu gewinnen.

Ein besonderes Anliegen ist Guido Schiefen die Ausbildung und Förderung des talentierten Nachwuchses. So widmet der international gefragte Pädagoge mit großem persönlichem Engagement Zeit für Meisterkurse im In- und Ausland wie u.a. in Ungarn, den USA und Deutschland. Seit Herbst 2008 lehrt Guido Schiefen in der Schweiz an der Hochschule für Musik Luzern.


Elmar Schimmel, geb. 1974, hatte von Kindheit an Geigen- und Klavierunterricht, konzentrierte sich aber nach und nach mehr auf das Klavierspiel und das Komponieren. Als Schüler komponierte er bereits für Singspiele von achten Klassen. Fünfzehnjährig begann er als Gast Tonsatz an der Musikhochschule Hannover zu studieren und war Preisträger beim Bundeswettbewerb "Schüler komponieren". In seinem Klavierspiel wurde Elmar Schimmel vor allem durch Prof. Manfred Heutling geprägt, der ihn über mehr als zehn Jahre unterrichtete und förderte.

Seine Suche nach dem Unhörbaren in der Musik führte ihn zur Bewegungskunst Eurythmie. 1994 bis 1998 absolvierte er die Eurythmieausbildung an der Eurythmieschule Hannover. Heute ist Elmar Schimmel als Lehrer für Eurythmie und Musik an der Freien Waldorfschule Sorsum tätig und ist langjähriges Ensemblemitglied an der Eurythmiebühne MeRz Theater in Hannover. Seine Kompositionen umfassen zahlreiche Bühnenmusiken sowie Lieder, Klavierstücke und Kammermusik.


Geboren 1975 in Minden/Westfalen, studierte Martin Schmeding in Hannover, Amsterdam und Düsseldorf Kirchenmusik, Musikerziehung, Blockflöte und Orgel (Konzertexamen), Dirigieren, Cembalo und Musik­theorie. Zu seinen Lehrern zählen u.a. Ulrich Bremsteller, Lajos Rovatkay, Dr. Hans van Nieuwkoop, Jacques van Oortmerssen und Jean Boyer. Während des Studiums war er Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes".

Nach acht 1. Preisen beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" wurde er Preis­träger u.a. beim Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerb Berlin, Pachelbel-Wettbewerb Nürnberg, Ritter-Wettbewerb Magdeburg, Böhm-Wettbewerb Lüneburg, Hochschulwettbewerb Hannover/Mannheim, Deutschen Musikwettbewerb Berlin, Europäischen Wettbewerb junger Organisten Ljubljana und Musica antiqua Competition Brugge. 1999 war er Finalist des ARD-Wettbewerbs München. Daneben erhielt er zahlreiche weitere Stipendien und Förderungen. 1999 wurde ihm der Niedersächsische Kulturförderpreis verliehen. Von 1997 bis 1999 war er Kantor und Organist der Nazareth-Kirche Hannover, 1999 wurde er Nachfolger von KMD Prof. Oskar Gottlieb Blarr an der Neanderkirche, Düsseldorf. Als Dresdner Kreuzorganist wirkte Martin Schmeding von 2002 bis 2004 an einer der bedeutendsten kirchenmusikalischen Stätten in Deutschland.

Nach Lehraufträgen in Hannover, Leipzig, Weimar und Dresden ist er seit Herbst 2004 Professor für Orgel an der Hochschule für Musik Freiburg als Nachfolger von Prof. Zsigmond Szathmáry und leitet den Fachbereich Kirchenmusik.

Rundfunk- und CD-Aufnahmen (u.a. das Gesamtwerk für Orgel von F. Schmidt, J. Brahms, F. Mendelssohn Bartholdy und G. Becker, Ersteinspielung der Werke für Pedalflügel von Robert Schumann auf einem Originalinstrument, Orgelfassung der Goldberg-Variationen von J. S. Bach), Publikationen in Fachzeitschriften, Konzerte als Solist, Kammermusiker und mit Orchester im In- und Ausland und bei Festivals (u.a. Bach-Fest Leipzig, Braunschweiger Kammermusikpodium, Merseburger Orgeltage, Niedersächsische Musiktage, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein-Festival), das Unterrichten bei nationalen und internationalen Meisterkursen und die Tätigkeit als Wettbewerbsjuror, Dirigent und Komponist ergänzen sein künstlerisches Profil.

2009 wurde seine SACD-Einspielung "Tilo Medek: Orgelwerke" bei Cybele Records mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" (Bestenliste 2/2009) ausgezeichnet, 2010 erhielt Martin Schmeding für seine SACD-Einspielung "J. S. Bach: Goldberg-Variationen" bei Cybele Records den Deutschen Musikpreis Echo Klassik 2010 als "Instrumentalist des Jahres".


Lisa Maria Schumann wurde im Jahr 1988 in der Nähe von Köln geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt sie ihren ersten Violin-Unterricht. Bereits drei Jahre später (1996) gewann sie den ersten Preis beim deutschen Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der für dieses Alter höchstmöglichen Kategorie. Auf Bundesebene im Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewann sie 2001 den ersten Preis in der Solisten-Wertung und ein Jahr darauf den ersten Preis in der Ensemble-Wertung mit ihren Geschwistern. Viele weitere Preise und Auszeichnungen folgten, darunter 2006 die Sonderauszeichnung beim „Internationalen Violinwettbewerb Lipinski & Wieniawski“ in Warschau (Polen) und 2013 der erste Preis beim „Internationalen Alois Kottmann Wettbewerb für klassisches, sangliches Violinspiel“ (Deutschland). Im Jahr 2012 wurde Lisa Maria Schumann als Stipendiatin in die bedeutende „Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung“ aufgenommen.

Erste Konzerterfahrungen als Solistin mit Orchester sammelte Lisa Maria Schumann im Alter von zwölf Jahren mit W. A. Mozarts Violinkonzert B-Dur (KV207). Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland folgten, u.a. 2008 mit Mendelssohn‘s Violinkonzert e-moll op.64 in Hamburg und Bonn. Weitere Konzerte führten sie nach Österreich, die Schweiz, Frankreich, Japan (NHK Saal) und Deutschland (Tonhalle Düsseldorf, Philharmonie Köln u.a.).

Im Jahr 2013 machte sie ihren Abschluss an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse des berühmten Geigenpädagogen Prof. Zakhar Bron, bei dem sie seit ihrem achten Lebensjahr Unterricht hatte. Sie besuchte Meisterkurse in Japan, Russland und nahezu allen Ländern Europas. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie von Lehrern wie Sergei Fatkulin, Igor Ozim, Ariadne Daskalakis, Michaela Martin und Harald Schoneweg. Ab 2013 studierte sie in der Schweiz an der Musikhochschule Basel im Studiengang „Master of Performance Solist/in“ in der Klasse des Solisten und Konzertmeister der „Deutschen Kammerphilharmonie Bremen“ Prof. Daniel Sepec.

Als gefragte Solistin und Kammermusikerin konzertierte Lisa Maria Schumann mit Künstlern wie Viviane Hagner, Werner von Schnitzler, Diemut Poppen, Matthias Buchholz, Leonid Gorokhov, Cosima Streich, Emil Rovner, Ketil Haugsand, Benyamin Nuss, Ana Mirabela Dina, Jingsang Lee, Darko Kostovski sowie mit ihren Brüdern Erik Schumann, Ken Schumann und Mark Schumann. Sie machte Rundfunkaufnahmen für WDR 3, Klassikradio, BR Klassik und NHK Japan.

Mit besonderer Hingabe widmet sie sich ebenfalls dem Bereich der Kammermusik. So spielte Lisa Maria Schumann u.a. mehrfach Kammermusik-Konzerte mit Mitgliedern des Auryn Quartett und Mitgliedern des Schumann Quartett. Im Jahr 2010 gründete sie zusammen mit dem mazedonischen Pianisten Darko Kostovski das „Duo Dali“. 2012 war sie Teil der zwölfköpfigen Sternal Symphonic Society in der zahlreiche Echo-Jazz-Preisträger, WDR-Jazzpreisträger und Jazz-Professoren wie Frederick Köster, Niels Klein, Robert Landfermann, Jonas Burgwinkel, Pablo Held und Sebastian Sternal zusammen kamen. Die Debüt-CD „Sternal Symphonic Society“, für die der Komponist Sebastian Sternal als Newcomer des Jahres mit dem Echo Jazz ausgezeichnet wurde, ist bei Traumton Records erschienen.

Seit 2011 engagiert sich Lisa Maria Schumann in dem von Pianist Lars Vogt gegründeten Projekt „Rhapsody in School“, das klassische Musiker in Schulen bringt, um Kinder wieder an klassische Musik heranzuführen. Zum Repertoire von Lisa Maria Schumann zählen neben den großen Violinkonzerten aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 20. Jahrhunderts sowie zahlreiche kammermusikalische Werke.

Neben ihrer kammermusikalischen und solistischen Tätigkeit ist Lisa Maria Schumann ab März 2014 Konzertmeisterin der Kölner Kammersymphoniker. Lisa Maria Schumann spielt eine Violine von Ferdinando Gagliano (Neapel 1795).


Eckart Sellheims vielseitige künstlerische Aktivitäten werden widergespiegelt in einer regen Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Partner namhafter Sänger und Instrumentalisten, durch Verpflichtungen an Rundfunkanstalten weltweit und in einer großen Anzahl von Schallplattenaufnahmen, viele davon auf dem Fortepiano.

Der in Danzig geborene Künstler wirkte nach mehrjähriger Lehrtätigkeit in Köln und Ann Arbor, Michigan (USA) von 1989 bis 2008 als Professor und „Director of Collaborative Piano“ an der Arizona State University in Tempe (USA) sowie bis Sommer 2006 als Lehrbeauftragter für Fortepiano an der Trossinger Musikhochschule.

Eckart Sellheim gab zahlreiche Meisterkurse für Klavier, Kammermusik, Liedbegleitung, Fortepiano und historische Aufführungspraxis in Deutschland, Österreich, in den USA und in Griechenland und ist vielgefragtes Jurymitglied internationaler Musikwettbewerbe.

Dian Baker und Eckart Sellheim, seit 1998 verheiratet, haben sich ihre Erfahrungen aus vieljähriger künstlerischer Tätigkeit zu Nutzen gemacht und in das „perfekte“ Medium – das Klavierduo – eingebracht. Neben den häufiger gespielten, werden vor allem die weniger bekannten Werke des vierhändigen Repertoires erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.


Nicholas Selo studierte Violoncello am Royal College of Music in London; Studium der Musikwissenschaft an der University of Bristol; 1982 Ablegung der Magisterprüfung cum laude; 1984 als Stipendiat der Edward VII Foundation nach Köln gekommen zum weiteren Cellostudium bei Boris Pergamenschikow; Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik, außerdem intensiv mit barocker und klassischer Aufführungspraxis; Kurse bei Anner Bylsma und Hidemi Suzuki; Solocellist, Mitglied oder Gast verschiedener Ensembles und Orchester, u.a. „Les Adieux, Köln“, „Musica Alta Ripa, Hannover“, „Pleyelquartett Köln“, „Neue Düsseldorfer Hofmusik“, „Collegium Cartusianum, Köln,“ „Akademie für Alte Musik, Berlin“, „Concerto Köln“ , „La Stagione, Frankfurt“ und „Orchester Anima Eterna, Belgien“. Vertreten auf zahlreichen CD-Aufnahmen mit klassischer Kammermusik, als Continuist und Begleiter von Sängern und Solisten mit Musik aus vielen Epochen. Besonders gerne knüpft er Musik mit Sprache und tritt damit in Soloprogrammen auf.

Nicholas Selo musiziert auf einem Violoncello von William Forster (London) aus der Zeit ca. 1790.


Eugenia Smirnova wurde 1979 in Saratov geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie mit sechs Jahren in der Akademie für talentierte Kinder am Konservatorium in Saratov. In 2001 graduierte sie am Konservatorium in Saratov. Danach setzte sie ihr Postgraduate-Studium in Moskau am Tschaikowsky-Konservatorium bei Professor Bonduraynsky fort und schloss es „summa cum laude“ ab.

Nach erfolgreichem Abschluss begann sie als Korrepititorin in Moskau am Konservatorium in Klassen führender Professoren (A. T. Skobelev [Posaune], I. A. Frolov [Violine], S. I. Kravchenko (Violine)] zu arbeiten.

Ihren Namen als Solopianistin machte sich Eugenia Smirnova in der Klassikszene als Preisträgerin verschiedenster Internationaler Klavierwettbewerbe (Ragusa-Italien, Senigalia-Italien, Novosibirsk, Volgograd, Saratov). Darüber hinaus wurde sie wiederholt auf dem Tschaikowski-Wettbewerb als auch auf vielen international renommierten Wettbewerben als beste Begleiterin ausgezeichnet.

Mit Konzerten in den bedeutendsten Musikhallen Russlands (Rachmaninov-Halle, großer und kleiner Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums, der Philharmonie in Moskau und St. Petersburg, dem Internationalen Musikdom in Moskau) gehört sie zur aktuellen Elite in der Klassikszene. Dabei tritt sie sowohl mit Soloprogrammen, als Solistin mit Orchestern wie auch als Kammermusikerin mit den bekanntesten Musikern Russlands auf.

International spielte sie wiederholt für das Tschaikowsky-Konservatorium auf internationalen Festivals (Glinka's Festival in Montevideo, Festival in Harbin/China, Wettbewerb der ARD in München). Als Solistin vertritt Eugenia regelmäßig Russland weltweit auf russischen Kulturtagen (so 2010 in Vietnam, 2011 in Algerien, 2012 in Tunesien und Andorra).

Seit 2010 lebt Eugenia Smirnova in Grevenbroich und unterrichtet an der Folkwang-Hochschule in Essen.


Natalia Solotych begann ihre Konzerttätigkeit schon in früher Jugend in ihrem Heimatland Ukraine, wo sie Soloabende gab und mit dem Orchester der Philharmonie Charkow auftrat. Nach ihrer mit Auszeichnung abgeschlossenen Ausbildung zur Konzertpianistin und Klavierpädagogin an der Hochschule der Künste Charkow und am Staatlichen Konservatorium Kiew konzertierte N. Solotych in der Ukraine, Russland und Westeuropa.

Sie beschäftigte sich parallel dazu mit der Aufführungspraxis Alter Musik und ihren Instrumenten Cembalo und Hammerflügel. Die Pianistin ist Preisträgerin des Mozart-Hammerflügel-Wettbewerbs Brügge 1992. Sie tritt bei zahlreichen europäischen Musikfestivals auf (u. a. Tage Alter Musik Herne, Bach-Tage Berlin), wirkt in verschiedenen Kammermusikensembles (u. a. der Bamberger Symphoniker und des Leipziger Gewandhaus-Orchesters) mit und produziert für den Bayerischen Rundfunk.

Als Musikwissenschaftlerin erlangte Natalia Solotych den akademischen Grad Magistra artium an der Universität Bamberg. Heute ist sie dort als Dozentin für Klavier und Cembalo tätig.


Alan Speer war bereits in seinem Heimatland Australien als Preisträger der Australischen Rundfunkanstalten ein bekannter Pianist, als er sich entschloss, in Europa weitere musikalische Erfahrungen zu sammeln. Er lebte und arbeitete kurze Zeit in London (u.a. an der Sadler’s Wells Opera) und schloss dann ein weiteres Studium in Deutschland in den Fächern Klavier und Kunstlied bei Klaus Schilde und Günther Weißenborn an. In kurzer Zeit wurde er in Konzerten und Rundfunkaufnahmen als hervorragender Kammermusiker und Liedbegleiter bekannt. Von 1971 bis 2002 war er  Professor für Liedgestaltung und Oratorium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit seiner Emeritierung widmet er er sich vorzugsweise der Kammermusik.

Mit Eva Doernenburg verbindet ihn eine jahrzehntelange musikalische Partnerschaft. Nach gemeinsamen Studienjahren in Detmold konzertierten sie jahrelang mit großem Erfolg als Mitglieder des "Detmolder Trios". Beide Musiker verbindet In letzter Zeit widmen sie sich vorzugsweise der Literatur von Violine und Klavier. Ihr Repertoire umfasst die großen Werke der Klassik und Romantik bis zur Musik des 20. Jahrhunderts. 


Dagmar Spengler ist seit Herbst 2003 Solocellistin der Staatskapelle Weimar; sie erhielt ihren ersten Cellounterricht an der Musikschule Marl bei Zoltan Thirring (1980-1987) und Klaus Baumeister (1987-1991). Sie studierte bei Prof. Claus Kanngiesser an der Hochschule für Musik Köln und folgte nach ihrer Künstlerischen Reifeprüfung 1998, die sie "mit Auszeichnung" bestand, der Einladung von Bernard Greenhouse in die USA. Im gleichen Jahr wurde sie Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs Bonn mit dem Rebecca-Clarke-Trio (Klaviertrio).

2001 schloss sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Köln mit dem Konzertexamen ab. Zahlreiche internationale Meisterkurse u.a. bei David Geringas, Bernard Greenhouse, Lluis Claret und dem Alban Berg Quartett erweiterten ihre musikalische Ausbidung.

Dagmar Spengler war Solocellistin in mehreren Jugendorchestern (u. a. im Jugendsinfonieorchester NRW), spielte als Solocellistin im "Folkwang Kammerorchester Essen" und war von August 2001 bis August 2003 Cellistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden (Semperoper). Seit Oktober 2004 unterrichtete sie wiederholt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar und am Musikgymnasium Schloß Belvedere.

Dagmar Spengler war 2006 Dozentin bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart in Krakau unter der Leitung von Helmuth Rilling und musizierte im Bachkollegium Stuttgart. Sie widmet sich zudem intensiv der Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen, so unter anderem in ihrem Sextett „Vivace!“ und im Duo mit dem Pianisten Oliver Drechsel.

Dagmar Spengler spielt ein Cello von Giuseppe Pedrazzini aus dem Jahr 1922.


Die Cellistin Beate Starken wurde in Köln geboren, erhielt mit vier Jahren ihren ersten Musikunterricht und begann im Alter von sieben mit dem Cellospiel. Sie studierte an der Hochschule für Musik Köln bei Prof. Kurt Herzbruch und Prof. Claus Kanngiesser (1992 künstlerische Reifeprüfung). Sie absolvierte Meisterkurse bei Serge Collot und dem Amadeus-Quartett.

1993-1995 als Mitglied des WNC- und des Thürmchen-Ensembles intensive Auseinandersetzung mit Neuer Musik. Es folgen Auftritte im In- und Ausland, unter anderem in Salzburg, Antwerpen, in der Philharmonie Köln und im Konzerthaus Dortmund, außerdem diverse Schallplatten und Rundfunkproduktionen. Im Jahr 2000 entdeckt sie ihre Leidenschaft für Improvisation und Jazz. Seither erstreckt sich ihre umfangreiche Konzerttätigkeit von Orchesterengagements (Neues Rheinisches Kammerorchester, Kammerphilharmonie Rhein-Erft) über klassische Kammermusik (Hahnentor Trio Köln, Schellack Cello-Quartett), Salonmusik (Johann Strauß Ensemble Köln) bis zu Jazz und Weltmusik (BeateStarkenAcoustic-Quartet, Bandprojekt "Open Source", Ensemble "Ta Lyrika").

Im Pianomuseum "Haus Eller" konzertierte Sie bisher solistisch, kammermusikalisch und mit ihrem Jazz-Cello-Ensemble "TreCelli"


Antonis Stoitsoglou wurde 1979 geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit sechs Jahren am Nationalen Konservatorium in Athen und gab als Neunjähriger schon sein erstes Konzert. 2000 schloss er mit Auszeichnung sein Studium am Modernen Konservatorium Thessaloniki ab. Anschliessend wechselte er zur Hochschule für Musik Köln, wo er bei Prof. Roswitha Gediga studierte, und im Mai 2003 seine Diplomprüfung als Musikpädagoge im Fach Klavier erfolgreich ablegte. Sein musikwissenschaftliches Studium an der Aristoteles Universität Thessaloniki schloss er im Dezember 2003 mit Höchstnoten ab. Von April 2003 bis Januar 2005 studierte Antonis Stoitsoglou an der Folkwang Hochschule Essen bei Prof. Till Engel im Studiengang Künstlerische Ausbildung. Er schloss mit der Hauptfachnote "sehr gut" ab. Anschliessend wurde er Meisterschüler von Prof. Alla Blatowa an der Anton Rubinstein Akademie Düsseldorf, wo er das Konzertexamen im Februar 2007 abschloss.

Antonis Stoitsoglou hat mehrere Preise bei verschiedenen Wettbewerben in Griechenland gewonnen. Sein Sieg beim Nationalen Wettbewerb für Junge Solisten in Volos 2000 hat ihm Auftritte mit dem Symphonieorchester Volos und auch im Athener Konzerthaus ermöglicht. Überdies hat Antonis Stoitsoglou zweimal für den Rundfunk in Thessaloniki aufgenommen und oft Klavierabende in seiner Heimatstadt gegeben, zuletzt beim Festival "Musikalischer Frühling 2005". Über die griechische Grenze gastierte er bei dem Konservatorium in Belgrad, bei dem Verband Bulgarischer Komponisten in Sofia, beim Lyzeumclub in Bern und bei Bechstein-Centrum in Köln, im Rahmen von "Young Professionals".

Auch bei internationalen Wettbewerben ist Antonios Stoitsoglou präsent: Er nahm am Torneo Internazionale di Musica, am Köhler-Osbahr Wettbewerb 2004 in Duisburg und am Concours de Geneve 2005 teil.


Thomas Synofzik (*30. Dezember 1966 Dortmund) studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Kölner Universität sowie Historische Tasteninstrumente an den Musikhochschulen in Köln und Brüssel. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit, CD- und Rundfunkproduktionen wirkte er 1998 bis 2005 als Dozent an Hochschulen in Dortmund, Essen, Köln, Detmold und Trossingen und war freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten. Buchpublikationen galten dem Schumann-Brahms-Kreis, der Musik des frühen 17. Jahrhunderts sowie der Interpretationsgeschichte des 20. Jahrhunderts. In Notenerstpublikationen und Forschungsbeiträgen widmete er sich darüber hinaus in vielfältiger Weise dem Umfeld Johann Sebastian Bachs. Seit 2005 ist er Direktor des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau. Seit 2008 erscheint im Verlag Dohr Köln die unter seiner herausgeberischen Leitung entstehende achtundvierzigbändige Gesamtausgabe der Briefe von Clara und Robert Schumann (www.schumann-briefedition.de).


In eine Moskauer Musikerfamilie hineingeboren, begann Daria Tschaikowskaja im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Ein Jahr später wurde sie in die Gnessin-Spezialmusikschule aufgenommen.

1990 kam sie nach Deutschland und wurde 1993 als Jungstudentin an der Musikhochschule Lübeck, Klasse Prof. Manfred Fock aufgenommen. Mit dreizehn gab sie ihr Debüt mit Orchester und gewann ihren ersten Bundes-Jugend Musiziert Wettbewerb, den sie 1996 und 1999 ebenfalls gewinnen konnte. 1996 gewann Daria den 1. Preis beim Internationalen Steinway Klavierwettbewerb in Hamburg und wurde Stipendiatin der Vera-Ritter-Stiftung.

1998 nahm Prof. Wladimir Krajnew Daria Tschaikowskaja in seine Meisterklasse an der Musik- und Theaterhochschule Hannover auf. Ein Jahr darauf erhielt sie ein Stipendium der Stiftung Kunst und Kultur NRW.

2001 war sie 1. Preisträgerin beim Internationalen Klavierwettbewerb Ibiza, Spanien. 2003 setzte Daria ihr Studium an der Accademia Pianistica Imola, Italien fort, wo Prof. Boris Petruschanskij ihr Lehrer wurde. Im selben Jahr wurde sie 2. Preisträgerin beim Internationalen Klavierwettbewerb Gorizia, Italien. Sie war u.a. durch Yehudi Menuhin Livemusic now e. V. Köln gefördert worden.

Zuletzt erhielt sie den 1. Preis beim Internationalen V.Bellini-Klaierwettbewerb in Caltanissetta, Italien. Daria trat bei verschiedenen Musikfestivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, Nijni-Novgorod Musikfestival, Grieg Festival, Stavanger Musikfestival, Cinema Russe Festival de Cannes, Kissinger Klavier Olympiade, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern spielte auf weltberühmten Bühnen wie dem Glasunow-Saal, St.Petersburg, Rachmaninow-Saal, Moskau, Musikhalle (Laeizhalle) Hamburg, Tonhalle Düsseldorf und Philharmonie Köln und gibt regelmäßig Konzerte in Europa, Asien und Skandinavien.

Nachdem sie ihren Diplomabschluss an der Musikhochschule Köln in der Klasse von Prof. Arbo Valdma mit Auszeichnung absolviert hat, studiert sie im Konxertexamen bei Prof. Pavel Gililov.

In der Saison 2010/11 gab es Konzerte mit dem Symphonie-Orchester "Novaja Rossija" unter der Leitung von Juri Bashmet, mit dem Orchester "Classica Sankt Petersburg", den Philharmonie-Orchestern von Kazan, Kaliningrad, Sverdlovsk, Jaroslavlj u.a.; seit 2010 ist Daria Tschaikowskaja Stipendiatin der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung.


1970 in Lima/Peru geboren, begann Vladimir Valdivia im Alter von fünf Jahren seine musikalischen Studien am Conservatorio Nacional de Musica in Lima. Früh schon gab er in Peru, Ecuador, Chile, Bolivien und Brasilien Konzerte und spielte als Solist mit mehreren Orchestern zusammen. 1988 schloss er sein Studium in Lima mit dem Diplom ab und bekam die Goldmedaille mit Auszeichnung.

1989 kam Vladimir Valdivia erstmals nach Deutschland. Hier wurde er in die Meisterklasse von Prof. Ludwig Hoffmann an der Münchner Musikhochschule aufgenommen. 1990 gewann er ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. 1991 ging er bei einen Wettbewerb für Rundfunkaufnahmen des Bayerischen Rundfunks und Hessischen Rundfunks als Sieger hervor.

Vladimir Valdivia hat Meisterkurse bei Vladimir Krainiev, Bruno Leonardo Gelber und Jerome Rose besucht. Er hat als Solist mit den Münchner Jungen Philharmoniker, den Münchner Symphoniker, dem Collegium Musicum Bonn, den Prager Symphoniker, dem Karlsbad Symphonie-Orchester, dem Georgischen Kammerorchester und dem Symphonie-Orchester in Kamakura und Kyoto (Japan) musiziert.

Seit 1990 gibt Vladimir Valdivia mit großem Erfolg zahlreiche Konzerte in Deutschland (Berliner Philharmonie, Stuttgarter Liederhalle, Münchner Herkulessaal), Österreich, der Schweiz, Italien (Musikfestival in Sorrento), Frankreich, Tschechien (Dvorak Hall in Prag), Ungarn (Franz Liszt Museum in Budapest), Spanien, Schweden (Musikfestival in Stockholm), Japan, USA, Südafrika (University of Pretoria, University of Johannesburg) und Südamerika.


Christian Vitalis wurde am 20. Dezember 1976 in Düsseldorf geboren. An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn studierte er Musikwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie. Im November 2005 schloss er das Studium mit Erlangen des Grades eines M.A. ab. Seit 2002 ist er für das Internetportal www.klassik.com als Rezensent tätig; seit 2006 Mitarbeiter im Verlag Dohr Köln und Rezensent (Schwerpunkt: Tonträger) beim Rheinischen Musikmagazin fermate; in seiner Freizeit pflegt Vitalis das Hornspiel; er lebt in Elsdorf/Rheinland.


Ulrike Warnecke, geboren in Bonn. Studium an der Hochschule für Musik Köln, das sie mit dem künstlerischen Orchester- und Konzertdiplom abschloss sowie den pädagogischen Diplomen im Fach Klarinette und EMP. Ihre spezielle Aufmerksamkeit gilt der Kammermusik. Als (Bass-)Klarinettistin verschiedener Ensembles und als Solistin tritt sie regelmäßig im In- und Ausland auf. Als Lehrbeauftragte unterrichtet sie an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik/Düsseldorf; als Fachbereichsleiterin an der Bernd-Alois-Zimmermann- Musikschule/Erftstadt. Sie ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Klarinettengesellschaft, wird zu verschiedenen Symposien und Kursen eingeladen und schreibt für Fachzeitungen.


Hannah Weirich, Violine, Köln / geboren in Isny, Allgäu / Studium bei F. Agostini, HfM Trossingen, und I. Turban, HfM Stuttgart / 2004 künstlerisches Diplom und Aufbaustudium bei D. Zsigmondy und M. Wolf / Meisterkurse u. a. bei F. Gulli, Y. Neaman, I. Ozim / 1996 Kultur-Förderpreis der Stadt Lindenberg / 1997 1. Preis und Avantgardepreis beim IV. Jakob-Steiner-Violinwettbewerb / solistische Auftritte u. a. mit den Nürnberger Symphonikern, der Staatsphilharmonie Krakau, den Brunner Philharmonikern, der musikFabrik / seit 1992 Mitglied im Trio Fridegk: 1. Preis und Beethovenpreis beim Beethoven-Wettbewerb in Hradec/Tschechien im Jahr 2000; 2. Preis bei „Erst-Klassik“ 2003; im selben Jahr Kulturpreis der Stadt Friedrichshafen / Kammermusikkurse beim Amadeus Quartett, Beaux Arts Trio, La Salle Quartett, Guarneri Trio, Trio Jean Paul und Zusammenarbeit mit H. Beyerle / 2003 „artist in residence“ an der UC Davis, Kalifornien mit dem Trio Fridegk / Kammermusik u. a. mit M. Kagel, P. A. Glorvigen, I. Turban und I. Goritzki / seit 2005 Mitglied der musikFabrik/Köln; weltweite Konzerttätigkeit


Olga Witthauer erhielt den ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren in ihrer Geburtsstadt Aachen. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule für Musik Köln in der Klasse von Prof. Karin Merle und legte 2009 ihr künstlerisches Diplom mit Auszeichnung ab. Sie entdeckte frühzeitig ihr Interesse an historischen Tasteninstrumenten und beschäftigte sich seit Beginn ihres Studiums auch intensiv mit Hammerklavier, Cembalo und Clavichord.

Im Jahr 2007 führte sie ein Erasmus-Auslandsjahr an die Sibelius-Akademie Helsinki, wo sie im Anschluss ein Masterstudium mit dem Hauptfach Hammerklavier bei Tuija Hakkila absolvierte und 2012 mit Auszeichnung abschloss. Ergänzende Studienaufenthalte verbrachte sie 2010 an der McGill University in Montréal bei Tom Beghin sowie 2011 an der Cornell University in Ithaca, NY, bei Malcolm Bilson. Darüber hinaus besuchte sie zahlreiche Meisterkurse u. a. mit Richard Egarr, Torleif Torgersen, Gilead Mishory, Robert Levin und Bart van Oort.
Beim Internationalen Klavierwettbewerb J.S. Bach in Würzburg im Jahr 2007 erhielt Olga Witthauer den Jurypreis für die Interpretation einer Französischen Suite. Sie war außerdem Semifinalistin im Fortepiano-Wettbewerb des Musica Antiqua Festivals Brügge 2010 sowie bei der Westfield Fortepiano Competition in Ithaca 2011.

Sie erhielt Jahresstipendien des Lions Clubs Köln und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Weitere Stipendien wurden ihr von der McGill University, der Sibelius-Akademie, der Finnischen Kulturstiftung, der Wihuri Foundation und dem Arts Promotion Centre Finland gewährt. Die Finnische Kulturstiftung unterstützte sie beim Erwerb einer von Chris Maene gebauten Kopie eines Clementi-Fortepianos aus dem Jahre 1799.

Olga Witthauer verfügt über ein vielseitiges Repertoire von Frescobaldi über Bach, Werke der Wiener Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, stets auch unbekanntes Repertoire zu erkunden und Werke heutzutage in Vergessenheit geratener Komponisten wieder zu Gehör zu bringen. Als Beispiel sei ein Konzert im Rahmen des SibaFest-Festivals 2010 in Helsinki erwähnt, welches Musik aus Sankt Petersburg zur Zeit Katharinas der Großen präsentierte.

Darüber hinaus hat ihr Interesse an der Verbindung von Musik und anderen Kunstformen in den letzten Jahren zu verschiedenen Projekten mit Tänzern geführt, beispielsweise beim Tanssia tyrkyllä-Festival 2009 in Oulu in Nordfinnland. 2010 wurde Dancing Bach, ein einstündiges Tanzsolo der Tänzerin und Choreographin Dominika Willinek zu Bachs Englischen Suiten und Partiten, erstmalig im Exploratorium Berlin aufgeführt.

Neben Finnland und Deutschland ist Olga Witthauer als Solistin und Kammermusikpartnerin auch in den Niederlanden, in Dänemark und in Kanada aufgetreten. 2010 gab sie ihr Debüt in der Fringe-Konzertreihe des Festivals Oude Muziek Utrecht.

Zu ihren regelmäßigen Kammermusikpartnern gehören die Barockviolinistin Irma Niskanen und die Barockcellistin Guadalupe Lopez Íñiguez. Gemeinsam mit der Traversflötistin Helene Joy und der Barockcellistin Elina Mattila bildet sie zudem das Trio Walter, benannt nach dem Wiener Klavierbaumeister des 18. Jahrhunderts. Seit seiner Gründung im Jahr 2008 hat das Trio erfolgreich in Finnland und Dänemark konzertiert, unter anderem mit Werken von Haydn, Pleyel, Hummel und Jan Ladislav Dussek.

Olga Witthauer lebt in Helsinki und absolviert zurzeit ein künstlerisches Promotionsstudium an der Sibelius-Akademie, dessen Schwerpunkt auf den Klavier- und Kammermusikwerken Jan Ladislav Dusseks (1760-1812) liegt.


Kristin Wulfert (geb. 23. September 1984 in Speyer) studierte 2004 bis 2008 Horn im Hauptfach an der staatl. Hochschule für Musik in Köln. Danach nahm sie ein Aufbaustudium auf. Sie ist in zahlreichen Orchestern als gesuchte Aushilfe beschäftigt, u.a. in der "Jungen Deutschen Philharmonie", und unterrichtet im Fach Horn.


Die Sopranistin Evelyn Ziegler zeigte bereits vor ihrem Gesangstudium stimmliches Können in den Sopransoli von Mozarts Krönungsmesse und diversen Bachkantaten. Neben geistlichen Werken fand insbesondere das Kunstlied große Beachtung im langjährigen Unterricht von Gabriele Hegemann. Im Jahr 2011 erhielt sie ihren Bachelor of Music am ArtEZ Konservatorium in den Niederlanden, wo sie vor allem von Annette Kleine geprägt wurde. Sie wirkte in Opernproduktionen mit, u.a. als Spirit in Purcells "Dido&Aeneas" und sang zahlreiche Arien von Komponisten wie Strauss, Rossini, Mozart u. a. Als gefragte Konzertsängerin hat sie Faurés "Requiem", Saint-Saëns "Oratorio de Noël", Pergolesis "Stabat Mater" und Händels "Messiah" ebenso in ihrem Repertoire wie Bachs "Weihnachtsoratorium" und seine "Johannes Passion". Derzeit singt sie auf Projektbasis mit dem ChorWErkRuhr sowie dem renommierten Nederlands Kammerkoor.


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mit Instrumenten der Sammlung Dohr

aktualisiert Montag, 29. September 2014updated
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