Oliver Drechsel konzertiert in Haus Eller


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Interpret/inn/en der Konzerte in Haus Eller

wenn nicht anders angegeben, handelt es sich um Spieler/innen von Tasteninstrumenten

Viten


Herausragende Erfolge bei Internationalen Wettbewerben wie dem Mozartwettbewerb in Salzburg oder dem Concours Clara Haskil sowie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen wie der Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden 1995 trugen zu Sheila Arnolds ausgedehnter Konzerttätigkeit bei. So spielt sie außer in Europa regelmäßig in den USA, dem Nahen und Fernen Osten. Sie wird zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen und spielt mit namhaften Orchestern.

Geboren in Tiruchirapalli, Süd-Indien, wuchs Sheila Arnold in Deutschland auf. Ihre Lehrer waren Prof. Heidi Köhler und Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Musikalische Vorstellungen resultieren zudem aus ihrer Arbeit mit unterschiedlichen Pianisten wie Imogen Cooper, Elisabeth Leonskaja, Ferenc Rados oder Lev Naumow.

Ihre kammermusikalischen Begegnungen mit den Geigerinnen Latica Honda-Rosenberg, Isabelle Faust, den Klarinettisten Nina Janssen und Ralph Manno, dem Fagottisten Sergio Azzolini, dem Hornisten Wilhelm Bruns, dem Cellisten Guido Schiefen, dem Schauspieler Bernt Hahn oder dem Gitarristen Alexander-Sergei Ramirez sind ihr menschlich wie musikalisch bereichernde Inspiration.

Seit vielen Jahren befasst sich Sheila Arnold zusätzlich mit historischen Tasteninstrumenten, besonders mit Fortepianos von 1790 bis heute. So war sie in Kempen 2006 als „Artist in Residence“ in verschiedenen Besetzungen am Fortepiano sowie solistisch am modernen Konzertflügel zu hören. Ein besonderer Schwerpunkt ihres Repertoires liegt bei den Werken W. A. Mozarts.

Ihre CDs sind bei den Labels Ram, Master Arts Records und CAvi-Music erschienen. Auch ihre beiden neuesten Einspielungen für CAvi-Music mit Werken von Johannes Brahms und Robert Schumann, letzteres mit dem Schauspieler Bernt Hahn, erlangten begeisterte Rezensionen in der internationalen Fachpresse.

Wenn es ihre Zeit erlaubt, beteiligt sie sich am von Lars Vogt initiierten internationalen Projekt www.rhapsody-in-school.de, das weltbekannte Musiker in die Schulen führt. Mit großer Freude schafft es Sheila Arnold, auch Kinder für die klassische Musik zu begeistern. Ihr erfolgreiches Kinder-Musik-Theaterstück „Wolferl auf Reisen“, mit der Schauspielerin Anush Manukian als Mozarts Hund Pimperl und ihr selbst als „beste Freundin“ dieses Hundes an Cembalo und Hammerklavier, wendet sich explizit an Grundschulkinder. 2006 wurde sie zur Professorin an die Musikhochschule Köln berufen. Sie wird als Jurorin zu verschiedenen Wettbewerben eingeladen und gibt regelmäßig Meisterkurse.


Dian Baker, in Kalifornien geboren, war zusammen mit dem Cellisten Roger Drinkall mehr als elf Jahre “Artistic Ambassador for the United States“ mit mehr als 900 Konzerten in über 30 Ländern. Ihrem Spiel aus technischer Brillianz, Musikalität, Leidenschaft und Sensibilität verdankt sie ihre internationale Reputation, von Publikum und Kritikern begeistert gefeiert.

Dian Baker und Eckart Sellheim, seit 1998 verheiratet, haben sich ihre Erfahrungen aus vieljähriger künstlerischer Tätigkeit zu Nutzen gemacht und in das „perfekte“ Medium – das Klavierduo – eingebracht. Neben den häufiger gespielten, werden vor allem die weniger bekannten Werke des vierhändigen Repertoires erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.


Das Ensemble Les Barbares Baroques (Moers) musiziert in der Besetzung Barockvioline (Natascha Lenhartz), Barockvioloncello (Jacques Neureuter) und Cembalo (Alessio Nocita). Les Barbares Baroques erwecken Barockmusik auf historischen Instrumenten mit einem radikalen, "unerhörten" Ansatz zu neuem Leben. Ziel des Ensembles ist es, im Geiste des Musikers der Barockzeit zu musizieren. Deswegen nimmt sich das Ensemble bewusst ausgiebig Freiheit zu verzieren, zu improvisieren, umzuarrangieren, umzukomponieren und durch eigene Kreativität, Spontaneität und Gefühle neu zu interpretieren. Einer vermeintlich "historischen" Auffühungspraxis ziehen die drei Musiker kompromisslos vor, das Publikum durch spannende, kurzweilige Konzerte zu erreichen und der "Alten Musik" die kommunikative Kraft und den schöpferischen Geist zurück zu geben, den sie zu jener Zeit hatte.


Christian Bauschke, geboren 1954 in Nordhausen/Thüringen als Sohn eines Kirchenmusikers, studierte zunächst an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf bei Prof. Bernhard Roderburg und ab 1976 an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Gilbert Schuchter. 1981 absolvierte er mit dem Konzertdiplom in Klavier und ergänzte seine Ausbildung im Rahmen der „Wiener Meisterkurse“ bei dem russischen Pianisten Oleg Maisenberg.

Eine umfangreiche Konzerttätigkeit führte ihn schon während seiner Studienzeit nach Kanada und Skandinavien. Später war er mehrfach Solist in der Düsseldorfer Tonhalle u.a. mit dem Düsseldorfer Kammerorchester und der Philharmonia Hungarica. Er gab Klavierabende u.a. in München, Wien, Baden-Baden, Frankfurt. Konzertreisen unternahm er mit Kammermusik nach Südamerika und solistisch nach Südafrika. Er trat bei Festivals in Prag, Spanien und Polen auf und wirkt seit vielen Jahren ständig in verschiedenen Salzburger Konzertreihen mit. 2006 erhielt er anlässlich des solistischen Auftritts mit Orchester den Solistenpreis der „Internationalen Musiktage Gmunden“ in Oberösterreich.

Christian Bauschke widmet sich seit einigen Jahren auch dem Spiel auf historischen Instrumenten und gab Recitale auf Hammerflügel, so z.B. zur Eröffnung der großen Salzburger Mozart-Ausstellung im Mozart-Jahr 2006, beim Fest zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2008 und im Rahmen der vom ORF österreichweit veranstalteten „Langen Nacht der Museen 2008“. Für die Salzburger Festspieleröffnung 2009 liegt eine Einladung mit einem Joseph Haydn-Programm zum Hadyn-Jahr 2009 vor.

CD-Einspielungen und Rundfunkproduktionen u.a. beim ORF und SWF vervollständigen seine künstlerischen Aktivitäten. Seit 1982 leitet Christian Bauschke eine Klavierklasse am Salzburger Musikum und war zusätzlich von 1983 bis 1988 Lehrbeauftragter für Klavier am Mozarteum tätig.


Spätestens seit seinem Debüt in der Carnegie Hall New York im April 2008, zählt das Beethoven Duo, zwei Solisten, die sich zur Aufgabe gemacht haben eine kammermusikalische Einheit zu präsentieren, zu den Kammermusikensembles der Spitzenliga und wird von der Presse und vom Publikum als „Glamour-Paar der Klassik“ gefeiert! Wer einmal ein 1000-Volt-Konzert des Duos erlebt hat, ist überzeugt: „Das Beethoven Duo kreiert eine magische Atmosphäre“ (Zitat von Maestro Marcello Abbado, der das Duo für eines der besten hält, das er je gehört hat).

In der Tat geht es bei den aus der Ukraine und Russland stammenden Jungstars Alina Kabanova (Piano) und Fjodor Elesin (Violoncello), die seit 2006 als Beethoven Duo konzertieren, einzig um die Musik; und zwar mit solcher Hochspannung, dass es vom Podium her knistert! Das blinde musikalische und auch emotionale Verständnis der beiden Musik-Partner füreinander, bewirkt eine intensive und ganz selbstverständliche Verschmelzung von Cello und Klavier. Die besondere künstlerische Ausdruckskraft und die einzigartige Ausstrahlung der beiden jungen Musiker übertragen sich in jedem Konzert – schon bei den ersten erklingenden Tonen – „subito“ auf das Publikum, welches das besondere Konzerterlebnis fast immer mit „standing ovations“ dankt!


Eike Thomas Block, geb. 1986 in Bonn, Abitur 2005 in Bonn, 2005 bis 2008 Ausbildung zum Verlagskaufmann, u.a. im Verlag Dohr Köln; seit 2008 BWL-Studium an der FH Bonn-Rhein/Sieg, St. Augustin. Eike Block hat das Klavierspiel als Hobby.


Dorothee Broichhausen studierte zuerst an der Musikhochschule Köln, später dann in Zürich an der Hochschule der Künste in der Meisterklasse von  Prof. Homero Francesch. Sie besuchte Meisterkurse bei Stanislav Neuhaus, Bruno Leonardo Gelber und Vitaly Margulis.

Seit 1980 ist sie selbst als Dozentin an der Musikhochschule Köln tätig: Sie leitet dort eine eigene Klavierklasse und unterrichtet Methodik und Didaktik. Neben dem Unterrichten führt  ihre  Konzerttätigkeit sie von Südamerika bis nach China und Korea.  In all diesen Ländern ist sie zudem  gefragt als Dozentin verschiedenster Interpretationskurse und didaktischer Seminare .

Einen  Schwerpunkt ihrer pianistischen Arbeit bildet die Zusammenarbeit mit der argentinischen Pianistin Adriana Sanchez: Das  Klavierduo piano dos widmet sich neben dem gängigen Repertoire der zeitgenössischen Literatur für das vierhändige Genre und bringt regelmäßig eigens für sie komponierte  Werke zur Uraufführung.

Die große künstlerische Vielfalt von Dorothee Broichhausen spiegelt sich darüberhinaus in zahlreichen Radio- und Fernsehproduktionen u.a. für WDR, HR, SBRF; RADIO HILVERSUM, RADIO NACIONAL ARG wieder.


Pietro David Caramia, Violine, Bologna / geboren in Martina Franca/Italien / 1999 künstlerisches Diplom bei M° Anna D´Andria, Liceo Musicale Parreggiato „G. Paisiello“, Tarent / Kammermusikstudium beim Trio di Trieste, bei V. Globokar, bei der Europäischen Quartettakademie (u. a. bei N. Brainin, P. Farulli, H. Beyerle), bei der European Chamber Music Academy (u. a. bei a. Bylsma) / seit 1999 Konzerte mit Ensembles wie der musikFabrik/Köln, dem Ensemble Resonanz/Hamburg, dem Orchestra B. Maderna/Forlí, dem Orchestra Strumentale Cittá di Prato / seit 2001 Konzerte mit dem Quartetto Alkman in Italien (u. a. Liveübertragung des RAI), Österreich, der Schweiz, Slowenien und Amerika / Zusammenarbeit u. a. mit R. Muti, K.-H. Steffens, L. Quandt, B. Canino, C. M. Giulini / seit 2005 feste Stelle im Orchestra Teatro Comunale di Bologna / seit 2007 feste Aushilfe im Gürzenich-Orchester/Köln


Gegründet 2007, hat sich das Cuvilliés Trio München von Beginn an das Ziel gesetzt, Werke der Zeit ab 1750 auf historischen Instrumenten, der klassischen Flöte (Marjorie Pfister), dem Violoncello (Angelika Hörtler) und dem Hammerklavier (Varvara Manukyan), zu spielen.

Als eines der wenigen Ensembles dieser Formation, das sich auf die historische Aufführungspraxis der klassischen und romantischen Zeit spezialisiert, sehen es die drei jungen Musikerinnen als ihre Aufgabe, besondere Aufmerksamkeit der Suche nach Werken unentdeckter bzw. vergessener Komponisten zu widmen. Dazu gehört natürlich auch intensive Recherche in Bibliotheken.

Seit ihrem Debüt bei den Barocktagen München konzertierte das Trio in Städten wie Wien, Zürich, Amsterdam, Salzburg und Basel. Auch in Museen mit umfangreichen Hammerklaviersammlungen wie etwa im Deutschen Museum München, im Musikinstrumentenmuseum Kremsegg und bei den Schlossfestspielen Bad Krozingen waren die drei Musikerinnen schon zu Gast. Weiters waren sie ausgewählt, mehrere Konzerte im Festival Antiqva in Barcelona und Córdoba zu spielen und als Fabulous Fringe Ensemble beim Oude Muziek Festival Utrecht 2009 zu konzertieren. Ausserdem leitete das Ensemble einen Workshop für historische Aufführungspraxis bei den Oberbayerischen Kulturtagen 2009. Beim Wettbewerb IYAP (International Young Artists Presentation) 2009 wurde das Cuvilliés Trio mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Unzählige Anregungen erhielt das Trio von Christine Schornsheim, Stanley Hoogland, Pedro Memelsdorff, Bart van Oort, Michael Schmidt-Casdorff und Andreas Staier.

Die Klangwelt dieser Zeit möglichst authentisch auf historischen Instrumenten wieder aufleben zu lassen und dem Publikum näher zu bringen, ist dem Cuvilliés Trio ein besonderes Anliegen.


Charlotte Dentan wuchs in einer Musikerfamilie in Bern auf. Sie nahm bis zu ihrem Klavierstudium Unterricht bei Agathe Rytz-Jaggi am Konservatorium in Bern. Als sie mit 16 Jahren den Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb gewann, hatte sich ihr Wunsch, Musik zum Beruf zu machen, bereits gefestigt. Am Concours d'Exécution Musicale in Saint Imier gewann sie den ersten Preis.

Anfang 1997 wurde sie in die Berufsklasse von Tomasz Herbut an der Hochschule für Musik in Bern aufgenommen. Sie erlangte 2001 das Lehrdiplom mit der Höchstnote im Hauptfach und 2002 das Konzertdiplom mit Auszeichnung. Sie vervollständigte ihre Studien an der Musikhochschule Köln bei Frau Prof. Roswitha Gediga und schloss im Februar 2005 ab. Sie gewann Stipendien und Studienpreise der Stiftung Migros Kulturprozent, der Hans-Schaeuble-Stiftung, der Lukas-Emch-Stiftung, der Friedl-Wald-Stiftung sowie der Kiefer-Hablitzel-Stiftung.

Meisterkurse u.a. bei Malcolm Bilson, Homero Francesch, Paul Badura-Skoda und Lazar Berman ergänzten ihr musikalisches Wissen.

1998 gab Charlotte Dentan ihren ersten Klavierabend in Deutschland. Im selben Jahr machte sie mit einem Klaviertrio eine Tournée durch Mexiko und trat solistisch mit dem dortigen Sinfonieorchester auf. Im Jahr 2000 spielte sie in Thun Saint-Saëns' 2. Klavierkonzert, welches sie kurz darauf auch in Italien aufführte. Dies gab die Initialzündung für ihre Karriere.

In der Saison 2001/2002 trat sie unter anderem als Solistin mit dem Luzerner Sinfonieorchester im KKL Luzern und mit dem Berner Sinfonieorchester im Casino Bern auf. Letzteres Konzert wurde von Radio DRS 2 ausgestrahlt. Am Internationalen Wettbewerb in Rom gewann sie 2002 den zweiten Preis, ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Charlotte Dentan trat in verschiedenen namhaften Festivals auf z.B. im Rahmen des Internationalen Musikfestivals "Young Artists in Concert" in Davos und an den Interlakner Festwochen "Podium junger Künstler". Nach Beendigung ihres Studiums an der Musikhochschule Köln machte sie eine Kammermusiktournée in Griechenland und setzte danach ihr Studium am Conservatoire Royal de Bruxelles bei Prof. Alexandar Madzar fort.

In diesem Jahr wird Charlotte Dentan mit diversen Klavierkonzerten mit Orchester sowie Rezitals in der Schweiz und in Deutschland auftreten.

Julia Diedrich ist in Saratov, Russland geboren und aufwachsen. Sie begann ihr Klavierstudium im Alter von fünfzehn Jahren am Staatlichen Musik-Kolleg in Wolgograd (Abschluss mit Auszeichnung). Anschließend studierte sie von 1995 bis 2000 am Staatlichen Konservatorium in Saratov, wo sie ebenfalls mit Auszeichnung abschloss. Neben ihrer solistischen Unterweisung erhielt sie auch eine pädagogische Ausbildung (1993 bis 1995).

Während ihres Studiums nahm sie an verschiedenen Wettbewerben in Russland und Europa teil, wobei sie mehrfach unter den FinalistInnen war. Von 1996 bis 1998 war sie Studienleiterin in einem Kindertheater und in einem Kindergarten für begabte Kinder sowie 1996 bis 2000 Studienleiterin und Korrepitorin im Staatlichen Theater für Kinder und Jugendliche in Saratov.

Nach ihrer Heirat in Deutschland und der Geburt ihrer Zwillingstöchter ließ sie sich zur Musikgartenleiterin ausbilden, deren Kurse für musikalische Früherziehung (Musikgarten) sie seitdem leitet. Auch besucht sie Kurse für Deutsche Literatur an der Volkshochschule Köln.

Seit 2006 arbeitet sie als selbständige Musikpädagogin und Klavierpädagogin. Des weiteren hat sie seit 2008 die Projektleitung in der Reihe „Kultur und Schule“ an der Michael-Ende-Schule in Elsdorf-Berrendorf inne. Weitere Projekte dieser Art werden in 2010 folgen.

Neben Ihrer pädagogischen Arbeit gibt Julia Diedrich Klavierkonzerte. Sie begleitet InstrumentalistInnen und SängerInnen bei Konzerten und kümmert sich liebevoll um ihre achtjährigen Zwillinge.


Emily Dilewski wohnt in Elsdorf/Rheinland und ist Gesangsschülerin von Prof. Ziethen (Frechen-Königsdorf). Beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" 2009 wurde sie für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.


Prof. Eva Dörnenburg, in Stuttgart geboren, studierte in der Meisterklasse von Tibor Varga an der Musikhochschule Detmold und in Den Haag bei Rostislav Dubinsky. Während ihres Studiums gründete sie das „Detmolder Trio“, ein Klaviertrio, mit welchem sie nach der Aufnahme in die „Bundesauswahl der Konzerte Junger Künstler“ über zehn Jahre im In- und Ausland konzertierte und zahlreiche Komponisten zu Werken für diese Besetzung anregte. Sie war ebenfalls in der Kategorie Violine-Klavier-Duo Teilnehmerin dieser durch den Deutschen Musikrat geförderten „Bundesauswahl“

Als Solistin konzertierte sie u. a. mit den Nürnberger Sinfonikern, der Badischen Staatskapelle, der Nordwestdeutschen Philharmonie und der Südwestdeutschen Philharmonie. Sie ist Mitglied des „Rheinischen Bach-Collegiums“, eines Ensembles, das sich auf die Gegenüberstellung von Alter und Neuer Musik spezialisiert hat, und ebenfalls Mitglied des „Lombardini-Trios“ in der Besetzung Violine, Viola, Violoncello. Seit 1980 leitet Prof. Eva Dörnenburg eine Violinklasse an der Hochschule für Musik Köln, Standort Aachen.


Christoph Dohr, 1964 in Krefeld geboren, erhielt umfassenden Unterricht in Orgel und Musiktheorie durch KMD Reinhold Birk und studierte nach dem altsprachlich-humanistischen Abitur (Krefeld 1983) von 1983 bis 1989 Musikwissenschaft, Mittlere und Neue Geschichte sowie Ethnologie an der Universität Köln. Abschluss als Magister Artium. 1989 Stipendiat der Fritz-Thyssen-Stiftung. 1989 bis 1991 Tätigkeit im Historischen Archiv der Stadt Köln (Bestand Jacques Offenbach).

seit 1985 Tätigkeit als Musikrezensent (Rheinische Post, Westdeutsche Zeitung, Kölner Stadtanzeiger u.a., ca. 1.900 Artikel); 1990 Begründung des Verlages Dohr Köln (Noten, Fachbücher, Zeitschriften, seit 1998 auch Tonträger). 1991 bis 1999 Chefredakteur und Verleger der kath. Verbandszeitschrift „Im Dienst der Kirche“; seit 1991 Chefredakteur und Verleger des Rheinischen Musikmagazins „fermate“. Schwerpunkte: Alte Musik (WDR Köln, Musica Antiqua Köln/Reinhard Goebel, La Stagione Frankfurt u.a.), Neue Musik, Wiederentdeckungen des 19. Jahrhunderts. Buch-, Aufsatz-, Lexikonartikelveröffentlichungen. Aufbau einer Sammlung historischer Tasteninstrumente. Organisator von Musikfesten und Konzertreihen. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter Sonderpreis des Deutschen Musikeditionspreises 2004 für außergewöhnliche verlegerische Leistungen.

18 Jahre lang, 1980 bis 1997 und studien- und berufsbegleitend, Tätigkeit als Kirchenmusiker im Nebenamt (Organist, Kinder-, Jugend-, Kirchenchor-, Kammerorchesterleiter in Krefeld und Köln); seit 1998 Spieler historischer Tasteninstrumente; Schwerpunkt Benefizkonzerte, z.B. 2004 bis 2007 Aktion "Rettet St. Anna" [Tetenbüll/Eiderstedt]: fünf Konzerte auf Spinett, Clavichord, Tafelklavier, Hammerflügel, Orgel; zudem Pflege der Hausmusik und des Pianoduospiels.


" Oliver Drechsel versteht die Kunst, auf dem Klavier etwas zu erzählen.“ (Isolde Braun, NMZ 3/2004)

Für einen Pianisten seines Jahrgangs hat Oliver Drechsel trotz kriselnden Marktes eine erstaunliche Anzahl an CDs veröffentlicht, die neben dem großen Anklang in der Fachpresse auch mit Preisen ausgezeichnet wurden (FonoForum Stern des Monats 6/2003, Deutscher Musikeditionspreis „Best Edition“ 2004). Die Bandbreite seiner Einspielungen, die größtenteils Welterstaufnahmen sind, reicht dabei von klassischer und romantischer Klaviermusik bis hin zum 1918 geborenen Komponisten Jürg Baur, mit dessen Gesamtwerk für Klavier Oliver Drechsel 1998 sein CD-Debut gab.

Oliver Drechsel studierte nach anfänglichem Unterricht bei seiner Mutter und frühen Wettbewerbserfolgen an der Hochschule für Musik Köln bei Roswitha Gediga-Glombitza und Pavel Gililov. Meisterkurse, unter anderem bei Peter Feuchtwanger, Karl-Heinz Kämmerling und dem Alban-Berg-Quartett, ergänzten diese Ausbildung, die er 1998 mit dem Konzertexamen (über das der zuständige Dekan Klaus Oldemeyer schrieb: „Das Konzertexamen des Pianisten Oliver Drechsel hat sich mir unauslöschlich eingeprägt: gehörte es doch nach meiner Einschätzung zu den künstlerisch eigenständigsten, niveauvollsten und überzeugendsten Veranstaltungen dieser Art an unserer Hochschule überhaupt“) abschloss. Im gleichen Jahr erhielt den Förderpreis des Rheinischen Kulturpreises.

Oliver Drechsel widmet sich seit einigen Jahren der Wiedergabe von Klaviermusik des 18. und 19. Jahrhunderts auf historischen Originalinstrumenten. So entsteht zur Zeit die siebenteilige Gesamtaufnahmen des Klavierwerks von Friedrich Kiel auf einem ober-schlägigen Hammerflügel von Theodor Stöcker, wie ihn Kiel selbst besaß. Ein weiteres herausragendes Projekt ist die Wiederbelebung des Klavierwerks von Johann Wilhelm Wilms, das Oliver Drechsel im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für rheinische Musikgeschichte als wissenschaftliche Notenedition im Rahmen der renommierten Reihe „Denkmäler rheinischer Musik“ herausgibt und auf einem Instrument dieser Zeit, einem Hammerflügel von Christian Erdmann Rancke (Riga, ca. 1825) der Sammlung Dohr (Köln) auf CD bereits teilweise eingespielt hat.

Neben zahlreichen solistischen Auftritten im In- und Ausland (unter anderem in der Elite-Reihe „Best of NRW“), Rundfunk-Mitschnitten (Westdeutscher Rundfunk, Radio Suisse Romande) und CD-Produktionen sowie Jury- und Kompositions-Tätigkeit liegt ein weiterer Schwerpunkt seines pianistischen Schaffens auf dem Bereich der Kammermusik, in dem er u. a. regelmäßig mit der Solocellistin der Weimarer Staatskapelle Dagmar Spengler konzertiert.

Oliver Drechsel unterrichtet Klavier an der Hochschule für Musik Köln, hält Seminare wie „Klaviermusik aus vier Jahrhunderten“ in der Karl-Rahner-Akademie Köln („So sind seine Seminare eine ´Schule des Hörens´ im allerbesten Sinne“, Rainer Nellessen – Karl-Rahner-Akademie) und ist künstlerischer Leiter der Klavierreihen des C. Bechstein-Centrums Köln.


Frank Drensler wirkt seit 1993 als Pfarrer in der evangelischen Kirchengemeinde Kerpen-Sindorf.


Das Duo Johannes Platz (Violine/Viola) und Verena Louis (Klavier) fand sich zusammen im Rahmen der Académie Franz Schubert 2004 in Thury/Burgund. Die beiden Musiker, die sich schon aus der gemeinsamen Studienzeit in Köln kannten, konzertieren nun regelmäßig im Duo und in einem Klavierquintett.

Das Bestreben, Musik immer wieder neu entstehen zu lassen, Stimmungen und Ausdrucksvielfalt eines Werkes bei jedem Spiel aufs Neue zu erforschen, auszuloten und den Hörern nahe zu bringen, kennzeichnen dieses Violine-Klavier Duo besonders. Das reiche und anspruchsvolle Repertoire des 18. und 19. Jahrhunderts für diese Besetzung ermöglicht die Gestaltung vielfältiger Konzertprogramme.

So wird das Musizieren der beiden Künstler mit reicher Erfahrung an historischer Aufführungspraxis und einer Moderation, die die einzelnen Stücke vorstellt und erläutert, zu einem spannenden und unterhaltsamen Erlebnis.


Fjodor Elesin, 1983 in St. Petersburg geboren, erhielt mit 5 Jahren seinen ersten Cellounterricht. Nach der Teilnahme an der ersten Masterclass bei Maestro Mstislav Rostropovich im Jahr 1989 entschied er sich der Sechsjährige, den Werdegang eines Berufsmusikers einzuschlagen.

Bereits während seiner Schulzeit von 1989 bis 1998 gab Fjodor Elesin erste öffentliche Konzerte, u. a. spielte er 1996 im Auftrag des Russischen Fernsehen („Erster Kanal“) das Schostakowitsch-Cellokonzert Nr. 1 mit dem Staatlichen Petersburger Symphonie-Orchester. Als Student der Hochschule für Musik und Theater Hamburg hatte er das Glück, bis zu seinem Diplom 2006 bei dem wunderbaren Musiker, Cellisten und Lehrer - Prof. Wolfgang Mehlhorn zu studieren.

In dieser Zeit errang Fjodor Elesin zahlreiche Siege bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Neben sechs ersten Preisen und vielen weiteren Auszeichnungen waren jedoch ganz entscheidend die Verleihung eines Gand-Cellos der Deutschen Stiftung "Musikleben" und der letzte Grand Prize der IBLA-Foundation in Italien. Im Jahr 2006, unter der künstlerischen Leitung von Maestro Marcello Abbado, entstand mit der Pianistin Alina Kabanova, das Beethoven Duo, das spätestens seit seinem Debüt in der Carnegie Hall New York im April 2008, zu den Kammermusikensembles der Spitzenliga zählt.


Eun-ah Hahn wurde in Busan (Korea) geboren; ihr Vater ist Dirigent und ihre Mutter ist Pianistin, bei der sie mit fünf Jahren Klavierunterricht bekam. 1981 gewann Hahn den ersten Preis im Musikwettbewerb der Tageszeitung Seoul. Fünf Jahre später trat sie mit dem Städtischen Sinfonieorchester Busan auf. Eun-ah Hahn studierte an der National Universität bei Prof. Hye-ryung Kwon und bildete sich im Klavierspiel fort an der Musikhochschule Aachen bei Dorothee Broichhausen; anschließend ging sie an das Konservatorium nach Rotterdam zu Prof. Grajewska und absolvierte nach drei Jahren ihr Examen als Konzertpianistin. Eun-ah Hahn trat in zahlreichen Solo- und Kammermusikkonzerten in Deutschland, den Niederlanden und in Korea auf; sie konzertierte u.a. mit dem Städtischen Sinfonieorchester Busan, dem Symphonieorchester Savaria (Ungarn), dem Italienischen Kammer-orchester und dem Janacek-Streichquartett. Heute lehrt sie als Dozentin für das Fach Klavier an den Universität Dong-eui, Inje und Kyoungseong.


Der Geiger Johannes Heidt, geboren 1965, studierte bei Wolfgang Hock in Karlsruhe und bei Berta Volmer in Köln. Bereits früh war er Mitglied diverser Kammermusikensembles, mit denen er im In- und Ausland auftrat. Seine Studien vervollkommnte er bei Prof. Jacek Klimkiewicz, an der Folkwand Hochschule. Er ist erster Preisträger des Wettbewerbs der Köhler-Ostbahr Stiftung und besuchte Meisterkurse bei Hansheinz Schneeberger und Wolfgang Marschner. Ab 1996 war er im Sinfonieorchester Wuppertal engagiert, bevor er 1998 zu den Duisburger Philharmonikern wechselte. Seit dieser Zeit ist er ebenfalls Miglied des Draganov-Quartetts, mit dem er einer intensiven Konzerttätigkeit nachgeht.


Susanne Heidt (Alt) erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei Erhard Egidi in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover. Später studierte sie bei Irmgard Gums, Evelyn Dalberg und Gwendolin Killebrew. 2007 nahm sie an der Memphis Opera & Song Academy teil. Besonders verbinden fühlt sie sich der Musik der Renaissance und des Barock.


Rolf Hennig-Scheifes (Duisburg) erhielt bereits in jungen Jahren privaten Musikunterricht an der Musikschule Krefeld. Zu seinen Lehrern im Hauptfach Klavier zählten Yoko Fujimoto, Ferdinand Bruckmann und Wilfried Maria Danner. Nach dem Abitur studierte er in Duisburg und Dortmund Musik, Germanistik und Geographie für das Lehramt. Zu seinen Hochschullehrern im Fach Klavier zählten Peter Novitzki und Elisabeth Wittmann. Seine Studien in Musiktheorie, Musikgeschichte und Komposition wurden durch Brunnhilde Sonntag, Martin Geck und Willi Gundlach vervollständigt. Über neun Jahre war er Organist an der Markus-Kirche in Krefeld, seit 1998 ist er im Schuldienst und unterrichtet derzeit die Fächer Deutsch und Musik an einem Duisburger Gymnasium. Verschiedene Konzertprojekte führten ihn bislang durch ganz Deutschland, nach Belgien, Israel, Palästina und Italien. Seit 2009 betreut er die Kirchenmusik in der Pauluskirche in Krefeld. Für die Krefelder Hospiz-Stiftung und die Christiane-Herzog-Stiftung nahm er jeweils eine CD auf.


Philipp Hoferichter wurde in Essen geboren und studierte zunächst Jura, bevor er im Jahre 2001 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Köln in der Klasse von Prof. Arthur Janzen begann, welches er 2007 mit dem Diplom abschloss. Er belegte Meisterkurse u. a. bei Peter Schreier, Michael Hampe, Alberto Rinaldi und Ingeborg Danz und ist seit 2007 Schüler von KS Irmgard Boas. Bereits während des Studiums konnte er sich in diversen Produktionen (u. a. in Köln, Wuppertal, Solingen, Nürnberg, Fürth und Montepulciano) verschiedene Partien erarbeiten. So war er u. a. bereits als Conte Almaviva ("Il barbiere di Siviglia" von Paisiello), Gafforio ("Il Re Theodoro in Venezia" von Paisiello/Henze), 1. Priester und Geharnischter ("Die Zauberflöte"), Basilio ("Die Hochzeit des Figaro"), Brighella ("Ariadne auf Naxos"), 4. Jude ("Salome"), Bursche ("Der Heidenkönig" von S. Wagner), Geck ("Der Kobold" von S. Wagner), Gustl ("Das Land des Lächelns"), Robert ("Hin und zurück" von Hindemith), Er ("Die Witwe von Ephesus" aus K. A. Hartmanns "Wachsfigurenkabinett"), sowie als Scapin ("Scherz, List und Rache" von Max Bruch) zu erleben. Darüber hinaus sang er die "Brettl-Lieder" von Arnold Schönberg und war als Evangelist und Arientenor in Bachs Johannes- und Matthäus-Passion u. a. in Essen, Rom und Paris und wirkte bei mehreren CD-, DVD- und Rundfunkproduktionen mit. In der Spielzeit 2008/09 ist Hoferichter n Chemnitz engagiert; hier singt er u.a. den Tamino in "Die Zauberflöte".


Angelika Hörtler stammt aus Österreich. Sie studierte am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg Violoncello und Instrumentalpädagogik.

Nach Abschluss dieser Studien führte sie ihr Interesse für die historische Aufführungspraxis zuerst an die Hochschule für Theater und Musik München, wo sie bei Kristin von der Goltz im Aufbaustudium Barockvioloncello studierte, und anschließend an das Koninklijk Conservatorium Den Haag zu Jaap ter Linden.

Angelika Hörtler erweiterte ihre Studien u. a. durch Unterricht bei Lidewij Scheifers, Viola de Hoog, Rubén Dubrovky, Barbara Kernig, dem Freiburger Barockorchester und dem Venice Baroque Orchestra. Ihre musikalische Tätigkeit mit dem modernen und dem Barockvioloncello brachte sie auf zahlreiche Konzertreisen quer durch Europa und auch nach Asien. Sie konzertierte bei verschiedenen internationalen Festivals z. B. bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und den Donaufestwochen Strudengau (unter der Leitung von Michi Gaigg) und Ensembles wie dem Göttinger Barockorchester, der Neuen Potsdamer Hofkapelle und dem Ensemble 1800. Außerdem ergänzt sie ihre musikalischen Studien durch das Studium der Sprachwissenschaft, in dessen Rahmen sie sich besonders mit dem Verhältnis von Musik und Sprache auseinandersetzt. In Haus Eller konzertiert sie als Mitglied des Cuvilliés-Trios München.


Helmut Jäger ist Musiklehrer am Erft-Gymnasium in Bergheim.


Alina Kabanova, 1982 im ukrainischen Sewastopol geboren, begann ihre musikalische Ausbildung bei Natalia Pereferkovitsch. Ihr erstes öffentliches Konzert gab sie im Alter von sechs Jahren. Mit neun Jahren erhielt sie bereits Preise und Auszeichnungen, war mehrfach Solistin mit Beethovens fünftem Klavierkonzert und erhielt den Sonderpreis für junge Künstler des Moskauer Konservatoriums.

Es folgten zahlreiche internationale Preise: u. a. Klavierwettbewerb in Senigallia (1995, Italien), Wladimir-Krainjew-Wettbewerb (1996, Charkow), Londoner Klavierwettbewerb (1998), Internationaler Poulenc-Wettbewerb (1999, Deutschland). Renommierte Orchester wie die Krimer Staatsphilharmonie, Orchestre Symphonique de Lyon und die Kölner Sinfonietta verpflichteten sie als Solistin. Seit 1995 spielt sie regelmäßig Tourneen in Russland, USA und Europa, allein in Deutschland gab sie seit 1999 mehr als 1.000 Konzerte.

2001 gewann sie den Förderpreis Musik der „Gesellschaft zur Förderung Westfalischer Kulturarbeit“ und wurde 2004 Stipendiatin der Rubinstein-Akademie Düsseldorf. Alina Kabanova studierte u. a. an der Musikhochschule Münster und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie ihr Studium 2005 abschloss.

Es folgten verschiedene CD-Einspielungen bei oehms classic und beim Dohr-Verlag. Zusammen mit dem Cellisten Fjodor Elesin gründete sie 2006 unter der künstlerischen Leitung von Maestro Marcello Abbado das Beethoven Duo, das 2008 sein Debüt in der Carnegie Hall New York gab und seitdem zu den Kammermusikensembles der Spitzenliga zählt.


Barbara Klinkhammer (Wesseling) studierte an der Universität zu Köln Musik und an der Musikhochschule Aachen Cembalo (Reifeprüfung, Konzertexamen). Weiterbildung in Ferienkursen und privaten Studien bei Johann Sonnleitner, Zürich. Zurzeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit dem Clavierwerk Johann Sebastian Bachs. CD-Einspielungen: Goldberg-Variationen (2000), Wohltemperiertes Klavier Teil 1 (2003) und Teil 2 (2006/07).


Der deutsch-französische Pianist Heribert Koch erhielt seine Ausbildung zunächst an den Musikhochschulen Köln und Karlsruhe und besuchte darüber hinaus Meisterkurse u. a. bei Tatjana Nikolajewa und Mieczyslaw Horszowski. Besonders prägend wurde schließlich die Begegnung mit Peter Feuchtwanger, bei dem er in London seine Studien fortsetzte und dem er in der Folge wiederholt bei seinen Meisterkursen assistierte.

Als Pianist setzt er sich neben der Pflege des Standardrepertoires immer wieder für seltener gespielte Werke ein, die er oftmals in Form moderierter Konzertprogramme präsentiert. Mit seinen Lecture Recitals gastiert er nicht nur im Rahmen renommierter Konzertreihen sondern ist regelmäßiger Gast internationaler Fachkongresse, unter anderem der EPTA (European Piano Teachers Association).

Im Rahmen seines Einsatzes für vernachlässigte Werke und Komponisten betätigt er sich auch als Herausgeber. So legte er im Mozart-Jahr 2006 eine Neuausgabe von Carl Reineckes Schrift Zur Wiederbelebung der Mozart'schen Clavier-Concerte vor und machte damit eine der aufschlussreichsten Quellen zur Mozart-Interpretation im 19. Jahrhundert wieder zugänglich (Reinecke Musikverlag Leipzig). Weitere Reinecke-Neuausgaben folgten.

Besondere Beachtung fand in der Fachwelt die Wiederentdeckung des verschollen geglaubten Frühwerks Souvenirs d'Aix-la-Chapelle von César Franck, das Koch 2006 im Rahmenprogramm der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen (Aix-la-Chapelle) erstmals seit Lebzeiten des Komponisten zur Aufführung brachte. 2007 folgte eine ausführlich kommentierte Neuausgabe (Verlag Dohr Köln) und 2008 ein vielbeachtetes Lecture Recital zur Eröffnung des Internationalen César-Franck-Festivals in der Essener Philharmonie. Weitere Franck-Erstveröffentlichungen in der Edition Dohr sind in Vorbereitung.

Heribert Koch ist Mitglied des Präsidiums der EPTA Deutschland (European Piano Teachers Association), Juror internationaler Wettbewerbe, gibt Meisterkurse und hält Vorträge zu klavierpädagogischen Themen.


Als einer der vielseitigsten Tasteninstrumentalisten seiner Generation widmet sich der Düsseldorfer Pianist Tobias Koch gleichermaßen dem historisch-informierten Klavierspiel wie musikwissenschaftlichen Studien – immer mit dem Ziel, unorthodox und lebendig jede Art von Musik auf dem am besten dafür geeigneten Tasteninstrument aufzuführen, sei es Clavichord, Cembalo, Fortepiano, Orgel, der romantische oder moderne Konzertflügel. Damit gehört er zu einer neuen Generation von Musikern, die mit Entdeckungsfreude wie unvoreingenommener Vielseitigkeit dem Wesen des Klanges nachspüren will. Sein Repertoire umfasst mit gleicher Selbstverständlichkeit Werke von Orlando Gibbons und Karlheinz Stockhausen. Ausgebildet in den Meisterklassen der Musikhochschulen Düsseldorf, Graz, Wien und Brüssel ist er als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, beim Verbier Festival, Rheingau Musikfestival, Schumannfest Düsseldorf, Schleswig-Holstein-Festival oder bei den Mendelssohn-Tagen im Leipziger Gewandhaus vertreten. Zu seinen Kammermusik-Partnern gehören Joshua Bell (Violine), Steven Isserlis (Cello), Andreas Staier (Klavier) und Markus Schäfer (Tenor). Er arbeitet als offizieller Pianist und Koordinator für den Concours Reine Elisabeth Bruxelles und die Verbier Festival Academy.

Wertvolle künstlerische Impulse erhielt er durch die Pianisten David Levine, Roberto Szidon, Jos van Immerseel, Andreas Staier und Malcolm Bilson. Koch ist Förderpreisträger Musik der Landeshauptstadt Düsseldorf und Stipendiat von DAAD und Konrad-Adenauer-Stiftung. Lehrtätigkeit an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und der Internationalen Sommerakademie Montepulciano, mehr als 80 Rundfunkproduktionen, Publikationen zu Aufführungspraxis, Rhetorik und Musikästhetik sowie mehrere CD-Aufnahmen runden seine musikalische Tätigkeit ab. Unter anderem liegen bei GENUIN folgende CD-Produktionen auf ursprünglichen Instrumenten vor: sämtliche Klavierwerke von Norbert Burgmüller, Werke von Mendelssohn und Mozart, Robert Schumanns späte Düsseldorfer Klavierwerke sowie - vom gleichen Komponisten – die erste Gesamtaufnahme der Musik für Violine und Pianoforte auf ursprünglichen Instrumenten.

Mit besonderer Affinität zu enzyklopädischen Projekten führt Tobias Koch sämtliche Klavierwerke von Mozart, Haydn, Schubert, Schumann, Janacek und Schönberg zyklisch auf. Er gilt zudem als einer der profiliertesten Schumann-Interpreten, insbesondere auf dem Gebiet der romantischen Aufführungspraxis.

Im Verlag Dohr wirkt Tobias Koch in beratender Funktion an der im Frühjahr 2010 vollendeten Ausgabe sämtlicher Werke Norbert Burgmüllers mit und zeichnet als Mit-Herausgeber verantwortlich für die Aufsatzsammlung „Nota Bene Norbert Burgmüller“.


Der deutsche Pianist Michael Krücker studierte Klavier an den Musikhochschulen von Rotterdam und Düsseldorf. Er besuchte Meisterklassen bei den Pianisten Bruno Canino (Kammermusik), Paul Badura-Skoda, György Sandor, Tamas Vasary, Daniel Wayenberg und Homero Francesch.

Als Gewinner und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe in den Vereinigten Staaten, Frankreich und Italien und mit Unterstützung einflussreicher Stiftungen führte ihn seine Konzerttätigkeit im Laufe der Jahre durch nahezu ganz Europa, nach Asien, Australien, Südamerika und die Vereinigten Staaten.

Er wurde dabei auch zu bedeutenden Festivals wie z. B. Schleswig-Holstein Musikfestival, Heidelberger Frühling, Julius Röntgen Festival Den Haag (Niederlande), Festival de la Roque d'Anthéron (Frankreich), Pomeriggi Musicali (Italien), Concertenfestival Knokke-Heist (Belgien) u. a. eingeladen. Seine Konzerte und Aufnahmen als Solist, als Kammermusiker mit dem Kölner Rundfunkchor, dem Chorus Musicus Köln, der Rheinischen Kantorei, mit bekannten Sängern wie Christiane Oelze, Barbara Schlick und Klaus Mertens sowie die Zusammenarbeit mit renommierten Orchestern wie dem Gürzenich-Orchester/Kölner Philharmoniker, dem Kölner Rundfunkorchester und den Bamberger Symphonikern fanden sowohl beim Publikum als auch der Presse eine begeisterte Aufnahme. Erfolgreich war auch die intensive Zusammenarbeit mit Sprechern, Schauspielern und Autoren wie Konrad Beikircher, Rolf Sudbrack, Christoph Bantzer, Will Quadflieg, Jörn Pfennig.

Michael Krücker ist Juror in nationalen und internationalen Musikwettbewerben, gibt Kurse im In- und Ausland und hält Vorträge.

Darüber hinaus wirkt Michael Krücker häufig bei Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen mit und hat zahlreiche CDs eingespielt (Koch Schwann, BMG, Berlin Classics, NCA und NM Classics). Er hat sich dabei vor allem darauf konzentriert, in Vergessenheit geratenes Repertoire aus der klassisch-romantischen Ära einem breiteren Publikum wieder zugänglich zu machen. Sein besonderes Interesse gilt hierbei historischen Tasteninstrumenten.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist das Herausgeben von Klavierwerken. Für den Friedrich Hofmeister Musikverlag (Leipzig) ediert er eine Reihe solcher Musikwerke. Seine Klavierkomposition "Memories" ist im gleichen Verlag herausgegeben worden.


Jessica Kuhn, Violoncello, München / geboren in Düsseldorf / Studium an den Musikhochschulen in Hamburg, New Jersey/USA und Stuttgart, u. a. bei W. Mehlhorn, Z. Nelsova, E. Issakadze / 2001 künstlerisches Diplom bei N. Gutman / Kammermusik- und Violoncellokurse bei F. Helmerson, D. Shafran, beim La Salle Quartett, Amadeus Quartett, Guarneri Quartett / solistische Auftritte u. a. mit der Philharmonia Hungarica und dem Kammerorchester des Orchestra Sinfonica di Napoli / Konzerttätigkeit in Europa, Israel, den USA, Argentinien / Konzerte mit Ensembles wie dem Bayerischen Kammerorchester, dem Ensemble Plus/Bregenz, der musikFabrik/Köln, dem Ensemble Resonanz/Hamburg / seit 1999 ebenfalls Beschäftigung mit der Musik des Tango: 2001 Gründung des Streichquintetts „Tango Infinito“, 2001–2005 Gründung und Leitung des ersten Tango-Interpretationskurses in München / CD-Einspielungen: 2004 Konzerttangos mit „Tango Infinito“ (ANTES) / 2005 Trilogia von G. Scelsi und Ask Havasi von F. Ali-Zadeh für Violoncello solo (TOROFON) / 1997–2004 Förderung durch die Stiftung „Kunst und Kultur“, Sparkasse Bielefeld


Timon Landen, geboren am 19. Juni 1993; erster Klavierunterricht mit fast elf Jahren im Mai 2004, zunächst in Elsdorf bei Franz Danino; seit August 2008 privater Unterricht bei Josef Anton Scherrer, Professor an der Hochschule für Musik Köln, Standort Wuppertal. Besuch von zwei Meisterkursen in Moers und Worms unter der Leitung der Professoren Scherrer und Manfred Aust mit öffentlichen Auftritten. Besucht die Oberstufe des Silverberg-Gymnasiums Bedburg/Erft [Stand: 09/09].


Natascha Lenhartz ist Mitglied im Ensemble Les Barbares Baroques (Moers). Sie studierte Violine an der Folkwang-Hochschule bei Prof. J. Klimkiewicz und beendete 1996 ihr Studium mit dem Examen der künstlerischen Ausbildung. Nach ihrer Weiterbildung u.a. beim Alban Berg Quartett, Lucy van Dael, Anton Steck und H. Schmitt und einer Zeit als Orchestermusikerin (Duisburger Philharmoniker) ist sie heute als Geigerin und Instrumentalpädagogin mit Schwerpunkt Barockmusik. Konzertreisen, CD- und Rundfunkaufnahmen unternimmt sie mit verschiedenen Ensembles, u.a. Concerto Köln, J. C. Bach Akademie, Das Kleine Konzert.


Die Pianistin Verena Louis nimmt in der Welt der Klavierpartner inzwischen einen festen Platz ein, wobei sie bei den Streichern und im Liedfach gleichermaßen zuhause ist. Geboren in Paris, wuchs sie in Frankreich, Deutschland und Portugal auf. Ihre pianistische und kammermusikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikhochschule Köln bei Roswitha Gediga, Michael Endres, dem legendären Amadeus Quartett und dem nicht weniger berühmten Alban-Berg-Quartett. Entscheidende künstlerische Impulse gaben ihr darüber hinaus die Pianisten und Kammermusiker Iustin Oprean (Bonn) und Gérard Wyss (Basel).

Nachdem sie selbst mehrfach auf Wettbewerben ausgezeichnet wurde, wird sie inzwischen für nationale und internationale Wettbewerbe gerne als Begleiterin engagiert, so beim Deutschen Musikwettbewerb, beim Internationalen Violinwettbewerb Köln, beim Internationalen Wettbewerb für Streichinstrumente „Júlio Cardona“ in Portugal sowie beim Concours International de Genève.

Seit über zehn Jahren ist Verena Louis die ständige Begleiterin der Klasse von Adelina Oprean an der Musikhochschule Basel. Seit 2006 ist sie zudem Dozentin für Korrepetition an der Wiesbadener Musikakademie. Doch parallel zum Musizieren mit ständig wechselnden Künstlern liegt ihr die intensive Zusammenarbeit in festen Duoformationen (u.a. mit Johannes Platz) sehr am Herzen.

Neben Konzertreisen als Kammermusikerin nach Italien, Frankreich, Portugal, Slowenien, in die Schweiz und in die Ukraine, führten sie Auftritte zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und zum Rheingau Musik Festival. Eine CD mit Liedern von Schubert sowie eine Reihe von Rundfunkproduktionen (SFB, NDR, Deutschland-Radio, ORF) dokumentieren ihre künstlerische Vielseitigkeit. Sie lebt in Mainz.


Varvara Manukyan wurde in Yerevan, Armenien, geboren. Nach ihrem Umzug nach Moskau studierte sie am Moskauer Gnessin-Konservatorium Klavier bei Irina Naumova. Ihr zunehmendes Interesse an historischer Aufführungspraxis und historischen Musikinstrumenten führte sie an das Moskauer Tschaikovsky Konservatorium, wo sie ab 1998 bei Olga Martynova Konzertfach Cembalo und Hammerklavier studierte. Im Jahr 2003 schloss sie dieses Studium „mit Auszeichnung“ ab.

Anschließend begann Varvara Manukyan ein Aufbaustudium am Moskauer Tschaikovky Konservatorium, das sie ab 2005 an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christine Schornsheim fortsetzte und 2007 mit dem Meisterklassendiplom Cembalo abschloss.

Varvara Manukyan erweiterte ihre Studien zusätzlich durch Meisterkurse u. a. bei Davitt Moroney, Trevor Pinnock, Ton Koopman, Andreas Staier und Christopher Stembridge. Im Sommer 2007 war sie Finalistin des 3. Internationalen Solistenwettbewerbes in Schärding/Brunnenthal (Oberösterreich).

Ihre Konzertätigkeit am Cembalo und Hammerflügel führte Varvara Manukyan sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin durch Europa und Asien. Ihr Repertoire beinhaltet Werke aus Barock, Klassik und Romantik aber auch Werke von Komponisten der Moderne. In Haus Eller konzertiert sie als Mitglied des Cuvilliés-Trios München.


Jacques Neureuter, 1976 Musikexamen (erster Preis im Fach Violoncello) am Konservatorium Toulouse, 1977-1982 Studium an der Hochschule für Musik Köln bei Boris Pergamenschikow (künstlerischer Abschluss mit Auszeichnung 1982), Meisterkurse im Barockcello bei Anner Bylsma, Konzerte und Aufnahmen im Kloster Michaelstein, musizierte u.a. beim Folia Quartett, den Duisburger Philharmonikern und der Camerata Vivaldi. Von 1988 bis 2006 übte er eine rege Konzerttätigkeit mit dem Ensemble Das Kölner Cello-Trio aus. Seit 2007 ist er Mitglied von Les Barbares Baroques. Außerdem ist er als Instrumentallehrer in Bonn und Mülheim/Ruhr tätig.


Alessio Nocita wurde 1976 in Crotone (Italien) geboren. Mit zehn Jahren erhielt er seine erste Klavierstunde. Seine Begeisterung für das Instrument führte ihn 1994 an das Conservatorio Statale (Musikhochschule) "G.Verdi" in Turin, wo er im Juli 1998 sein Klavierdiplom erwarb.

Bereits während seines Klavierstudiums nahm Alessio Nocita privaten Cembalounterricht. Nach seinem Klavierdiplom entschloss er sich, Cembalo in Deutschland zu studieren. Diese Absicht führte ihn 1998 zu Prof. Siegbert Rampe an die Folkwang-Hochschule in Essen. 2001 erhielt er dort sein Diplom mit "summa cum laude" im Fach Cembalo - Historische Tasteninstrumente.

Alessio Nocita reicherte seine Ausbildung mit Meisterkursen, Fortbildungen und Unterricht an, u.a. bei Marcella Crudeli (Klavier), Gerald Hambitzer (Generalbass), Robert Hill, Lars Ulrik Mortensen, Kenneth Gilbert, Bob von Asperen (Cembalo) Beatrice Massin, Veronique Daniels, Jürgen Schrape (Historischer Tanz), Alessandro Ruo Rui (Komposition), Willy Mertz (Orchesterleitung). 1995 erhielt er den ersten Preis im Klavierwettbewerb "Cittá di Crotone" und 2001 als Cembalist den ersten Preis im "Köhler-Osbahr-Wettbewerb". 2006 Abschluss im Fach Elektronische Tasteninstrumente (Bundesakademie Trossingen)

Alessio Nocita konzentriert sich mit seiner musikalischen Arbeit hauptsächlich auf den Schwerpunkt Alte Musik. Seine Tätigkeit als Solist und Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles und mit Musikern aus aller Welt führte ihn zu einer regen Konzerttätigkeit mit namhaften Formationen ins In- und Ausland.

Zur Zeit hat Alessio Nocita einen Lehrauftrag für Korrepetition an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf inne. Außerdem interessieren und faszinieren Alessio Nocita die Möglichkeiten, die elektronische Tasteninstrumente bieten. Er unterrichtet Klavier und Keyboard an der städtischen Musikschule Leichlingen, ist Teamleiter und Dozent an der Moerser Musikschule und am Institut für Pianistik in Duisburg. Alessio Nocita ist Mitglied im Ensemble Les Barbares Baroques.


Friedemann Pardall kam, als bis zur Geburt unentdeckter Zwilling, fünf Minuten nach seinem Bruder in Frankenthal/Pfalz zur Welt. Zum Cello kam er eher zufällig, einfach weil er keine Geige spielen wollte und die Kreismusikschule Ludwigshafen nur noch Stunden für diese beiden Instrumente vergeben konnte. Zum ersten Mal freiwillig geübt hat Friedemann Pardall nach seinen ersten Erfahrungen im Jugendorchester. In der Zeit davor wurden die Instrumente lieber heimlich verstimmt, um eine Ausrede zu haben, warum die Zeit nutzbringender auf dem Fußballplatz verbracht werden musste.

Nach diversen Wettbewerbserfolgen sowie dem Zuspruch durch Familie und Freunde entschloss sich Friedemann Pardall entgegen seinem ursprünglichen Wunsch, Chemiker zu werden, doch zu einem Musikstudium, das er in Saarbrücken und Basel absolvierte und mit Auszeichnung abschloss. In dieser Zeit wurde er Solocellist des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft unter Claudio Abbado und Mitglied des Phoenix-Quartettes Frankfurt. Mit letzterem trat er im In- und Ausland auf und absolvierte Kurse bei Persönlichkeiten wie Sergiu Celibidache, Nicolaus Harnoncourt und Walter Levin.

Nach Stationen in Hamburg, Kiel und Bremen wurde er 1996 als erster Solo-Cellist der Duisburger Philharmoniker engagiert. Daneben konzertiert er weiterhin als Kammermusiker und Solist, u.a. mit Prokofjews Sinfonia concertante mit dem Warschauer Sinfonieorchester, und dem Dvorak-Konzert, das als Live-Mitschnitt mit den Duisburger Philharmonikern seit 2002 als CD vorliegt. In den letzten Jahren ergänzte er sein Wissen um die historisch informierte Aufführungspraxis u.a. durch Unterrichte bei Jaap ter Linden.

Seine Liebe zum Fußball pflegt er nach zwei Knieoperationen nur noch als gelegentlicher Tribünen-Gast beim MSV Duisburg.


Schon während ihres Querflöten-Studiums, das Marjorie Pfister mit dem Konzertdiplom an der HMT Zürich (2006, mit Auszeichnung) und dem Lehrdiplom an der HEM Lausanne (2004) abschloss, beschäftigte sie sich intensiv mit der historischen Aufführungspraxis. Seit 2004 nahm sie an Meisterkursen mit Vincent Dumestre, Guy van Waas, Benoit Douchy und Frederick Haas teil. Unterricht in Travers- und klassischer Flöte erhielt sie bei Michael Schmidt-Casdorff an der HMT München (Konzertdiplom 2008), Jan de Winne, Barthold Kuijken und Rachel Brown.

Marjorie Pfister führt eine rege Konzerttätigkeit als Solistin, Kammermusikerin und im Orchester im In- und Ausland. Sie spielt z.B. in Le Parlement de Musique de Strasbourg, Les Agrémens (Belgique), Ensemble Baroque du Léman und im Capriccio Basel. 2005 war sie Preisträgerin beim Wettbewerb Kiwanis für Alte Musik und spielte als Solistin unter der Leitung von Werner Ehrhardt. Als erste Flöte war Marjorie Pfister mit der Academie Ambronay 2009 unter Leitung von Martin Gester auf Tournee.

Ihr Interesse für die Verbindung von Barocktanz und Musik verwirklicht sie in ihrer Arbeit mit dem Tänzer Alain Christen. Aber auch zeitgenössische Musik nimmt einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein. So spielt sie mit dem Zürcher Ensemble Opera Nova. Marjorie Pfister erhielt die Stipendien Irène Dénéréaz (06/08) und Nicati- De Luze (07/09). In Haus Eller konzertiert sie als Mitglied des Cuvilliés-Trios München.


piano dos: Rita Adriana Sanchez und Dorothee Broichhausen – ein argentinisch-deutsches Klavierduo, das sich seit langem der vierhändigen Klavierliteratur widmet. Das Duo fasziniert durch seine Vielseitigkeit und Unerschrockenheit: Es stellt sich immer wieder aufs Neue der Herausforderung eines homogenen Zusammenspiels zweier Pianistinnenseelen mit den dazugehörigen Händen und Füßen an eben nur einem Instrument. Zudem lässt die stilistische Vielfalt dieses Duos aufhorchen: Neben dem klassisch-romantischen Klavierrepertoire sowohl auf historischen Instrumenten als auch auf dem modernen Konzertflügel befassen sie sich mit zeitgenössischer Klaviermusik zu vier Händen und haben Komponisten und Komponistinnen angeregt, für Pianoduett zu schreiben.

Beide sind auch selbst kreativ: Bezug nehmend auf das Heimatland von Rita Adriana Sanchez bearbeiten sie traditionelle Tangos und Tänze aus Nordargentinien und stellen diese Musik der Klangfülle europäischer und amerikanischer Musik wie z. B. Ravel und Gershwin gegenüber. Beide Pianistinnen sind langjährige Dozentinnen an der Musikhochschule Köln. Den Sommer verbringen sie in der Regel in Südamerika, wo sie neben Konzerten und Produktionen für Radio und Fernsehen regelmäßig Kurse geben.


Johannes Platz, Viola, Köln / geboren in Münster / Studium an den Musikhochschulen in Düsseldorf, Köln, Graz und als Stipendiat der „Guildhall School for music and drama“ in London, u. a. bei M. Buchholz, M. Maurer, B. Stait / Kammermusikstudium beim Amadeus Quartett, Borodin Quartett, Rosamunde Quartett / seit 1998 ist die historische Aufführungspraxis Schwerpunkt seiner Arbeit / Konzerttätigkeit mit der Akademie für alte Musik/Berlin, Musica Antiqua Köln, Ensemble 1700, Wiener Akademie, La Chambre Philharmonique und seinem Ensemble „Gli Affetti“ / neben Unterrichtstätigkeit bei diversen Kammermusikkursen in Deutschland, Frankreich und Italien Beschäftigung auch mit neuer, improvisierter und außereuropäischer Musik / zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen und Auftritte bei Musikfestivals in ganz Europa, Japan, Israel und den USA.


Das auf historischem Instrumentarium spielende Pleyel Quartett Köln wurde 2004 gegründet. Die vier Musiker (Ingeborg Scheerer und Verena Schoneweg, Violine; Andreas Gerhardus, Viola; Nicholas Selo, Violoncello) kennen sich jedoch schon länger aus ihrer Arbeit in führenden Positionen von Orchestern wie z.B. »La Stagione Frankfurt« oder »Concerto con Anima«.

Auch in verschiedenen Kammermusikgruppierungen wie »Camerata Köln« spielten sie regelmäßig zusammen. Aus dieser Arbeit heraus entstand der Wunsch, sich gemeinsam dem reichhaltigen Repertoire des Streichquartettes zu widmen.

Das tragende Element dabei ist die Freude, sich immer wieder zu viert auf die Reise zu begeben, in gemeinsamer Arbeit jedes einzelne Werk zu erlauschen, immer wieder zu fragen, was jedes einzelne Werk braucht, daß es in seiner Eigenart und seiner gesamten inhaltlichen Bandbreite hörbar wird.

Schon die Wahl des Namens zeigt die Richtung des Quartettes an, Ungehörtes, Unerhörtes, Vergessenes und Verkanntes wieder ins Leben zu bringen:

Ignaz Pleyel (1757-1831) war in seiner Zeit einer der am häufigsten gespielten Komponisten. Er stand in seiner Popularität Haydn und Mozart in nichts nach, ja er überbot diese sogar. Zu seinen Lebzeiten wurden über zweitausend Ausgaben seiner Werke von über fünfzig Verlagen in Europa und Nordamerika herausgebracht. In Veröffentlichungskatalogen von F. E. Leuckart für die Jahre 1787 bis 1792 liegt Pleyel einsam an der Spitze mit 481 Werken. Haydn kommt auf 134, Mozart auf 83 Veröffentlichungen. Heute kennt man Pleyel allenfalls noch als Komponisten von Anfängerliteratur für den Geigenunterricht, und man hat vielleicht einmal gehört, daß in Paris einer der berühmtesten Konzertsäle der Welt "Salle Pleyel" heißt.


Das Rhein-Quartett wurde Anfang 2009 gegründet und zeichnet sich seither durch seine außergewöhnlichen Interpretationen und eine besondere musikalische Sprache aus. Neben den menschlichen und musikalischen Berührungspunkten ist es auch der Rhein, der die vier Musiker miteinander verbindet: Hannah Weirich und Johannes Platz leben beide in Köln, David Caramia ist regelmäßiger Gast beim Kölner Gürzenich-Orchester, und Jessica Kuhn wurde in Düsseldorf geboren und ist dort aufgewachsen.


Viacheslav Romaliischi (Viola) wurde 1971 in Cisinau, Moldavien geboren. Er begann bereits in jungen Jahren mit dem Bratschenspiel und gewann zahlreiche nationale Wettbewerbe,sowie den prestigeträchtigen internationalen Wettbewerb der Sowjetrepubliken. Er studierte in Moldawien und in Deutschland bei Prof. M. Muller. Konzertreisen führten ihn durch die ehemaligen Sowjetrepubliken, USA, Italien, Frankreich, China, die Schweiz und Deutschland. Seit 1997 ist er Mitglied der Duisburger Philharmoniker und seit 1998 Mitglied des Draganov Quartetts.


Rita Adriana Sanchez studierte in Argentinien bei Angel Damato und dem Bartók-Schüler Istvan Nadas. Danach setzte sie ihre Studien in den Niederlanden an der Musikhochschule in Maastricht bei Frédéric Meinders fort. Kurse bei Herbert Henck und Bruna Canino vervollständigten ihre Ausbildung. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie als Komponistin tätig; zudem ist sie eine versierte Jazzpianistin und gefragte Tangointerpretin. Zusammen mit der Pianistin Dorothee Broichhausen bildet sie das Klavierduo piano dos.


Eckart Sellheims vielseitige künstlerische Aktivitäten werden widergespiegelt in einer regen Konzerttätigkeit als Solist, Kammermusiker und Partner namhafter Sänger und Instrumentalisten, durch Verpflichtungen an Rundfunkanstalten weltweit und in einer großen Anzahl von Schallplattenaufnahmen, viele davon auf dem Fortepiano.

Der in Danzig geborene Künstler wirkte nach mehrjähriger Lehrtätigkeit in Köln und Ann Arbor, Michigan (USA) von 1989 bis 2008 als Professor und „Director of Collaborative Piano“ an der Arizona State University in Tempe (USA) sowie bis Sommer 2006 als Lehrbeauftragter für Fortepiano an der Trossinger Musikhochschule.

Eckart Sellheim gab zahlreiche Meisterkurse für Klavier, Kammermusik, Liedbegleitung, Fortepiano und historische Aufführungspraxis in Deutschland, Österreich, in den USA und in Griechenland und ist vielgefragtes Jurymitglied internationaler Musikwettbewerbe.

Dian Baker und Eckart Sellheim, seit 1998 verheiratet, haben sich ihre Erfahrungen aus vieljähriger künstlerischer Tätigkeit zu Nutzen gemacht und in das „perfekte“ Medium – das Klavierduo – eingebracht. Neben den häufiger gespielten, werden vor allem die weniger bekannten Werke des vierhändigen Repertoires erarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt.


Natalia Solotych begann ihre Konzerttätigkeit schon in früher Jugend in ihrem Heimatland Ukraine, wo sie Soloabende gab und mit dem Orchester der Philharmonie Charkow auftrat. Nach ihrer mit Auszeichnung abgeschlossenen Ausbildung zur Konzertpianistin und Klavierpädagogin an der Hochschule der Künste Charkow und am Staatlichen Konservatorium Kiew konzertierte N. Solotych in der Ukraine, Russland und Westeuropa.

Sie beschäftigte sich parallel dazu mit der Aufführungspraxis Alter Musik und ihren Instrumenten Cembalo und Hammerflügel. Die Pianistin ist Preisträgerin des Mozart-Hammerflügel-Wettbewerbs Brügge 1992. Sie tritt bei zahlreichen europäischen Musikfestivals auf (u. a. Tage Alter Musik Herne, Bach-Tage Berlin), wirkt in verschiedenen Kammermusikensembles (u. a. der Bamberger Symphoniker und des Leipziger Gewandhaus-Orchesters) mit und produziert für den Bayerischen Rundfunk.

Als Musikwissenschaftlerin erlangte Natalia Solotych den akademischen Grad Magistra artium an der Universität Bamberg. Heute ist sie dort als Dozentin für Klavier tätig.


Alan Speer, australischer Pianist, war Professor für Klavier an der Musikhochschule Hamburg.


Dr. Thomas Synofzik (*30. Dezember 1966 Dortmund) studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Kölner Universität sowie Historische Tasteninstrumente an den Musikhochschulen in Köln und Brüssel. Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit, CD- und Rundfunkproduktionen wirkte er 1998 bis 2005 als Dozent an Hochschulen in Dortmund, Essen, Köln, Detmold und Trossingen und war freier Mitarbeiter bei verschiedenen Rundfunkanstalten. Buchpublikationen galten dem Schumann-Brahms-Kreis, der Musik des frühen 17. Jahrhunderts sowie der Interpretationsgeschichte des 20. Jahrhunderts. In Notenerstpublikationen und Forschungsbeiträgen widmete er sich darüber hinaus in vielfältiger Weise dem Umfeld Johann Sebastian Bachs. Seit 2005 ist er Direktor des Robert-Schumann-Hauses in Zwickau. Seit 2008 erscheint im Verlag Dohr Köln die unter seiner herausgeberischen Leitung entstehende vierzigbändige Gesamtausgabe der Briefe von Clara und Robert Schumann (www.schumann-briefedition.de).


1970 in Lima/Peru geboren, begann Vladimir Valdivia im Alter von fünf Jahren seine musikalischen Studien am Conservatorio Nacional de Musica in Lima. Früh schon gab er in Peru, Ecuador, Chile, Bolivien und Brasilien Konzerte und spielte als Solist mit mehreren Orchestern zusammen. 1988 schloss er sein Studium in Lima mit dem Diplom ab und bekam die Goldmedaille mit Auszeichnung.

1989 kam Vladimir Valdivia erstmals nach Deutschland. Hier wurde er in die Meisterklasse von Prof. Ludwig Hoffmann an der Münchner Musikhochschule aufgenommen. 1990 gewann er ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. 1991 ging er bei einen Wettbewerb für Rundfunkaufnahmen des Bayerischen Rundfunks und Hessischen Rundfunks als Sieger hervor.

Vladimir Valdivia hat Meisterkurse bei Vladimir Krainiev, Bruno Leonardo Gelber und Jerome Rose besucht. Er hat als Solist mit den Münchner Jungen Philharmoniker, den Münchner Symphoniker, dem Collegium Musicum Bonn, den Prager Symphoniker, dem Karlsbad Symphonie-Orchester, dem Georgischen Kammerorchester und dem Symphonie-Orchester in Kamakura und Kyoto (Japan) musiziert.

Seit 1990 gibt Vladimir Valdivia mit großem Erfolg zahlreiche Konzerte in Deutschland (Berliner Philharmonie, Stuttgarter Liederhalle, Münchner Herkulessaal), Österreich, der Schweiz, Italien (Musikfestival in Sorrento), Frankreich, Tschechien (Dvorak Hall in Prag), Ungarn (Franz Liszt Museum in Budapest), Spanien, Schweden (Musikfestival in Stockholm), Japan, USA, Südafrika (University of Pretoria, University of Johannesburg) und Südamerika.


Christian Vitalis wurde am 20. Dezember 1976 in Düsseldorf geboren. An der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn studierte er Musikwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie. Im November 2005 schloss er das Studium mit Erlangen des Grades eines M.A. ab. Seit 2002 ist er für das Internetportal www.klassik.com als Rezensent tätig; seit Anfang 2006 Mitarbeiter im Verlag Dohr Köln und Rezensent (Schwerpunkt: Tonträger) beim Rheinischen Musikmagazin fermate; in seiner Freizeit pflegt Vitalis das Hornspiel; er lebt in Elsdorf/Rheinland.


Hannah Weirich, Violine, Köln / geboren in Isny, Allgäu / Studium bei F. Agostini, HfM Trossingen, und I. Turban, HfM Stuttgart / 2004 künstlerisches Diplom und Aufbaustudium bei D. Zsigmondy und M. Wolf / Meisterkurse u. a. bei F. Gulli, Y. Neaman, I. Ozim / 1996 Kultur-Förderpreis der Stadt Lindenberg / 1997 1. Preis und Avantgardepreis beim IV. Jakob-Steiner-Violinwettbewerb / solistische Auftritte u. a. mit den Nürnberger Symphonikern, der Staatsphilharmonie Krakau, den Brunner Philharmonikern, der musikFabrik / seit 1992 Mitglied im Trio Fridegk: 1. Preis und Beethovenpreis beim Beethoven-Wettbewerb in Hradec/Tschechien im Jahr 2000; 2. Preis bei „Erst-Klassik“ 2003; im selben Jahr Kulturpreis der Stadt Friedrichshafen / Kammermusikkurse beim Amadeus Quartett, Beaux Arts Trio, La Salle Quartett, Guarneri Trio, Trio Jean Paul und Zusammenarbeit mit H. Beyerle / 2003 „artist in residence“ an der UC Davis, Kalifornien mit dem Trio Fridegk / Kammermusik u. a. mit M. Kagel, P. A. Glorvigen, I. Turban und I. Goritzki / seit 2005 Mitglied der musikFabrik/Köln; weltweite Konzerttätigkeit


Kristin Wulfert (geb. 23. September 1984 in Speyer) studierte 2004 bis 2008 Horn im Hauptfach an der staatl. Hochschule für Musik in Köln. Danach nahm sie ein Aufbaustudium auf. Sie ist in zahlreichen Orchestern als gesuchte Aushilfe beschäftigt, u.a. in der "Jungen Deutschen Philharmonie", und unterrichtet im Fach Horn.


Geboren in Duisburg, begann Evelyn Ziegler ihre musikalische Laufbahn in der städtischen Musikschule in Neukirchen-Vluyn, wo sie durch das Musiktheater ersten Kontakt mit dem Fach Gesang hatte. Recht früh begann sie zu singen; ihre erste Gesangstunde erhielt sie mit 14 Jahren, doch stand die Idee einer musikalischen Laufbahn lange im Hintergrund. Familiär geprägt machte sie zunächst eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Schon während der Lehrjahre sprte sie, dass das nicht ihre Berufung sein wrde.

Neben ihrer regulären Arbeitzeit nahm sie fortwährend Gesangunterricht, besuchte Seminare und Kurse bei Detlev Zywietz, Barbara Schlick und Frau Annette Kleine. Sie war ständiges Mitglied eines Kammerchores, nahm an Musikschulkonzerten teil und sammelte Erfolge bei zahlreichen "Jugend musiziert"-Wettbewerben (bis in Bundesebene). In 2003 stand sie im Extrachor der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, für Verdis AIDA im Duisburger Theater auf der Bühne. In 2006 gab sie einen Liederabend in Schelm (Konzertgesellschaft Gevelsberg) mit Pianistin und Duopartnerin Erika Theisen und nahm in Begleitung von Rolf Hennig-Scheifes am 35. Bundeswettbewerb Gesang Berlin teil.

Seit September 2007 studiert Evelyn Ziegler bei Annette Kleine am ArtEZ Konservatorium in Enschede den Studiengang klassische Musik mit Hauptfach Gesang. Dort folge sie bereits Meisterkurse von Johannette Zomer, Tan Crone, sowie Barbara Schlick. Innerhalb ihres Studiums erhält sie für das Fach Liedgesang Korrepetitionsunterricht von Marien van Nieukerken. Im Fach Oper/Musiktheater wird sie durch Claudia Patacca begleitet.

In der Sommerpause 2008 nahm sie unter Sissel Hyem Aune, Prof. Arthur Janzen, Barbara Ocusono mit großem Erfolg am XXV. Internationalen Sommerkurs für Gesang und Klavier teil, dessen künstlerische Leitung Prof. Ulrich Rademacher unterliegt.

Ende September 2008 gewann sie den zweiten Preis des Rabobank Concours in Enschede. Im Dezember wurde sie als mehrfach ausgezeichnete Musikerin zum jährlichen Benefizkonzert des Zonta Club Münster eingeladen, wo sie, gemeinsam mit Ulrich Rademacher, mit Liedern von Franz Schubert sowie ausgewählten Arien u. a. von Charles Gounod die Zuhörer begeisterte.

Besonders zuhause fühlt sie sich auch in alter Musik, wie in Werken von Johann Sebastian Bach z.B. "Aus Liebe will mein Heiland sterben" (Matthäus-Passion) oder den Kantaten: "Ardo e ver per te d'amore" und "Augellin vago e canoro" von Alessandro Scarlatti. Auch Krönungsmesse, Spatzenmesse, Orgelsolomesse von Mozart, Oratorio de Noel von Saint-Saens sowie Lieder von Hugo Wolf, Johannes Brahms, Franz Schubert, Robert Schumann, sowie Alban Berg und Arnold Schoenberg gehören zu ihrem Repertoire.


DohrCompactDiscs
mit Instrumenten der Sammlung Dohr

aktualisiert Sonntag, 22. August 2010updated
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